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NTÖ: Tierwohl-Pakt für Weiterentwicklung der Nutztierhaltung wichtig

29.10.2020
Wien (OTS) - Der Verein Nachhaltige Tierhaltung Österreich (NTÖ) mit den Dachverbänden der Rinder (ZAR, Arge Rind), Schweine (VÖS), Schafe, Ziegen (ÖBSZ), Geflügel (ZAG) und Pferde (ZAP) haltenden Betriebe sieht den Pakt zum Ausbau von Tierwohl und Lebensmittelstandards als wichtigen Schritt für die Weiterentwicklung der heimischen Nutztierbranche. "Wir begrüßen die Initiative von Bundesministerin Elisabeth Köstinger zu diesem sehr wichtigen Thema und werden uns seitens der Dachorganisationen der österreichischen Veredelungswirtschaft gerne in die gemeinsame Arbeit aktiv einbringen", betont NTÖ-Obmann Walter Lederhilger.
Österreich zeichnet sich durch seine kleinstrukturierten Familienbetriebe aus, die tagtäglich qualitativ hochwertige Lebensmittel unter Einhaltung höchster Tierschutz- und Produktionsstandards erzeugen. "Wir brauchen den Vergleich mit anderen Ländern nicht zu scheuen, im Gegenteil, wir stehen zu mehr Tierwohl und sind stolz, hier Spitzenreiter zu sein", so Lederhilger, der hier auf Österreichs Platz eins im Ranking der Tierschutzorganisation "World Animal Protection" verweist.
Zwtl.: Investitionsförderung für Erhalt der Eigenversorgung wichtig
Der Wert der tierischen Produktion beträgt in Österreich rund 3,6 Mrd. Euro, die tierischen Erzeugnisse stellten mit 48% fast die Hälfte der gesamten landwirtschaftlichen Produktion dar. Der "Pakt für mehr Tierwohl in der produzierenden Landwirtschaft" sieht nun eine Förderung von 120 Mio. Euro für Investitionen in der tierischen Veredelung vor. Die Vertreter der Nutztierbranche sehen diese Investitionsförderung für den Erhalt der Eigenversorgung von großer Wichtigkeit. "Dass besonders tierfreundliche Systeme im Rahmen der Investitionsförderung eine zentrale Rolle spielen und eine besondere Beachtung finden, ist aus unserer Sicht positiv hervorzuheben. Der Schwerpunkt geht auch hier in Richtung mehr Tierwohl", merkt Lederhilger an.
Auf der einen Seite sind für Betriebe mit Ferkelaufzucht, Schweinemast und Rinderzucht Förderanreize, wie für mehr Platz, größere Buchten oder getrennte Funktionsbereiche, vorgesehen, auf der anderen Seite wird es künftig für Neubauten von Anbindeställen keine Förderungen mehr geben. Im Rinderbereich gibt es zusätzlich zur Investitionsoffensive Tierwohlmaßnahmen, wie etwa für Laufställe und Qualitätsprogramme. Durch den Tierwohl-Pakt wird die heimische Kalbfleischerzeugung erheblich durch den Ausbau der Qualitätsstandards für "Kalbfleisch rosé" und das Milchmastkalb gestärkt.
Zwtl.: Gemeinsame Weiterentwicklung der heimischen Tierhaltung
Die Nutztierbranche pflegt einen intensiven Austausch mit den Partnern aus Wissenschaft, Wirtschaft und Praxis. Im Bereich Tierwohl sind das insbesondere das Gesundheitsministerium, die Veterinärmedizinische Universität, die AGES, die Veterinärbehörden, die Labors, der Tiergesundheitsdienst und die Tierärzteschaft. Als Weiterentwicklung wird der Aufbau eines Österreichischen Tiergesundheitsdienstes gesehen, bei dem Programme wie zur Umsetzung von Tierwohlvorgaben gebündelt werden könnten.
"Die Vertreter der Nutztierbranche sehen den Tierwohl-Pakt als Start für eine gemeinsame Weiterentwicklung der heimischen Tierhaltung. Dabei ist es wichtig, den Absatz der heimischen Produkte zu sichern und faire Preise zu erzielen. Zur Abgrenzung der unter ganz anderen und viel niedrigeren Bedingungen erzeugten Produkten aus dem Ausland bedarf es einer verpflichtenden Herkunftskennzeichnung im Außer-Haus-Verzehr und in der Gemeinschaftsverpflegung", betont Lederhilger. (Schluss)
 

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