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Ohne AdBlue© drohen Versorgungsengpässe

22.10.2021
Linz (OTS) - Die exorbitanten Gas-Preise wirken sich negativ auf die Herstellung von AdBlue© aus. Einige Erzeuger haben die Produktion eingestellt oder dies bereits angekündigt. Mit drastischen Folgen für die LKW-Branche: Ohne den Diesel-Schadstoffreiniger müssen LKW in den Notbetrieb – es kann zu erheblichen Transportverzögerungen kommen. „Das Resultat sind Versorgungsengpässe in vielerlei Bereichen. Wir brauchen dringend eine europäische Lösung“, insistiert Andreas Obereder, Geschäftsführer der Obereder GmbH.
AdBlue©-Knappheit wegen hoher Gas-Preise
Seit Monaten befinden sich die Energiepreise für Produzenten und Verbraucher in schwindelerregender Höhe. „Die momentane Preis-Entwicklung ist für uns besorgniserregend. Sie wirkt sich unmittelbar auf die Herstellung von AdBlue© aus, wozu Ammoniak benötigt wird. Die Ammoniak-Produktion erfordert nämlich Erdgas“, erklärt Obereder. Folglich schnellten die Preise für AdBlue© nach oben – eine Verdoppelung seit Jahresbeginn!
„Sonst stehen LKW still“
„Alle bestehenden Großhersteller haben ihre Ware kontingentiert, einige haben die Erzeugung aber auch komplett eingestellt. Zusätzlich häufen sich Anfragen aus dem Ausland massiv und drücken weiter auf die Verfügbarkeit von AdBlue©“, schildert Obereder. „Durch all das entsteht ein bedenklicher Mangel, der sich im Osten und Süden Europas bereits bemerkbar macht. Schlimmstenfalls stehen LKW still. Wir wollen keine Panik schüren, jedoch ist es höchst an der Zeit, dieses Problem zu lösen – und zwar aus gesamteuropäischer Sicht“.
Hamsterkäufe von AdBlue©
Wahre Hamsterkäufe von Diesel-Schadstoffreiniger haben schon eingesetzt. „Das Resultat davon sind äußerst fragile Lieferketten. Das betrifft natürlich auch Österreich und Deutschland. Gäbe es nun noch einen ungeplanten Produktionsstopp bei einem Großhersteller, läge die Versorgung voll und ganz auf Eis“, warnt der Geschäftsführer. Das ist ein Problem, zumal die meisten Händler in Österreich auf keine großen Lager und demnach keine großen Reserven zurückgreifen können „Glücklicherweise haben wir in unsere Logistik und Puffer-Läger Millionen investiert, allerdings können wir momentan nur die Versorgung unserer Kunden sicherstellen. Wir kommen über einen Abstellungszeitraum bei unseren Kunden voraussichtlich 4 Wochen über die Runden – wir schätzen, dass andere innerhalb weniger Tage keine Ware mehr haben“, klärt Obereder auf. Das Lagervolumen der Obereder GmbH beträgt 5,5 Millionen Liter. Die eigene Produktion umfasst circa 500.000 Liter pro Monat. Zum Vergleich: Alle Mitbewerber zusammen lagern in Österreich circa 400.000 Liter AdBlue©. Das jährlich benötigte Volumen in Österreich beläuft sich auf geschätzte 120.000.000 Liter jährlich.
Die Lösung
Andreas Obereder macht deutlich, dass es Auswege aus der AdBlue©-Knappheit gibt: „Selbstverständlich steht zuoberst, dass sich die Gas-Preise wieder auf einem normalen Niveau einpendeln. Zusätzlich dürfen wir uns nicht vollends von Russland als Gaslieferant abhängig machen. Projekte wie Nord Stream 2 sind hier nur bedingt hilfreich. Letztlich weisen wir deutlich darauf hin, dass eine gesetzliche Regelung zur Produktverfügbarkeit von AdBlue© dringend notwendig und längst überfällig ist“.
Über die Obereder GmbH
Die Obereder GmbH unterstützt ihre Kunden in den Bereichen Automotive-Produkte, Industrie und Agrar mit Beratung, Service und innovativen Produkten – und das auf Augenhöhe. „Oberstes Ziel ist es, dass unsere Außendienstmitarbeiter immer nah am Kunden sind, deren Bedürfnisse und Probleme kennen und schnellstmöglich auf jene Lösungen eingehen können, die zum Kunden passen“.
Die komplette Aussendung ist abrufbar unter: [Reichl und Partner Pressecenter] (http://pressecenter.reichlundpartner.com/news-ohne-adblue-drohen-ver sorgungsengpaesse?id=142490&menueid=19633&l=deutsch)
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