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Österreichische Firmen zieht es wieder in die USA

16.08.2022, 3419 Zeichen
Wien (OTS) - Die USA sind der weltweit wichtigste Überseemarkt für Österreich und die wechselseitigen bilateralen Investitionen nehmen stark zu. Auch die in den letzten Monaten sowohl in den USA wie in Österreich rasch steigende Inflation wird an dieser positiven Wachstumsdynamik nichts ändern. „Mit den USA unterhalten österreichische Firmen besonders vorteilhafte Handelsbeziehungen. Österreich erzielt mit den USA nicht nur einen der weltweit höchsten Handelsbilanzüberschüsse, auch die jährlichen Exportzuwachsraten, aktuell knapp 25 % im ersten Halbjahr 2022 sind vielversprechend“, betont Peter Hasslacher, Wirtschaftsdelegierter der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) in New York.
Die USA haben die Corona-Pandemie rückblickend außergewöhnlich gut überstanden. Sie sind aus der Pandemie mit einer geringen Arbeitslosigkeit von 3,6 %, überdurchschnittlich hohen Wachstumsraten und einem erstaunlich starken Konsumverhalten der Bürgerinnen und Bürger gekommen. Allerdings bleiben auch die Vereinigten Staaten nicht von der höchsten Inflation seit Jahrzehnten verschont - diese liegt mittlerweile bei knapp über 9 %. Besonders die steigenden Rohstoffpreise im Zuge des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine sowie anhaltende Probleme bei den Lieferketten sind Preistreiber. Dennoch sind die Restaurants weiterhin voll, die nominalen Einzelhandelsumsätze stiegen mit Stand Mai 2022 in den letzten 12 Monaten um ganze 8,1 %.
Zwtl.: Austro-Investitionen in USA mit stärkster Wachstumsdynamik
„Die Wirtschaftsbeziehungen zwischen Österreich und den USA entwickeln sich seit mehreren Jahren durchwegs positiv“, betont Hasslacher. Für Österreich sind die USA nach Deutschland und Italien der drittwichtigste Exportmarkt – 2021 betrugen die Warenexporte rund 11,1 Mrd. Euro. Im ersten Halbjahr 2022 kletterten die Exporte bereits auf rund 8,6 Mrd. Euro. Die USA bieten sich zudem als aussichtsreicher Alternativmarkt an, um Ausfälle in Osteuropa zu kompensieren.
Vor allem die besondere Qualität österreichischer Produkte ist in den USA ein großer Pluspunkt, betont der WKÖ-Wirtschaftsdelegierte in New York: „Österreichische Produkte stechen in den USA durch ihre überdurchschnittlich hohe Qualität und Lebensdauer hervor. Besonders beliebt sind hierzulande Maschinen und Fahrzeuge aus österreichischer Produktion sowie chemische Erzeugnisse und Lebensmittel.“
Ebenfalls stark im Aufwind sind die österreichischen Investitionen in den USA: Konkret stiegen die Direktinvestitionen in Bestandsobjekte und Neuinvestitionen heimischer Unternehmen in den Vereinigten Staaten in den letzten zwei Jahren von 11,9 auf 13,9 Mrd. Euro. „Damit zählt Österreich zu den Auslandsinvestoren mit der stärksten Wachstumsdynamik in den USA“, so Hasslacher abschließend.
Das AußenwirtschaftsCenter in New York hat zum Ziel, österreichischen Unternehmen den Einstieg in den US-Markt zu erleichtern und die Wirtschaftsbeziehungen zwischen den USA und Österreich zu stärken. Im Fokus stehen insbesondere die Lebensmittel-, Gesundheits- und Automobilbranche sowie der Innovationsbereich. Im Oktober 2022 findet z.B. zum zweiten Mal das sogenannte Bootcamp USA statt, wo den teilnehmenden Firmen innerhalb von wenigen Tagen alle notwendigen Informationen mitgegeben, um sich am US-Markt zu etablieren. Bei Interesse können sich Unternehmen unter [newyork@wko.at] (... melden (weitere Infos: [USA - WKO.at] (https://www.wko.at/service/aussenwirtschaft/usa.h... aw_usa)) (SR)

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