05.08.2026, 4825 Zeichen
Die Wiener Börse verzeichnete im Juli 2026 ein Handelsvolumen in Höhe von 9,03 Mrd. Euro, das ist ein Plus von 83 Prozent im Vergleich zum Juli des Vorjahres (4,94 Mrd. Euro). Von Jahresbeginn bis inklusive Juli 2026 beliefen sich die Aktienumsätze in Wien auf 62,42 Mrd. Euro, wie die Wiener Börse mitteilt. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum entspricht dies einem Plus von 49,1 Prozent (Jänner-Juli 2025: 41,87 Mrd. Euro). Die umsatzstärksten österreichischen Aktien im vergangenen Monat waren Erste Group mit 1,61 Mrd. Euro vor AT&S mit 1,06 Mrd. Euro und Bawag mit 986 Mio. Euro.
Die Analysten der Deutsche Bank heben das Kursziel für die AT&S-Aktie von 310,0 auf 320,0 Euro an und bekräftigten ihre Buy-Empfehlung. Die Berenberg Bank bleibt beim Sell und passt das Kursziel von 35,0 auf 100,0 Euro an.
AT&S (
Akt. Indikation: 149,20 /149,80, 2,12%)
Im Vorfeld der Zahlenpräsentation am 19. August stufen die Analysten von NuWays die Flughafen Wien-Aktie weiter mit Buy ein und erhöhen das Kursziel von 57,0 auf 58,0 Euro. Die Experten erwarten robuste Zahlen für das zweite Quartal und sehen die konservative Prognose für das Geschäftsjahr 2026 als Grundlage für positive Überraschungen im 2. Halbjahr. "Der Flughafen Wien vereint erstklassige Erträge im Infrastrukturbereich mit strukturellem Wachstum, strikter Kostendisziplin und schuldenfreier Finanzierung der Investitionen und bietet damit ausreichend Spielraum für attraktive Dividenden (ca. 3,6 % Rendite). Angesichts der angehobenen Gewinnschätzungen und des Aufwärtspotenzials der Prognosen als potenzieller Katalysator bleibt das Risiko-Rendite-Verhältnis überzeugend," argumentieren die NuWays-Analysten.
Flughafen Wien (
Akt. Indikation: 51,00 /51,60, -0,58%)
Die Analysten von Oddo BHF stufen die RBI-Aktie weiterhin mit Outperform ein und vergeben ein Kursziel in Höhe von 64,0 Euro. Sie fassen zusammen: "Angesichts der erfreulichen Ergebnisse des zweiten Quartals und der Anpassung der Prognose für 2026 wird die positive Einschätzung der RBI beibehalten. Das zweite Quartal bzw. das erste Halbjahr 2026 bestätigten die Erholung und die gute zugrunde liegende Entwicklung der RBI ohne Russland, gekennzeichnet durch robuste Umsätze, eine sich verbessernde Effizienz und eine solide Vermögensqualität. Die Anhebung der Kostenprognose ist hauptsächlich auf einmalige Rechtskosten im Zusammenhang mit Rasperia zurückzuführen und deutet nicht auf eine Verschlechterung der zugrunde liegenden Kostenbasis hin. Die Kapitalausstattung bleibt auch nach den erwarteten Auswirkungen der Transaktionen mit Garanti BBVA Romania und Addiko angemessen. Die Rasperia-Forderung bietet bedeutende Optionen, während die Umsetzung der Akquisitionen, der polnische CHF-Rechtsstreit, der Kapitalverbrauch und die Unsicherheiten im Zusammenhang mit Russland weiterhin die Hauptrisiken darstellen."
Die Analysten der Citigroup halten an einer Neutral-Empfehlung für die RBI-Aktie fest und erhöhen das Kursziel von 56,0 auf 67,0 Euro.
RBI (
Akt. Indikation: 62,45 /62,60, 1,42%)
Die Analysten von Raiffeisen Research haben in ihrer August-Überprüfung einige Änderungen an ihrer Top Picks-Liste vorgenommen. Neu aufgenommen wurden wienerberger und Nvidia, entfernt wurde SAP. Die Experten begründen: "SAP verzeichnete trotz höherer Investitionen ein solides Cloud-Geschäft und einen robusten Auftragseingang. Da die Aktie zuletzt unser Kursziel erreicht hat, nehmen wir den Titel von der Top Picks-Liste. Neu aufgenommen wird Nvidia. Nach den jüngsten Kursrücksetzern bietet der technologisch führende Halbleiterkonzern wieder ein attraktiveres Risiko-Ertrags-Profil. Zwar könnten der wachsende Wettbewerb aus China und die eigenen Chipentwicklungen von Hyperscalern den Burggraben langfristig schwächen, doch die Nachfrage bleibt durch den Ausbau der KI-Infrastruktur und strategische Partnerschaften gut abgesichert. Ebenfalls neu aufgenommen wird wienerberger. Die Aktie wurde nach dem gesenkten Gewinnausblick bereits deutlich abgestraft, weshalb die voraussichtlich verhaltenen Halbjahreszahlen am 12. August aus unserer Sicht weitgehend im Kurs berücksichtigt sein dürften. Gleichzeitig sprechen die attraktive Bewertung sowie die fortschreitende Transformation in Richtung weniger zyklischer Infrastruktur und Renovierungslösungen weiterhin für die Aktie. Aufgrund der breiten sektoralen und geografischen Diversifizierung betrachten wir die übrigen Titel auch im aktuell volatileren Marktumfeld als gut positioniert." Die Liste besteht nun aus: Amazon, Danone, EON, Enel, EVN, Fresenius, Kapsch TrafficCom, Mayr-Melnhof, Meta, Microsoft, Mondelez, Nvidia, Palfinger, Sanofi, voestalpine, Vonovia, wienerberger.
Wienerberger (
Akt. Indikation: 22,10 /22,12, -0,67%)
(Der Input von Christine Petzwinkler für den http://www.boerse-social.com/gabb vom 05.08.)
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