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25.05.2022, 5921 Zeichen

Die Immofinanz verbucht im 1. Quartal ein Konzernergebnis von 72,4 Mio. Euro, nachdem es im Vergleichsquartal des Vorjahres von einer Aufwertung des Anteils an der S Immo deutlich positiv beeinflusst war (Q1 2021: 123,1 Mio. Euro). Der FFO 1 vor Steuern, der keine Bewertungseffekte inkludiert, entwickelte sich mit 34,4 Mio. Euro stabil (Q1 2021: 34,5 Mio. Euro). Der Vermietungsgrad lag bei 94,4 Prozent (31. Dezember 2021: 95,1%). Die Retail-Immobilien waren zu 98,4 Prozent vermietet. Der Substanzwert EPRA NTA je Aktie erhöhte sich per 31. März 2022 um 0,6 Prozent auf 29,37 Euro nach 29,19 Euro Ende Dezember 2021. Der Buchwert je Aktie lag bei 26,94 Euro (31. Dezember 2021: 27,44 Euro). Das Bewertungsergebnis aus Bestandsimmobilien in Höhe von -0,7 Mio. Euro (Q1 2021: 1,0 Mio. Euro) basiere – wie regelmäßig im Q1 und Q3 eines Geschäftsjahres – auf einer internen Bewertung, so das Unternehmen. Die IFRS-Mieterlöse beliefen sich im 1. Quartal auf 70,2 Mio. Euro und lagen damit leicht unter dem von einem positiven Einmaleffekt geprägten Vorjahresniveau (Q1 2021: 74,8 Mio. Euro). Dabei handelte es sich laut Immofinanz um eine Abschlagszahlung eines Großmieters für eine pandemiebedingte Flächenreduktion. Bereinigt um diesen Einmaleffekt in Höhe von 6,7 Mio. Euro erwirtschaftete die Immofinanz im 1. Quartal deutliche Zuwächse: Im Vergleich zum Vorjahr stiegen die Mieterlöse um 3,1 Prozent. Es ist geplant, eine aktualisierte Guidance für die finanziellen Jahreszielsetzungen für das Geschäftsjahr 2022 im weiteren Jahresverlauf zu veröffentlichen, wie es heißt.
Die Raiffeisen-Analysten kommentieren die Zahlen folgendermaßen: "Immofinanz hat in Q1 22 solide Ergebnisse vorgelegt, die in den meisten Bereichen den Erwartungen entsprachen oder diese leicht übertrafen. Dennoch war im Jahresvergleich ein Rückgang der Bruttomieteinnahmen um 6 Prozent auf 70,2 Mio. Euro zu beobachten, welche aber trotzdem leicht über unserer Schätzung von 68,4 Mio. Euro zu liegen kamen. Unsere letzte Empfehlung lautet Halten."
Immofinanz ( Akt. Indikation:  22,96 /22,98, 0,04%)

Die CA Immo hat im 1. Quartal ein Konzernergebnis von 136,9 Mio. Euro erreicht (231 Prozent über dem Vorjahreswert von 41,4 Mio. Euro). Das Neubewertungsergebnis stand zum Stichtag bei 98,3 Mio. Euro 31.3.2021: 63,3 Mio. Euro). Für die positive Entwicklung zeichneten vorrangig Aufwertungen von fortschreitenden Entwicklungsprojekten sowie Landreserven in Berlin und Frankfurt in Höhe von rund 76 Mio. Euro verantwortlich, so das Unternehmen. Der FFO I ist um 6,9 Prozent auf 29,2 Mio. Euro leicht gesunken (31.3.2021: 31,4 Mio. Euro).
Seitens der Raiffeisen-Analysten heißt es zu den Zahlen: "Im Q1 konnte die CA Immo unsere Erwartungen aufgrund von weiteren positiven Bewertungseffekten übertreffen. Das Ergebnis aus der Immobilienbewirtschaftung blieb dabei ebenfalls leicht über unseren Schätzungen. Die CA Immo plant, mit H1 einen neuen Ausblick zu veröffentlichen. Wir sehen die Ergebnisse aufgrund der besser als erwarteten Bewertungseffekte und starken Verkaufserlöse als positiv an. Unsere letzte Empfehlung zur Aktie von CA Immo lautete Kauf".
CA Immo ( Akt. Indikation:  30,05 /30,10, 2,82%)

Die UBM Development AG hat im 1. Quartal eine Gesamtleistung von 80,6 Mio. Euro zu Buche stehen, das entspricht einem Minus von 10 Prozent zum Vorjahresquartal. Die Umsatzerlöse gingen um 27 Prozent auf 30,6 Mio. Euro zurück. Der Nettogewinn verringerte sich um 59 Prozent auf 5,3 Mio. Euro. UBM-CEO Thomas G. Winkler: "Im Gegensatz zu den letzten beiden Jahren hat es im Jahr 2022 keine Sondereffekte gegeben. So liegt das erste Quartal mit einem Nettogewinn von knapp 5 Mio. Euro etwa auf dem Niveau von 2019 – was dann zum Rekordjahr für die UBM geworden ist".
Mit Ende des ersten Quartals lagen, trotz der Großakquisition in Mainz (vier Baufelder für insgesamt mehr als 42.000 m² Geschossfläche), die liquiden Mittel bei über 370 Mio. Euro. CFO Patric Thate: „Unsere finanzielle Stärke ist ein wesentlicher Wettbewerbsvorteil und dieses Kapital ermöglicht es uns, sehr rasch auf Gelegenheiten am Markt zu reagieren". Thomas G. Winkler ergänzt: „Wir sind für Gelegenheiten am Markt perfekt aufgestellt und für die Zukunft bestens gerüstet“.
Aufgrund der derzeit unsicheren Marktentwicklung muss die UBM vorerst auf eine Guidance für 2022 verzichten, wie es heißt.
UBM ( Akt. Indikation:  39,90 /40,10, -1,23%)

Der Impfstoff-Entwickler Valneva hat die Phase 3-Studie zur Konsistenz der hergestellten Chargen für den Chikungunya-Impfstoffkandidaten VLA1553 abgeschlossen. Juan Carlos Jaramillo, Chief Medical Officer von Valneva: "Wir verfügen nun über alle notwendigen klinischen Daten für die Einreichung bei der US-amerikanischen Food and Drug Administration (FDA), die wir im Laufe dieses Jahres beginnen wollen. Chikungunya ist eine wichtige, wachsende und ungelöste Bedrohung für die öffentliche Gesundheit, doch gibt es derzeit weder einen Impfstoff noch eine spezifische Behandlung zur Vorbeugung dieser einschränkenden Krankheit. Wir arbeiten weiterhin mit Nachdruck daran, VLA1553 so schnell wie möglich auf den Markt zu bringen."
Valneva ( Akt. Indikation:  10,74 /10,77, 1,10%)

Research: Die Analysten von Kepler Cheuvreux bestätigen für AT&S das Kaufen-Rating und heben das Kursziel von 64,0 auf 65,0 Euro an. Autonomous Research bestätigt Vienna Insurance Group mit Underperform und passt das Kursziel von 25,0 auf 24,5 Euro an. Raiffeisen Research bestätigt Agrana mit Halten und kürzt das Kursziel von 19,0 auf 17,5 Euro. Die Wiener Privatbank bestätigt SBO mit Halten und erhöht das Kursziel von 53,4 auf 63,1 Euro.
AT&S ( Akt. Indikation:  54,80 /54,90, -1,17%)
VIG ( Akt. Indikation:  22,70 /22,75, 1,22%)
Agrana ( Akt. Indikation:  16,30 /16,40, 0,00%)
SBO ( Akt. Indikation:  64,50 /64,70, 0,00%)

(Der Input von Christine Petzwinkler für den http://www.boerse-social.com/gabb vom 25.05.)


(25.05.2022)

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