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PIR-News: UBM, Wienerberger, Post, Verbund, Knaus Tabbert, Polytec, Lenzing, RBI, Erste Group (Christine Petzwinkler)

Nach nur zwei Stunden am ersten Tag der Bar-Zeichnungsfrist wurde die 3,125 Prozent Sustainability-Linked UBM-Anleihe 2021erfolgreich platziert und die Bücher wieder geschlossen. Das Volumen der Anleihe wurde von 125 Mio. auf 150 Mio. Euro aufgestockt. CFO Patric Thate: „Unsere finanzielle Stärke ist ein wesentlicher Wettbewerbsvorteil und dieses Kapital ermöglicht es uns, sehr rasch auf Gelegenheiten am Markt zu reagieren.“
UBM ( Akt. Indikation:  43,70 /44,10, 1,62%)

Die Wienerberger Gruppe erwirtschaftete im 1. Quartal einen Konzernumsatz in Höhe von 796,5 Mio. Euro (Vorjahr: 793,3 Mio. Euro) und ein bereinigtes EBITDA von 107,2 Mio. Euro (Vorjahr: 107,7 Mio. Euro). Das Nettoergebnis liegt bei 27,3 Mio. Euro (Vorjahr: -106,3 Mio. Euro). Im Ausblick gibt sich CEO Heimo Scheuch optimistisch: "Unser Ausblick für 2021 ist positiv, wir rechnen für das Gesamtjahr weiterhin mit einer erfolgreichen Marktentwicklung und blicken optimistisch in die Zukunft. Kurzfristig profitieren außerdem alle Business Units von Aufholeffekten aufgrund des langsameren Starts zu Beginn des Jahres". Konkret geht Wienerberger von einem Gesamt-EBITDA-LFL für 2021 von 600 bis 620 Mio. Euro aus.
Wienerberger ( Akt. Indikation:  31,52 /31,56, -5,06%)

Der Konzernumsatz der Österreichischen Post steigerte sich im 1. Quartal 2021 um 28,5 Prozent auf 646,1 Mio. Euro. Dazu beigetragen habe ein gutes Kerngeschäft, in dem das Paketwachstum die Rückgänge im Briefgeschäft mehr als ausgleichen konnte, als auch die Vollkonsolidierung der türkischen Gesellschaft Aras Kargo, wie das Unternehmen erklärt. In diesem Quartal liege die Division Paket & Logistik mit einem Umsatz von 323,7 Mio. Euro erstmals leicht über den Umsatzerlösen der Division Brief & Werbepost mit 311,0 Mio. Euro. Das EBITDA des Konzerns stieg um 51,5 Prozent auf 99,0 Mio. Euro, das EBIT um 79,2 Prozent auf 59,8 Mio. Euro. Maßgeblichen Anteil hatte die Division Paket & Logistik. Das Periodenergebnis liegt bei 49,9 Mio. Euro nach 26,2 Mio. Euro im Jahr zuvor. Für das Gesamtjahr wird ein Umsatzanstieg von über 10 Prozent erwartet, der auch zu einer angepeilten Ergebnisverbesserung von etwa 15 Prozent führen sollte.
Österreichische Post ( Akt. Indikation:  39,40 /39,55, 1,48%)

Das EBITDA von Verbund sank im 1. Quartal um 8,6 Prozent auf 302,7 Mio. Euro, das Konzernergebnis um 7,6 Prozent auf 144,7 Mio. Euro. Die rückläufigen Ergebniszahlen im 1. Quartal 1/2021 seien im Wesentlichen aufgrund einer im Vergleich zum Vorjahr gesunkenen Stromerzeugung aus Wasserkraft zurückzuführen, so das Unternehmen. Der Erzeugungskoeffizient der Laufwasserkraftwerke betrug im Quartal 1/2021 0,99 und lag damit um 1 Prozentpunkt unter dem langjährigen Durchschnitt und um 10 Prozentpunkte unter dem Vergleichswert des Vorjahres. Auch die Erzeugung der Jahresspeicherkraftwerke war im Quartal 1/2021 marktbedingt deutlich rückläufig. Insgesamt lag die Erzeugung aus Wasserkraft um 11,2 Prozent unter dem Vorjahresniveau. Positiv auf die Ergebnisentwicklung hätten hingegen die deutlich gestiegenen Spotmarktpreise auf dem Großhandelsmarkt für Strom ausgewirkt, so das Unternehmen. Die Umsatzerlöse gingen um 46,4 Prozent auf 674,1 Mio. Euro zurück. Der Ergebnisausblick wurde angepasst, für das Geschäftsjahr 2021 wird ein EBITDA zwischen rund 1.130 und 1.300 Mio. Euro (davor: 1.080 Mio. Euro und 1.300 Mio. Euro) und ein Konzernergebnis zwischen rund 480 und 590 Mio. Euro (davor: 450 Mio. Euro und 590 Mio. Euro) erwartet.
Verbund ( Akt. Indikation:  71,20 /71,35, 1,24%)

Das Reisemobil-Unternehmen Knaus Tabbert verzeichnete im 1. Quartal einen Umsatzanstieg von 9,2 Prozent auf 238,9 Mio. Euro (Q1 2020: 218,8 Mio. Euro). Das bereinigte EBITDA lag bei 28,1 Mio. Euro und damit um 21,8 Prozent über dem Vorjahreswert. Das bereinigte EBIT lag bei 23,1 Mio. Euro (Vorjahr: 18,0 Mio. Euro), der Nettogewinn liegt bei 16,1 Mio. Euro (Vorjahr: 12,4 Mio. Euro). "Wir wachsen profitabel und beschleunigen unseren Wachstumskurs! Unsere Wachstumsoffensive schafft alleine in 2021 fast 600 neue Arbeitsplätze und wird begleitet von umfangreichen Investitionen in unsere Standorte und Produkte. Dank der ungebrochen hohen Nachfrage nach unseren Freizeitmobilen starten wir mit einem Auftragsbestand von über 18.000 Einheiten - dem Höchsten in der Geschichte von Knaus Tabbert - in das erste volle Geschäftsjahr nach dem Börsengang", erläutert CEO Wolfgang Speck. Der Vorstand geht von einem Umsatzanstieg in einer Range von 20 bis 22 Prozent im Jahr 2021 aus. Für das bereinigte EBITDA wird ebenfalls mit einem deutlichen Zuwachs gerechnet, so das Unternehmen im Ausblick.

Die Erste Group bestätigt das "Buy" für Polytec und erhöht das Kursziel von 12,3 auf 14,8 Euro. Die Analysten von Autonomous Research bestätigen Raiffeisen Bank International mit "Underperform", erhöhen das Kursziel aber von 16,9 auf 18,7 Euro. Morgan Stanley bleibt bei Raiffeisen Bank International ebenfalls auf "Underperform", passt das Kursziel aber von 18,0 auf 20,0 Euro an. Raiffeisen Research stuft Lenzing mit "Kaufen" und Kursziel 135,0 Euro (davor 83,0 Euro) ein. Die Experten von Stifel bestätigen Wienerberger mit "Buy" und erhöhen das Kursziel von 32,0 auf 37,0 Euro. Morgan Stanley stuft die Erste Group von "Equalweight" auf "Overweight" hoch und erhöht das Kursziel von 30,0 auf 39,0 Euro.
Polytec Group ( Akt. Indikation:  10,90 /11,02, 0,55%)
RBI ( Akt. Indikation:  19,25 /19,28, 0,71%)
Lenzing ( Akt. Indikation:  112,40 /113,20, -2,08%)
Wienerberger ( Akt. Indikation:  31,52 /31,56, -5,06%)
Erste Group ( Akt. Indikation:  31,67 /31,68, -0,27%)

(Der Input von Christine Petzwinkler für den http://www.boerse-social.com/gabb vom 12.05.)

(12.05.2021)

 

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