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Positive Fortbestehensprognose: Wien Energie übermittelt weitere Unterlagen an OeBFA

30.09.2022, 4380 Zeichen
Wien (OTS) - <a></a>Wien Energie übermittelt per heute, Freitag, 30.09.2022, ergänzende Unterlagen an die OeBFA, die im Rahmen des Darlehensvertrags mit der Stadt Wien gefordert waren. Sie dokumentieren alle Maßnahmen, die seitens Wien Energie getroffen werden, um die Energieversorgung Wiens sicherzustellen, dass dieser Auftrag auch in Zukunft erfüllt werden kann und damit auch im Fall einer Inanspruchnahme eine fristgerechte vollständige Rückzahlung des Darlehens an den Bund gesichert ist. Die dabei übermittelte positive Fortbestehensprognose bestätigt die finanzielle Stabilität und Zahlungsfähigkeit des Unternehmens und wurde von der externen Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KPMG validiert. Mit der Übermittlung dieser Unterlagen sind alle aktuellen Auflagen des Bundes nun erfüllt.
„Ich freue mich, dass nun auch ein testierter Wirtschaftsprüfungsbericht der Wien Energie finanzielle Stabilität bescheinigt. Der Bericht belegt die weiterhin hohe Volatilität des Energiemarktes und daher bleibe ich bei meiner Forderung nach einem bundesweiten Schutzschirm für alle heimischen Energieversorger“, betont Finanz- und Wirtschaftsstadtrat Peter Hanke.
Die Fortbestehensprognose hält konkret fest, dass Wien Energie ein zukunftssicheres, stabiles Geschäftsmodell hat und aufgrund der extremen Marktverwerfungen eine Liquiditätssituation entstanden ist, für die das Unternehmen Vorsorge in Form von erweiterten Kreditlinien und den bekannten Darlehen getroffen hat und trifft. Sämtliche Finanzierungen von Banken sowie die Darlehen der Stadt Wien und des Bundes werden in den Unterlagen aufgelistet. Wien Energie hat aktuell vereinbarte Kreditlinien in der Höhe von 4,65 Milliarden Euro. Davon werden zum jetzigen Zeitpunkt 2,3 Milliarden in Anspruch genommen, die Bundesmittel wurden bisher nicht angegriffen. Ein Zugriff auf den Cashpool der Wiener Stadtwerke erfolgt jeweils im Anlassfall und nach Verhandlung.
Eine Prognose zum Geschäftsjahr 2022 gibt zudem eine mögliche positive EBIT-Entwicklung für Wien Energie von derzeit 487 Millionen Euro an. Weiterhin ist für die nächsten Wochen und Monate jedoch von einem hochvolatilen Markt und gegebenenfalls von Markteingriffen auszugehen, die potenziell stark negative Auswirkungen auf das endgültige Bilanzergebnis haben werden. Unter Einbeziehung dieser Faktoren geht Wien Energie in der Fortbestehensprognose aktuell von einem EBIT im Bereich von 123 Millionen Euro aus.
„Wien Energie ist ein grund-solides, wirtschaftliches Unternehmen. Die aktuelle Prognose zeigt uns aus heutiger Sicht für das Geschäftsjahr 2022 eine gesunde Geschäftsentwicklung. Das ist wichtig, denn vor uns steht noch ein ungewisser Winter. Für die Krisenvorsorge wie die Beschaffung von Heizöl zur Schonung unserer Gas-Reserven und für gesteigerte Betriebskosten aufgrund der extremen Inflationsentwicklung benötigen wir einen entsprechenden Puffer. Konkret verzeichnen wir Verluste in den Kundengeschäften bei Strom, Gas und Fernwärme. Das positive Betriebsergebnis kommt aus der Erzeugung. Insgesamt gehen wir derzeit von einem Ergebnis von rund 123 Millionen Euro für das Geschäftsjahr 2022 aus“, so Michael Strebl, Vorsitzender der Wien Energie-Geschäftsführung. „Das zeigt auch, wie absurd diese Märkte derzeit sind. Während wir wirtschaftlich stabil dastehen, benötigen wir finanzielle Mittel für die Kautionen an der Energiebörse. Von der Schweiz bis Schweden wird das über staatliche Schutzschirme gelöst.“
Im berechneten „realistic case“ benötigt Wien Energie auch weiterhin keinen Zugriff auf die Bundesmittel, im „bad case“ ist die Liquidität des Unternehmens über das Bundesdarlehen in der Höhe von 2 Milliarden Euro gesichert. Ein errechneter fiktiver Extremwert, dessen Eintritt als höchst unwahrscheinlich eingestuft wird, ergibt den schon bisher genannten und rechnerisch möglichen Gesamtfinanzbedarf von 6 Milliarden Euro. Dieser wäre über einen zukünftigen Branchen-Schutzschirm auf nationaler oder europäischer Ebene abzusichern.
Zwtl.: Weitere liquiditätsschonende Maßnahmen getroffen
Wien Energie setzt zudem weitere liquiditätsschonende Maßnahmen unter Beibehaltung der bisherigen Handelsstrategie. So wurde zur Minimierung des Liquiditätsrisikos unter anderem einmalig ein 500 Gigawattstunden großes Börsegeschäft in einen bilateralen Handel überführt, um die Margining-Belastungen zu reduzieren. Das Geschäft konnte mit einem Beteiligungsunternehmen vereinbart werden.

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