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Premiere für Lehre mit Studium — Bachelor nach dreieinhalb Jahren

16.02.2020
St. Pölten (OTS) - Nach dem letzten Gipfel ,Wirtschaft und Arbeit‘ im vergangenen Herbst mit den NÖ Sozialpartnern und dem Land NÖ wurde die Entwicklung einer Kombination aus Lehre und Studium bereits angekündigt. „Jetzt ist es soweit. Damit wird ein echter Meilenstein für die Lehrausbildung in Niederösterreich gesetzt“, freut sich Wirtschaftskammer NÖ-Präsidentin Sonja Zwazl.
Konkret dauert die Lehre Elektrotechnik (Anlagen- und Betriebstechnik) für AHS MaturantInnen zweieinhalb Jahre. In dieser Zeit sind 25 Wochen Unterricht an der Landesberufsschule Stockerau geplant, abgeschlossen wird mit einer „klassischen“ Lehrabschlussprüfung.
Gleichzeitig mit der Lehre beginnt für die angehenden Elektrotechniker auch das Studium Smart Engineering an der Fachhochschule St. Pölten. Studiengangsleiter Thomas Felberbauer: „Die Lehre und das berufsbegleitende und duale Studium an der FH laufen parallel bis zum fünften Semester. Im letzten Studienjahr spezialisieren sich die Studierenden entweder im Bereich Smart Manufacturing oder im Bereich Smart Automation. Davor werden sie in die Grundlagen der Infotronik bzw. des Prozess- und Produktionsmanagements eingeführt.“
TOP-Karrierechancen für AbsolventInnen
Entwickelt wurde das Konzept „Lehre und Studium“ von der Wirtschaftskammer NÖ, gemeinsam mit der Bildungsdirektion Niederösterreich und der FH St. Pölten.
„Die Ausbildungsschwerpunkte Digitalisierung, Industrie 4.0, Prozessmanagement, Human-Computer-Interaction sowie Industrial Security, sind auch genau jene Themen, die auch in Zukunft gefragt werden“, ist sich Doris Wagner, Leiterin des Pädagogischen Dienstes in der NÖ Bildungsdirektion, sicher. Den Absolventinnen und Absolventen stehen spannende Karrierewege offen: Zum Beispiel als IT-Anwendungsspezialisten, Process Manager, Automation IT-Expert bis hin zu Produktionsinformatiker oder Innovationsmanager und Shopfloor-IT-Spezialisten.
„Jetzt ist es wichtig, unsere TOP-Ausbildungsbetriebe von dieser Möglichkeit der Ausbildung bestens und rasch zu informieren. Schließlich profitieren auch sie von noch besser ausgebildeten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und können sich im internationalen Wettbewerb noch besser durchsetzen“, ergänzt WKNÖ-Präsidentin Sonja Zwazl.
 

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