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RBI-Analysten zu Wohnbau-Maßnahmen: "Mieten werden weiter steigen"

28.02.2024, 1765 Zeichen

Für die Analysten von Raiffeisen Research setzen die jüngst präsentierten Wohnbau-Maßnahmen der Regierung richtigerweise nicht direkt bei der Bauwirtschaft an, sondern richten den Fokus darauf, leistbaren Wohnraum zu schaffen bzw. mehr Haushalte in die Lage zu versetzen, trotz Zinswende Eigentum zu erwerben. Es sei "ein in Summe stimmiges und zeitlich befristetes Maßnahmenpaket", so die Experten. Kritisch zu hinterfragen sei laut RBI-Analysten, warum an anderer Stelle der Immobilienmarkt und der Erwerb von Wohneigentum weiter ausgebremst wird (KIM-V). Auch hier könnten Modifikationen zielführend sein. Ihr Fazit: "Zwar bringt die Streichung der Nebengebühren Entlastung beim Eigenmittelanteil. Jedoch sind es derzeit in erster Linie die hohen Kreditzinsen im Zusammenspiel mit der KIM-V, die den Traum vom Eigenheim für viele zu einem Luftschloss werden lassen. So sind es denn auch vielmehr die günstigen Wohnbaudarlehen, die die Leistbarkeit spürbar verbessern und für eine gewisse Entspannung sorgen können. Die zeitliche Befristung ist insbesondere mit Blick auf die Zinsen ein Gebot der Vernunft, denn Ziel ist keine Dauersubventionierung sondern das Überbrücken einer temporären Nachfrageschwäche. Und auf der Nachfrageseite wird auch primär angesetzt, nicht in der Bauwirtschaft selbst. Die Deckelung erhöht die Treffsicherheit, jedoch zum Preis, dass Haushalte in teureren Bundesländern in geringerem Maße profitieren. An der Tatsache, dass in den nächsten 1-2 Jahren deutlich weniger Wohnraum auf den Markt kommt, ändern zwar auch die jüngsten Maßnahmen inkl. der Ankündigung zur Schaffung von 25.000 neuen Wohnungen nichts. So oder so wird in den Ballungszentren die Wohnraumknappheit daher zunächst zunehmen und die Mieten weiter deutlich steigen.



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