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Schneller, smarter, sicherer durch Informatikforschung – zwei Österreicher ausgezeichnet

30.09.2022, 4375 Zeichen
Wien (OTS) - Wir freuen uns über ausgezeichneten wissenschaftlichen Informatik-Nachwuchs aus Österreich: Markus Hecher von der TU Wien und Moritz Lipp von der TU Graz sowie Alejandro Molina Ramirez von der TU Darmstadt erhielten den GI-Dissertationspreis bei der Veranstaltung INFORMATIK 2022 in Hamburg. Der mit 5.000 Euro dotierte Preis wird von der Gesellschaft für Informatik (GI) zusammen mit der Schweizer Informatik Gesellschaft (SI) und der Österreichischen Computer Gesellschaft (OCG) für herausragende Doktorarbeiten vergeben.
„Die beiden österreichischen Preisträger waren bereits unter den Nominierten für den Heinz Zemanek Award 2022. Umso mehr freut es mich, dass diese herausragenden Jungforscher nun mit dem GI-Dissertationspreis geehrt werden. Ihre Leistungen für die Informatik sind ohne Frage herausragend“, so OCG Generalsekretär Ronald Bieber bei der Verleihung in Hamburg.
Zwtl.: Dr. Moritz Lipp, TU Graz: „Exploiting Microachitectural Optimizations for Software”
“Lipp hat in seiner Dissertation das Wissen im Bereich softwarebasierter mikroarchitektonischer Angriffe und Verteidigungen erweitert”, schreibt Prof. Ursula Augsdörfer von der Faculty of Computer Science and Biomedical Engineering der TU Graz über den Cyber Security Experten. Moritz Lipp widmet sich einem Thema, das in Zeiten der Cyberangriffe von großer Bedeutung ist: Wie wirkt sich die Optimierung in Mikroarchitekturen moderner Prozessoren auf die Sicherheit aus? Wann, sind unter welchen Umständen Angriffe möglich und wie können sie abgewehrt werden? Lipp konnte bisher unbekannte Angriffsvektoren identifizieren, indem er die Sicherheitsimplikationen verschiedener Leistungsoptimierungen analysiert hat.
Moritz Lipp war Teil der Forschungsgruppen, die die Sicherheitslücken Meltdown, Spectre, Fallout, LVI, ZombieLoad und PLATYPUS entdeckten.
Zwtl.: Dr. Markus Hecher, TU Wien: „Advanced Tools and Methods for Treewidth-Based Problem Solving”
“Hechers Dissertation zeichnet sich durch Forschung aus, die nicht nur theoretischen Wert hat, sondern lange offene Problemstellungen löst. Insbesondere seine Ergebnisse für das Paradigma der logischen Programmierung von Answer-Set Programming (ASP)”, sagt Prof. Hilda Tellioğlu, Studierendendekanin für Informatik an der TU Wien, über den GI-Preis-Gewinner.
Dem jungen Wissenschaftler ist es gelungen, ein jahrzehntelang ungelöstes Problem der Informatik zu lösen: Er entwickelte ein Toolkit, um signifikante Verbesserungen einer ganzen Reihe von treewidth-basierten Algorithmen in der KI auszuschließen.
Zwtl.: Dr. Alejandro Molina Ramirez, TU Darmstadt: „Deep Networks That Know When They Don’t Know”
Ramirez stellt in seiner Dissertation über KI und Maschinelles Lernen die Frage, ob ein Modell qualifiziert genug ist, Entscheidungen zu treffen, es “weiß, wovon es redet”, oder ob es dies einfach “nicht weiß”. Er konzentriert sich daher auf ein neues, generatives Modell, das diese Fragen beantworten kann. In seiner Arbeit stellt Ramirez auch ein Modell vor, das aus den Daten lernt und die meisten Entscheidungen automatisch trifft, sodass auch Laien von diesen leistungsstarken Werkzeugen profitieren können. “Dies wird zur Demokratisierung des maschinellen Lernens beitragen”, ist der junge Forscher zuversichtlich.
Zwtl.: Vielversprechende Nachwuchsforschung
Die Österreicher Hecher und Lipp sind keine unbekannten in der wissenschaftlichen Szene. Hecher erhielt für seine Arbeiten zu dem treewith Parameter mehrere Best Paper Awards, darunter den Marco Cadoli Best Student Paper Award. Lipp hat für seine Arbeiten zum Spectre-Angriff und zum Meltdown-Angriff bereits mehrere Preise gewonnen, darunter die NSA Best Scientific Cybersecurity Paper Competition.
Zwtl.: Über den Dissertationspreis von GI, SI und OCG
Mit ihrem gemeinsam vergebenen Dissertationspreis möchten die Gesellschaft für Informatik, die Österreichische Computer Gesellschaft und die Schweizer Informatik Gesellschaft besonders wichtige Arbeiten junger Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in der Öffentlichkeit herausstellen. Die  Fachgesellschaften möchten darüber hinaus einen Beitrag zum Wissenstransfer von den Hochschulen in die Bereiche Technik, Wirtschaft und Gesellschaft leisten. Vorschlagsberechtigt für den GI-Dissertationspreis sind alle wissenschaftlichen Hochschulen in Deutschland, in Österreich und in der Schweiz, die das Promotionsrecht in den oben genannten Bereichen besitzen.

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