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Schrittweise Öffnung der Handwerksbetriebe: Langsam zur Normalität zurückkehren

06.04.2020
Wien (OTS) - „Die Bundesregierung hat heute eine schrittweise Öffnung der Betriebe nach Ostern kommuniziert. Damit haben unsere Betriebe aus Handwerk und Gewerbe die Chance, langsam wieder zur Normalität zurückzukehren. Unter klaren Sicherheits- und Hygienevorschriften ist – unter gleichzeitiger Fortführung der Schutzmaßnahmen für die Mitarbeiter - ein Kundenkontakt in absehbarer Zeit wieder möglich und die Betriebe können wieder versuchen, Boden gut zu machen“, sagt die Obfrau der Bundessparte Handwerk und Gewerbe in der WKÖ, Renate Scheichelbauer-Schuster. Bisher konnte in den Handwerksbetrieben produziert werden, in Werkstätten bzw auf Baustellen gearbeitet werden, Geschäfts- und Verkaufslokale waren aber seit dem 16. März geschlossen.
Für den Bundesinnungsmeister der Friseure, Wolfgang Eder, bedeutet die avisierte Öffnung am 1. Mai, „Klarheit“ in der durch die Corona-Krise ausgelösten so schwierigen Situation. „Unsere Friseure sind größtenteils Klein- und Kleinstbetriebe und diese haben sich in den vergangenen Wochen vielfach die Existenzfrage gestellt. Größere Betriebe haben ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter oftmals in Kurzarbeit geschickt, viele kleinere Betriebe mussten Mittel aus dem Härtefallfonds beantragen. Nun erhalten unsere Friseure das Signal der Bundesregierung, dass eine Öffnung des Betriebs in Kürze erfolgen kann. Das ist auch psychologisch ganz besonders wichtig, denn die Dienstleistung beim Friseur hilft auch den Österreicherinnen und Österreichern wieder langsam in den Alltag zurückzufinden.“
Eder verweist zudem auf die große Verantwortung der Betriebe im Kundenkontakt: „Es gilt höchste Vorsicht walten zu lassen. Ein Mundschutz beim Friseurbesuch ist unumgänglich. Denn wir wollen die Sicherheit der Kundinnen und Kunden und natürlich auch unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gewährleisten.“
Im Hinblick auf weitere Öffnungen bei den Dienstleistungen, wie etwa die Masseure, verweist Scheichelbauer-Schuster auf die Gespräche mit der Bundesregierung und darauf „dass in diesen sensiblen Bereichen mit größtmöglicher Bedachtnahme auf die Gesundheit aller, aber auch mit dem Bedarf einer Perspektive für die Betriebe vorgegangen werden muss“.(PWK148/US)
 

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