Ich stimme der Verwendung von Cookies zu. Auch wenn ich diese Website weiter nutze, gilt dies als Zustimmung.

Bitte lesen und akzeptieren Sie die Datenschutzinformation und Cookie-Informationen, damit Sie unser Angebot weiter nutzen können. Natürlich können Sie diese Einwilligung jederzeit widerrufen.





S&T-CEO: "2021 wird für S&T ein gutes Jahr, aber die folgenden Jahre werden noch besser"

06.05.2021

Der Technologiekonzern S&T hat den Umsatz im 1. Quartal 2021 um 9 Prozent auf 294,1 Mio. gesteigert, das EBITDA erhöhte sich um 12,8 Prozent auf 28,2 Mio. Euro, das Periodenergebnis liegt bei 10,1 Mio. Euro (vs. 9,5 Mio. Euro im Q1 2020). "2021 wird für S&T ein gutes Jahr, aber die folgenden Jahre werden noch besser", meint CEO Hannes Niederhauser im Quartals-Bericht.

Der Auftragseingang liegt bei 404 Mio. Euro. Die Lagerbestände wurden im 1. Quartal um rund 11 Mio. aufgebaut, um den Lieferengpass für Mikrochips zu überbrücken, wie es heißt. Dies führte zu einer Belastung des Cashflows im ersten Quartal. Der operative Cashflow lag bei minus 26,8 Mio. Euro, was laut S&T im Wesentlichen auf den Anstieg des Lagerbestandes und die Reduktion des Factorings um 20,5 Mio. Euro zurückzuführen sei. Das Factoring sei zurückgefahren, um angesichts der hohen Liquidität Negativzinsen zu vermeiden. Bereinigt um den Rückgang des Factorings liegt der operative Cashflow bei minus 6,3 Mio. Belastungsfaktoren im 1. Quartal waren die Chip-Verknappung, das Nord-Amerika-Geschäft und im Speziellen dort die Luftfahrt, wie die Vorstände im Conference Call zusammenfassten. Der Haupttreiber des Geschäfts sei hingegen der IOT-Bereich in Europa. Künftig soll auch der Fokus vermehrt auf diesem Bereich liegen.

Es sei zu beobachten, dass das globale Umdenken bzgl. Klimazielen und Nachhaltigkeit einen positiven Einfluss auf die Wirtschaft und die S&T Gruppe nimmt. S&T wird in den nächsten Monaten mehr über die ESG-Aktivitäten bekanntgeben.

Die S&T Gruppe ist  mit einem Liquiditätsstand von  278,4 Mio. Euro gut gerüstet. Es soll weitere Akquisitionen geben, allerdings sei zu bemerken, dass die Preise hier wieder anziehen, so CEO Hannes Niederhauser. "Wir müssen selektiv vorgehen", meint er.

Das Jahresziel - zumindest 1.400 Mio. Umsatz (ohne Akquisitionen) bei einem EBITDA von mind. 140 Mio. Euro und EPS von 1 Euro pro Aktie - wird bestätigt. Ebenso das Mittelfristziel für 2023 von 2 Mrd. Euro Umsatz bei EBITDA von  220 Mio. Euro.


 

Bildnachweis

1. S&T-CEO Hannes Niederhauser; Foto: snt.at , (© Aussender)   >> Öffnen auf photaq.com



Aktien auf dem Radar:Strabag, Kapsch TrafficCom, voestalpine, Marinomed Biotech, FACC, Palfinger, Österreichische Post, Polytec Group, Wienerberger, Mayr-Melnhof, SBO, Rosenbauer, Verbund, Addiko Bank, Frequentis, RHI Magnesita, Agrana, Athos Immobilien, Pierer Mobility, Warimpex, Oberbank AG Stamm, Amag, CA Immo, Porr, S Immo, VIG.


Random Partner

Knaus Tabbert
Die Knaus Tabbert AG ist ein führender Hersteller von Freizeitfahrzeugen in Europa mit Hauptsitz im niederbayerischen Jandelsbrunn. Weitere Standorte sind Mottgers, Hessen, Schlüsselfeld sowie Nagyoroszi in Ungarn. Das Unternehmen ist seit September 2020 im Segment Prime Standard der Frankfurter Wertpapierbörse notiert.

>> Besuchen Sie 64 weitere Partner auf boerse-social.com/partner


S&T-CEO Hannes Niederhauser; Foto: snt.at, (© Aussender)