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Staatssekretär Brunner: „Koordiniertes Vorgehen ist wichtig, um das Vertrauen der Passagiere in den Flugverkehr zu stärken.“

09.07.2020
Wien (OTS) - „Das Virus wird uns noch lange begleiten – die Krise ist noch nicht vorbei. Vor diesem Hintergrund eint uns das gemeinsame Ziel, Menschen gesund und sicher von A nach B zu bringen. Die Unterzeichnung der nationalen COVID-19 Charta für den Luftverkehr ist ein wesentlicher Schritt in diese Richtung. Die Handlungsempfehlungen, die europäische Leitlinien und nationale Regelungen vereinen, geben sowohl den Unternehmen selbst, als auch den Passagieren Orientierung auf ihren Reisen“, so Staatssekretär Magnus Brunner nach dem heutigen Runden Tisch zu sicherem Fliegen vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie und meint weiter: „Bei allen Reisen gilt natürlich immer: Bitte den Hausverstand miteinpacken!“ Die COVID-19-Pandemie hat die Luftfahrt-Industrie weltweit vor unvergleichliche Herausforderungen gestellt. Flugbewegungsrückgänge von weit über 90 Prozent waren zu verzeichnen. Es wird vermutlich noch Jahre dauern, bis sich die Luftfahrt wieder auf das Niveau der Vorkrisenzeit erholen kann.
Die Europäische Agentur für Flugsicherheit (EASA) hat gemeinsam mit dem Europäischen Zentrum für Prävention und Kontrolle von Krankheiten (ECDC) Leitlinien zu Gesundheitsmaßnahmen in der Luftfahrt ausgearbeitet. Diese bildeten die Diskussionsgrundlage für den heutigen Runden Tisch – die Vertreterinnen und Vertreter der Airlines, der Flughäfen und Business Aviation haben sich zu zur nationalen Charta für die Luftfahrtbranche bekannt. Diese sieht die Umsetzung der Empfehlungen der EASA in Abstimmung mit den nationalen Gesundheitsbehörden und unter Berücksichtigung des jeweiligen operativen Umfelds vor. Darüber hinaus ist eine Vertiefung der Zusammenarbeit zwischen Unternehmen und Behörden sowie ein regelmäßiger Austausch über Best-Practice-Beispiele und die laufende Evaluierung der gesetzten Maßnahmen Teil der Charta. Ebenfalls haben sich die Airlines wie Flughäfen dazu bekannt, Passagiere umfassend über die geltenden Richtlinien zum Gesundheitsschutz zu informieren.
Vor dem Hintergrund steigender Passagierzahlen, aber auch bestehender Unsicherheit bezüglich Reisefreiheit und Gesundheitsschutz wurde heute ebenfalls, mit den betroffenen Stakeholdern über die Vereinfachung von Prozessen, bspw. bei Contact Tracing an Bord und die Entwicklung nachhaltiger digitaler Modelle diskutiert.
„Der Flugverkehr ist eine internationale Branche, daher ist koordiniertes Vorgehen auf europäischer Ebene erforderlich und wünschenswert, das ist auch unser Ziel. Wir haben heute gemeinsam einen nationalen Grundstein gelegt, um das Vertrauen der Passagiere in die Luftfahrt wieder zu stärken. Die heutige Veranstaltung war ein Auftakt zu weiteren Gesprächen zu bedeutenden Fragen in der Luftfahrt“, so Brunner abschließend.
 

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