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Swiss Life Select will seine Premium-Marke neu positionieren

17.10.2021

Mit dem Einstieg in das Immobiliengeschäft sieht Christoph Obererlacher eine „exzellente Situation“ hinsichtlich einer vollumfassenden Dienstleistungsstruktur, gerade in Zeiten der Inflation. Die kommenden Wochen werden entscheidend.

Lieber Herr Obererlacher, das Q3 ist vorbei. Wie läufts und was gibt es Neues bei Swiss Life Select Österreich?

Christoph Obererlacher: Wir können bislang durchaus zufrieden sein mit den Entwicklungen im aktuell laufenden Geschäftsjahr. Mit unseren Jahreszielen liegen wir aktuell im Plan, wobei hier ganz entscheidend sein wird, ob es uns gelingt, die hart erarbeiteten Früchte im bekanntlich stärksten Quartal, dem Q4, auch zu ernten. Durch den Einstieg in das Immobiliengeschäft Mitte September haben wir es geschafft, unseren Kundinnen und Kunden ein noch umfassenderes und breiteres Angebot im Bereich Financial Planning anzubieten. Ich bin froh, dass wir mit Niko Schüler einen ausgewiesenen Experten für diesen neuen Geschäftszweig gewinnen konnten. Die ersten Entwicklungen stimmen mich jedenfalls zuversichtlich. Das selbstbestimmte Leben unserer Kundinnen und Kunden wird in unserer Arbeit weiterhin höchste Priorität genießen. 

Im Vormonat sagten Sie mir, dass Vorsorge immer Saison habe. Ihre Vermögensverwaltung Select Investment meinte ebenfalls, dass es eigentlich keinen schlechten Zeitpunkt gibt, sein Geld anzulegen. Man könne sogar in Inflation investieren. Welche Instrumente bevorzugen Sie dabei?

Unsere langjährige Erfahrung zeigt, dass die gezielte Investition gerade in Zeiten eines ausgeprägten Niedrigzinsumfelds, eine effiziente Veranlagung zu einem finanziellen Grundbedürfnis eines jeden Einzelnen gemacht hat. 

Die aktuell zu beobachtenden Entwicklungen am Finanzmarkt, wie beispielsweise die immer stärker ansteigende Inflation oder auch Strafzinsen auf erspartes Vermögen, unterstreichen die Notwendigkeit alternativer Veranlagungsformen. Wir bieten unseren Kundinnen und Kunden eine breite Palette an Vorsorgemöglichkeiten, die von unseren Beraterinnen und Beratern individuell an die jeweiligen Bedürfnisse und Wünsche angepasst werden. Im Anlage- und Vorsorgemanagement ist eine breite Streuung von entscheidender Bedeutung. 

Als Swiss Life Select Österreich befinden wir uns hier spätestens durch die Erweiterung unseres Geschäftsmodells im Bereich Immobilien in einer exzellenten Situation hinsichtlich unserer vollumfassenden Dienstleistungsstruktur.

Der IVA ist von der Ökosozialen Steuerreform aus Anlegersicht enttäuscht. Wie sehen Sie das Paket? 

Ich glaube, daß das Paket definitiv ein erster Schritt in die richtige Richtung ist. Die steuerliche Entlastung für Unternehmen und die Beschäftigten sehe ich positiv. Auch ist aus meiner Sicht eine Ökologisierung des Steuersystems durch die angekündigte Einführung einer CO2-Bepreisung unumgänglich gewesen. Was mir bislang noch fehlt, ist die im Regierungsprogramm angekündigte KESt-Befreiung bei längerfristigen Investments in beispielsweise Fonds oder ETFs. Ich bin jedoch zuversichtlich, dass hier schon bald erste Lösungen präsentiert werden. Klar ist, wie so oft im Leben scheiden sich auch bei der Ökosozialen Steuerreform die Geister, wenn es um die Frage geht, ob dieses Paket weitreichend genug ist. Ich bin jedenfalls jemand der lieber anpackt und den Blick in die Zukunft richtet. In meinen Augen erleben wir einen idealen Zeitpunkt, den Menschen die Notwendigkeit alternativer und vor allem auch nachhaltiger Anlage- und Vorsorgeformen aufzuzeigen. Darin sehe ich unseren Auftrag.

Was werden die großen Themen im Schlussquartal sein?

Mit FiLiP, unserem Kundenportal von Swiss Life Select, haben wir es geschafft eine am Markt einzigartige, transparente Darstellung sämtlicher Vermögenswerte von über 100 Banken, Versicherungen und Investmenthäusern sowie tagesaktuellen Kursen und Werten zu schaffen. Nach personellen Veränderungen werden wir das 4. Quartal auch dafür nutzen, um die Positionierung der Premiummarke Swiss Life Select auf neue Beine zu stellen. 

Und wer uns kennt, der weiß, dass wir bereits im Hintergrund an neuen Lösungen und Geschäftsstrategien arbeiten, um unserer Vorreiterrolle auch in Zukunft gerecht zu werden. 

Fragen: Christian Drastil 

 

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