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TeraPlast Gruppe – Aussichten für das Jahr 2024

04.03.2024, 9785 Zeichen
Umsatz von 135 Millionen Euro und EBITDA von 10 Millionen Euro.\nVerbesserte Aktivitäten im letzten Quartal 2023 führten zu einem Anstieg des vierteljährlichen EBITDA um 52% im Vergleich zum Vorjahresquartal.\nDas Budget 2024 sieht deutliche Steigerungen sowohl durch organisches Wachstum als auch nach den M&A-Aktivitäten und Investitionen der letzten zwei Jahre vor.\nDie im Jahr 2024 angestrebte Mengensteigerung beträgt 33 % auf 100.000 Tonnen, einschließlich des Beitrags der jüngsten Käufe.\nDie Konsolidierung der jüngsten Akquisitionen wird im Jahr 2024 rund 15% des Umsatzes und EBITDA der Gruppe generieren.\nDie Finanzergebnisse der TeraPlast Gruppe im Jahr 2023 sind geprägt von einem makroökonomischen Umfeld voller Herausforderungen. Allerdings konnte die Gesamtentwicklung auf einem relativ ähnlichen Niveau wie im Jahr 2022 gehalten werden.
Am Ende des Jahres war aufgrund spezifischer Saisonalität eine Leistungssteigerung der Gruppe im Vergleich zum Vorjahr festzustellen. Es ist daher zu beobachten, dass das konsolidierte EBITDA im vierten Quartal 2023 im Vergleich zum vierten Quartal 2022 um 52% höher ist, was hauptsächlich auf das Installationen-Segment zurückzuführen ist.
Das EBITDA für das Gesamtjahr 2023 lag bei 10,3 Millionen Euro, was einem Rückgang von 3% im Vergleich zu 2022 entspricht. Dies ist hauptsächlich auf den Rückgang auf dem PVC-Granulatmarkt zurückzuführen. Die EBITDA-Marge auf Gruppenebene stieg leicht auf 7,6%. Das Installationen-Segment ist nach wie vor das größte und leistungsstärkste innerhalb der Gruppe.
Auf Gruppenebene stieg die Bruttomarge von 32% auf 37%, was in absoluten Zahlen einem Anstieg von 10% entspricht. Die Bruttoleistung wurde jedoch durch steigende Löhne und Energiepreise beeinflusst. Ein gutes Kostenmanagement wird diesbezüglich deutliche Verbesserungen bringen.
Der Konzern hat auf mehreren Ebenen besonderes Augenmerk auf Effizienz gelegt. Gleichzeitig wird die Expansion durch Investitionen und M&A-Transaktionen eine solide Grundlage für zukünftiges Wachstum bilden. Das wirtschaftliche Umfeld in den nächsten Quartalen birgt auch Herausforderungen und Einflüsse, die außerhalb der Kontrolle des Konzerns liegen. TeraPlast Gruppe hat kürzlich den Polyethylen-Systemhersteller Palplast aus der Republik Moldau übernommen und eine SPA bezüglich der Übernahme der Wolfgang-Freiler-Gruppe von der Familie Uhl in Österreich unterzeichnet.
Der konsolidierte Umsatz ging im Geschäftsjahr 2023 um 5% auf 135 Millionen Euro zurück, was vor allem auf den deutlichen Nachfragerückgang im PVC-Granulatmarkt zurückzuführen ist. Der Export machte 16% des Umsatzes aus und die Produkte der TeraPlast Gruppe gelangten in 22 europäische Länder. Quantitativ liegen die verkauften Mengen fast auf dem gleichen Niveau wie im Jahr 2022 – 75.346 Tonnen im Jahr 2023 gegenüber 76.931 Tonnen im Jahr 2022 – was einem Rückgang von nur 2% pro im Jahresvergleich entspricht. Die quantitative Entwicklung in der zweiten Jahreshälfte, insbesondere der Mengenanstieg von 27% im vierten Quartal 2023 im Vergleich zum vierten Quartal 2022, deutet auf einen stärkeren Wachstumstrend als im Jahr 2022 hin.
„Die Ergebnisse spiegeln die schwierigen wirtschaftlichen Bedingungen wider. Die Nachfrage in einigen unserer Märkte war rückgängig, daher mussten wir unsere Anstrengungen auf die Aufrechterhaltung von Mengen, Marktanteilen und Margen konzentrieren. Wir mussten uns mit einem anderen Umfeld auseinandersetzen, als wir zu Beginn des Jahres 2023 prognostiziert hatten, was vor allem auf langsamere Fortschritte bei der Wasser- und Abwasserinfrastruktur-Projekten sowie bei Wohnbau-Sanierungen und auf die geringere Granulat-Nachfrage zurückzuführen ist“, sagte Ioana Birta, CFO der TeraPlast Group.
„2023 war ein Jahr voller Ereignisse auch im Hinblick auf die Ausweitung der Aktivitäten. Wir haben eine große Investition, die Opal-Dehnfolienfabrik, in Betrieb genommen und die Verhandlungen über die Übernahme von Palplast und der Freiler-Gruppe wurden abgeschlossen. Wir starten daher das Jahr 2024 gestärkt durch diese Akquisitionen und mit guten Perspektiven in den westeuropäischen Märkten“, fügt Frau Birta hinzu.
Zwtl.: Nachhaltige Entwicklung, ein integraler Bestandteil der Vision von TeraPlast Group
Auf europäischer Ebene nimmt die Ausrichtung auf die Integration nachhaltiger Lösungen in die Wirtschaft zu, insbesondere auf die Erhöhung des Anteils recycelter Rohstoffe und auf die Identifizierung umweltfreundlicherer Alternativen-Rohstoffe. Dies steht im Einklang mit der Vision der TeraPlast Group einer nachhaltigen Entwicklung.
„In der Region sind wir weiterhin bestrebt, ein Förderer der Verwendung recycelter Rohstoffe in unserer Produktherstellung zu sein. Dieses Engagement wird bereits im Unternehmen umgesetzt: wir besitzen einen Hartes PVC-Recycler, der zu den Top 5 Europas gehört, wir haben in unserem Portfolio sowohl Produkte aus recyceltem Material als auch aus biologisch abbaubarem und kompostierbarem Material und wir erweitern die Verwendung erneuerbarer Energien. Dies generiert Umsatz und ermöglicht weitere Maßnahmen zur Effizienzsteigerung. Die Übernahme der Wolfgang Freiler-Gruppe trägt zu diesem Weg bei, indem auf den westeuropäischen Märkten ein starker, wettbewerbsfähiger Akteur präsent ist, ein Champion mit umfassendem Know-how in der Integration recycelter Materialien“, sagte Herr Dorel Goia, Vorstands-Vorsitzender der TeraPlast Gruppe.
Zu den Initiativen der TeraPlast Gruppe im Bereich der nachhaltigen Entwicklung gehört auch die Reduzierung des Stromverbrauches aus dem nationalen Energiesystem. Das jüngste Projekt in dieser Hinsicht ist der Bau einer neuen Photovoltaikanlage in der Nähe des Industrieparks in Saratel, ein Projekt, das von der Finanzierung durch die PNRR unterstützt und noch in diesem Jahr in Betrieb gehen wird.
Gleichzeitig wird die Gruppe ihre Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten intensivieren, um erweiterte Anwendungen für die Verwendung von recycelten und biologisch abbaubaren Materialien zu identifizieren, wie die Vertreter der Gruppe erklären: „Wir haben das westeuropäische Beispiel, wo die Regierungen große Bedenken hegt. Solche Lösungen zu identifizieren, die recyceltes Material und alternative Materialien integrieren. Die Freiler-Gruppe hat bereits Erfahrung in der Entwicklung solcher Lösungen, genau wie wir, und dieser Trend wird in naher Zukunft auch Rumänien erreichen, daher müssen wir bereit sein, auf die Marktbedingungen zu reagieren“, fügte Herr Dorel Goia hinzu.
Auf Gruppenebene waren Ende letzten Jahres 932 Mitarbeiter beschäftigt, verglichen mit 963 im Jahr 2022. Das Team der TeraPlast-Gruppe wird um 169 Mitarbeiter im Jahr 2024 wachsen, aufgrund der Integration von Palplast aus der Republik Moldau und voraussichtlich Übernahme-Finalisierung bezüglich Wolfgang Freiler-Gruppe.
Zwtl.: Budget 2024
Für das laufende Jahr plant die TeraPlast Gruppe ein Budget, das ein umsichtiges organisches Wachstum vorsieht. Damit soll der Umsatz auf Konzernebene um 29% und das EBITDA um 39% steigen. Dies bedeutet für die TeraPlast Gruppe im Jahr 2024 einen Umsatz von 174 Millionen Euro und ein EBITDA von 14 Millionen Euro.
Die Hauptwachstumsträger werden die neu erworbenen Unternehmen und das Opal-Dehnfoliengeschäft sein. Daher es ist erwarten, dass die laufenden M&A-Aktivitäten Palplast und die Freiler-Gruppe etwa 15% bzw. etwa 19 Millionen Euro zum Ergebnis des Geschäftsbereichs Installationen beitragen. Angesichts der soliden Position der Freiler-Gruppe auf den westlichen Märkten wird durch die Integration auch das Vertriebspotenzial für traditionelle Produkte der TeraPlast Gruppe auf diesen Märkten entfalten. Die unter der Marke Opal vertriebenen Dehnfolien werden rund 7 Millionen Euro zum Konzernumsatz beitragen.
Die Mengen für das Gesamtjahr 2024 werden auf Gruppenebene 100.000 Tonnen erreichen, was einer quantitativen Steigerung von 33% gegenüber 2023 entspricht.
„Die Märkte in der Republik Moldau, Österreich und Ungarn sind für unsere Gruppe wichtig, daher war die Entscheidung, geografisch durch lokale Fabriken zu expandieren, um sie zu bedienen, selbstverständlich.“ Die Vorteile dieser Erweiterung zeigen sich auf mehreren Ebenen. Zunächst optimieren wir die Transportkosten, also implizit die Produktkosten. Zweitens machen uns Synergien auf der Ebene der Rohstoffe, des Produktpalette und der Produktionskapazitäten agiler auf dem Markt, und die Einsparungen verwandeln sich in Gewinne für das Unternehmen und die Aktionäre. Darüber hinaus tragen auch die Optimierung der Transportwege und die Diversifizierung des Produktpalette zur Reduzierung des CO2-Fußabdrucks bei. Die Integration dieser Akquisitionen in die Struktur der TeraPlast Gruppe führt zu Effizienzsteigerungen auf allen Ebenen und erhöht die Wettbewerbsfähigkeit unserer Unternehmen. Wir tragen auch dazu bei, die europäischen Produzenten zu stärken, die den Markt auch in turbulenten und von Konflikten geprägten Zeiten mit Produkten bedienen können, die denen von außerhalb der EU in der Qualität überlegen sind, auch zu besseren Preisen“, erwähnte Herrn Goia.
Über die TeraPlast Gruppe
Die TeraPlast Gruppe ist der größte Polymer Verarbeiter in Südosteuropa. Die Gruppe besteht aus den folgenden Unternehmen: TeraPlast, TeraGlass, TeraPlast Recycling, TeraBio Pack, Palplast Moldova und Somplast. Seit dem 2. Juli 2008 ist TeraPlast SA an der Bukarester Börse unter dem Symbol TRP gelistet. Die TeraPlast Aktien sind in mehreren Indizes vertreten: im BET (der Leitindex der Bukarester Börse), in Small Cap- und Global All Cap-Indizes von FTSE Russell, im MSCI Frontier IMI (Investable Market Index) sowie im ROTX EUR Index der Wiener Börse.
In der von ARIR durchgeführten VEKTOR-Bewertung basierend auf 12 Kriterien zur Unternehmensführung und Investoren-Kommunikation erreichte TeraPlast zum fünften Jahr in Folge die Höchstpunktzahl 10.

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