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viadonau möchte Potenziale der Donauschifffahrt weiter ausbauen

27.07.2021
Wien (OTS) - Um die Transportpotenziale der Donauschifffahrt stärker zu nutzen, fungiert viadonau als eine neutrale Plattform für Angebots- und Nachfrageseite mit umfangreicher Expertise im Bereich Wasserstraße-Nautik-Logistik. "Bereits seit dem Jahr 2010 führt viadonau regelmäßig Schwerpunkt-Initiativen durch, die das Potenzial ausgewählter Gütergruppen für eine Verlagerung auf das Binnenschiff im Rahmen von Workshops beleuchten, um Kooperationen, und im besten Fall konkrete Transportlösungen, zu initiieren", so viadonau Geschäftsführer Hans-Peter Hasenbichler.
Staatssekretär Magnus Brunner betont: "Klimaschutz ist eine der zentralen Aufgaben unserer Generation. Unsere ambitionierten Ziele erreichen wir nur mit Anreizen und Innovationen. Daher sind Initiativen wie jene der viadonau richtig und wichtig: Denn in der Donauschifffahrt können weitere Potentiale gehoben werden. So wird die Donauschifffahrt ökologischer, wettbewerbsfähiger und attraktiver."
Aufgrund des überwiegend grenzüberschreitenden Charakters der Binnenschifffahrt leistet Österreich wesentliche Beiträge zur Gestaltung der zukünftigen Binnenschifffahrtspolitik der Europäischen Union und gleichzeitig zur Umsetzung europäischer Vorgaben. Ebenfalls seit 2010 koordiniert das BMK gemeinsam mit dem rumänischen Verkehrsministerium den Prioritätsbereich Binnenschifffahrt im Rahmen der EU-Donauraumstrategie und beteiligt sich an transnationalen Projekten zur schrittweisen Harmonisierung der infrastrukturellen und rechtlich-administrativen Rahmenbedingungen für die Binnenschifffahrt. Dadurch werden die notwendigen Grundlagen für eine Transportverlagerung auf das Binnenschiff geschaffen.
Die Binnenschifffahrt war jahrzehntelang der umweltfreundlichste Verkehrsträger im Binnenverkehr und ist es in Bezug auf die transportierten Mengen (Emissionen pro Tonnenkilometer) noch immer. Dennoch besteht dringender Bedarf und gleichzeitig ein erhebliches Potenzial für den Binnenschifffahrtssektor, die Treibhausgas- und Luftschadstoffemissionen zu reduzieren. Auch in diesem Bereich ist Österreich über die eigenen Staatsgrenzen hinaus aktiv. Das BMK und viadonau unterstützten ein kürzlich abgeschlossenes Studienprojekt der Zentralkommission für die Rheinschifffahrt mit fachlicher Expertise und behandeln die Emissionsfreiheit der Binnenschifffahrt derzeit als eines der prioritären Themen im Rahmen des PLATINA 3-Projekts. Nicht zuletzt durch Aufsetzen eines eigenen Flottenförderprogramms für Österreich, das 2022 in Kraft treten soll, wird der Übergang zur Emissionsfreiheit im Binnenschifffahrtssektor vorangetrieben.
Darüber hinaus hat viadonau im Auftrag des BMK die übergeordnete Koordination zur Entwicklung von Landstromversorgungsanlagen für die Großschifffahrt an der österreichischen Donau übernommen. Im Jahr 2020 wurde die bundesländerübergreifende Leitplanung abgeschlossen, die sicherstellen soll, dass sämtliche in Österreich errichtete und betriebenen Landstromversorgungsanlagen für die Großschifffahrt gemeinsamen Standards und einem übergeordneten Organisationskonzept folgen. An öffentlichen Liegestellen ist das BMK/viadonau für die Errichtung und den Betrieb von Landstromversorgungsanlagen zuständig.
In den Jahren 2021-2023 wird viadonau im Auftrag des BMK, und kofinanziert im Rahmen des CEF-Förderprogramms der EU, an drei öffentlichen Liegestellen in Linz, Wildungsmauer und Wien Pilotanlagen für die Landstromversorgung von Güterschiffen errichten und in Betrieb nehmen. Die bauliche Umsetzung der ersten Landstromanlage an einer öffentlichen Bundesländen erfolgt 2021 in Linz. Aufbauend auf den Erfahrungen mit diesen Pilotanlagen, sollen in den kommenden Jahren weitere öffentliche Länden mit Landstromversorgung für die Güterschifffahrt ausgestattet werden.
Die Ziele des Mobilitätsmasterplans 2030 im Bereich der Binnenschifffahrt stehen im Einklang mit dem Aktionsprogramm Donau des BMK bis 2022 und werden seitens des BMK, gemeinsam mit viadonau, bereits seit Jahren umgesetzt. Der eben veröffentlichte Fortschrittsbericht des Aktionsprogramms bietet eine eindrücklichen Überblick zu den initiativen. Die Verlagerung von Gütertransporten auf umweltfreundliche Verkehrsträger, wie die Binnenschifffahrt, ist eines der Hauptziele des Mobilitätsmasterplans im Bereich Güterverkehr.
Geschäftsführer Hasenbichler abschließend: "Seit Jahren ist viadonau vollends ausgerichtet in Richtung Nachhaltigkeit. Um auch weiterhin die Ambitionen halten und ausbauen zu können, gibt der Mobilitätsmasterplan 2030 – gemeinsam mit dem Aktionsprogramm Donau – den Rahmen für wichtige nationale, wie internationale Maßnahmen vor. Stets mit dem Ziel, die Binnenschifffahrt noch ökologischer, wettbewerbsfähiger und somit für alle Nutzergruppen attraktiver zu machen."
 

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