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VSV/Kolba: Whistleblower von Strukturvertrieben gesucht

04.07.2022, 1907 Zeichen
Wien (OTS) - Am Freitag wurde im ersten Musterprozess des Verbraucherschutzvereines (VSV) gegen die Generali Versicherung die Frage aufgeworfen, wie deren Lebensversicherungen mit der Option auf Teilauszahlungen verkauft wurden.
„Es fällt auf, dass beim Verkauf dieser Produkte vor allem die Strukturvertriebe EFS und DVAG tätig waren und den Kunden eigeredet wurde, dass „langfristiger Vermögensaufbau“ und „Teilauszahlungen“ wie bei einem Bausparvertrag zusammenpassen würden,“ berichtet Peter Kolba, Obmann des VSV. „Tatsächlich ruinieren Teilauszahlungen jede Chance auf einen Vermögensaufbau!“
Die Fehlberatungen durch Keiler des EFS oder der DVAG sind der Generali Versicherung zuzurechnen und führen zur Anfechtung der Verträge wegen Arglist. Konsequenz: Prämien samt 4% Bereicherungszinsen sind den Versicherungsnehmern zurückzuzahlen.
„Wir suchen ehemalige Keiler, die uns - ganz vertraulich - die Verkaufsmethoden der Strukturvertriebe beschreiben. Seinerzeit bei Sammelklagen gegen den AWD konnten wir uns durch viele Leaks von ehemaligen Mitarbeitern ein Bild von einer „strukturellen Fehlberatung“ machen und erfolgreich vor Gericht ziehen. Es gab einen Vergleich für 2500 Geschädigte. Das streben wir nun auch gegen Generali und Co an; Versicherungen, die für die Methoden der Strukturvertriebe EFS und DVAG einstehen werden müssen,“ sagt Kolba.
„Nach der Finanzkrise 2008 sahen viele auch ein Problem in der Provisionsberatung, bei der die hohen Abschlusskosten auf fünf Jahre verteilt von den Kapitaleinzahlungen der Versicherungsnehmer abgezogen werden Und die Veranlagung schmälern. Die einzig sinnvolle Antwort war die transparente Honorarberatung; also direkte Zahlung der Beratung durch die Kunden. So ist man vor Überraschungen bei unbekannten Abschlusskosten gefeit,“ sagt Kolba.
Service:
Sammelaktion: www.verbraucherschutzverein.eu/fehlkonstrukt/\nBeispiel für Honorarberater: www.fynup.at\n

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