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WKÖ-Hotellerie: Aktuelle Branchenanalyse der Österreichischen Hotel- und Tourismusbank entkräftet Vorwurf der Preistreiberei

21.06.2024, 2440 Zeichen
Wien (OTS) - „Das ist leider nicht überraschend und bestätigt das, was wir aus der Branche schon lange hören“, kommentiert Johann Spreitzhofer, Obmann des Fachverbandes Hotellerie der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), die heute, Freitag, von der Österreichischen Hotel- und Tourismusbank veröffentlichte Bilanzanalyse zur Situation in der österreichischen Hotellerie. „Die Untersuchung der Bilanzen von 200 Hotelleriebetrieben zeigt klar und deutlich auf: steigende Umsätze und Nächtigungszahlen gehen nicht Hand in Hand mit einem steigenden Betriebsergebnis. Die Erträge sind angesichts der wirtschaftlichen Lage, insbesondere der Teuerung, 2023 stark unter Druck geraten.“
Schon bei einer Befragung der Fachverbände Hotellerie und Gastronomie im Sommer 2023 von rund 600 Gastronomie- und Hotelleriebetrieben habe sich das abgezeichnet, was sich nun in den Bilanzen widerspiegelt: „Fakt ist, dass gerade unsere Branche von den massiven Preissteigerungen bei Vorleistungen – allen voran Energie-, Lebensmittel- und Personalkosten - betroffen sind. Es ist daher nicht so, dass die Betriebe willkürlich Preiserhöhungen vornehmen. Das können wir uns im wahrsten Sinn des Wortes gar nicht leisten, da wir gerade in der Hotellerie die gestiegene Preissensibilität unserer Gäste besonders stark spüren“, so Johann Spreitzhofer. Gäste sind beim Aufenthalt sparsamer, nicht nur bei Kost und Logis, sondern vor allem auch bei Zusatzleistungen wie etwa Massagen.
Zwtl.: Betriebe setzen Maßnahmen zum Kostenmanagement, brauchen aber Unterstützung
Vor diesem Hintergrund haben viele Betriebe schon Maßnahmen zum Kostenmanagement gesetzt: 80% der Hotelleriebetriebe achteten vermehrt auf Energiesparen im Alltag, rund ein Drittel wechselte den Energieanbieter und 65% haben vermehrt die Preise ihrer Lieferanten verglichen, zeigt die Branchenumfrage. Ende Juli wird der Fachverband erneut Umfrageergebnisse veröffentlichen, um einen Vergleich mit dem Vorjahr ziehen zu können.
Neben den Aktivitäten, die die Betriebe selbst zur Kostenoptimierung setzen können, braucht es aber auch unbedingt Maßnahmen der Politik: „Die im Regierungsprogramm vorgesehene Anpassung der Abschreibungszeiträume an die tatsächliche Nutzungsdauer wurde nach wie vor nicht umgesetzt. Auch Entlastungsmaßnahmen sowie Maßnahmen zur Stärkung des Eigenkapitals sind notwendig und sinnvoll, um die finanzielle Belastung durch Fremdkapital zu reduzieren“, appelliert Spreitzhofer abschließend. (PWK241/SR)

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