Ich stimme der Verwendung von Cookies zu. Auch wenn ich diese Website weiter nutze, gilt dies als Zustimmung.

Bitte lesen und akzeptieren Sie die Datenschutzinformation und Cookie-Informationen, damit Sie unser Angebot weiter nutzen können. Natürlich können Sie diese Einwilligung jederzeit widerrufen.





WKÖ-Kopf zu Arbeitsmarkt: Dank Kurzarbeit zeigt sich Licht am Ende des Tunnels

14.07.2020
Wien (OTS) - „Natürlich sind wir noch lange nicht auf Vor-Krisen-Niveau, aber die Richtung stimmt: Neuerlich sind die Arbeitslosenzahlen zurückgegangen. Es gibt also Licht am Ende des Tunnels“, kommentiert Karlheinz Kopf, Generalsekretär der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) die aktuellen Arbeitsmarktdaten. Dies sei nicht zuletzt auf das Corona-Kurzarbeitsmodell zurückzuführen.
„Ziel bei Einführung des Modells war es, Betriebe zu entlasten und Beschäftigung zu sichern. Diese Rechnung ist vielfach aufgegangen. Viele Betriebe haben die Kurzarbeit krisenbedingt verlängert, in Summe sind in der Zwischenzeit aber weit über die Hälfte der ursprünglich zur Kurzarbeit angemeldeten Mitarbeiter wieder in Vollbeschäftigung“, so Kopf. Wirtschaftspolitisches Ziel müsse es bleiben, rasch wieder zu jener Wirtschaftsleistung zurückzukommen, die wir vor der Krise hatten. „Und dort, wo das noch einige Zeit dauern wird, sollten wir weiterhin mit dem Modell der vorübergehenden Kurzarbeit operieren.“
Karlheinz Kopf: „Im Lichte dieses wirtschaftspolitischen Ziels wäre es geradezu fahrlässig, mit dem naiven Konzept 90/80 Arbeitskapazität dauerhaft zu verringern. Wir sollten nicht vergessen, dass uns noch vor einem Jahr über 160.000 Fachkräfte gefehlt haben.“ Schlechten Stil ortet Kopf seitens der GPA-djp, die während laufender Verhandlungen bezüglich einer Verlängerung des Corona-Kurzarbeitsmodells der Arbeitgeberseite permanent über die Medien Forderungen und ‚Freundlichkeiten‘ ausrichte. „Was wir jetzt brauchen, ist eine Stärkung des Standorts. Eine dauerhaft verkürzte Arbeitszeit hingegen reduziert die Wertschöpfung und schwächt die Wettbewerbsfähigkeit. Das wäre in der derzeitigen Situation grob fahrlässig“, warnt Kopf. (PWK333/DFS)
 

Aktien auf dem Radar:Semperit, DO&CO, Wienerberger, Warimpex, Rosenbauer, Zumtobel, Addiko Bank, FACC, Bawag, EVN, Kapsch TrafficCom, Lenzing, Österreichische Post, Signature AG, adidas.


Random Partner

BNP Paribas
BNP Paribas ist eine führende europäische Bank mit internationaler Reichweite. Sie ist mit mehr als 190.000 Mitarbeitern in 74 Ländern vertreten, davon über 146.000 in Europa. BNP Paribas ist in vielen Bereichen Marktführer oder besetzt Schlüsselpositionen am Markt und gehört weltweit zu den kapitalstärksten Banken.

>> Besuchen Sie 56 weitere Partner auf boerse-social.com/partner


Mehr aktuelle OTS-Meldungen HIER