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WKÖ-Schwarzer: Studie zeigt großes Potenzial der Umwelttechnik und ihre Bedeutung für die Gesamtwirtschaft

27.01.2021
Wien (OTS) - „Die österreichische Umwelttechnikbranche ist auf Erfolgkurs und hat noch viel Wachstumspotenzial. Der pandemiebedingte Einbruch war zwar auch hier zu spüren, sollte aber in zwei bis drei Jahren weitgehend aufgeholt sein“, sagt Stephan Schwarzer, Leiter der Abteilung für Umwelt- und Energiepolitik in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ). „Das ist auch deshalb wichtig, weil Green Tech und die gesamte Volkswirtschaft in einer engen Wechselbeziehung stehen, denn zwei Drittel der Aufträge im Bereich Umwelttechnik kommen von Investoren aus der Wirtschaft.“ Dies sind die wichtigsten Schlussfolgerungen der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) zu einem aktuellen Branchenradar im Auftrag der WKÖ, des Klimaministeriums und des Wirtschaftsministeriums.
Dabei haben Expertinnen und Experten des Industriewissenschaftlichen Instituts (IWI) die Entwicklung der Umwelttechnik-Branche von 2015 bis 2019 unter die Lupe genommen. Sie untermauern in ihrer Studie den Aufwärtstrend mit folgenden Fakten:
Der Umsatz der Umwelttechnik-Wirtschaft stieg von 2015 bis 2019 von 12,3 auf 15,2 Milliarden Euro, die jährliche Wachstumsrate war mit rund sechs Prozent überdurchschnittlich hoch.\nSchwerpunkte bei den Umsätzen der Umwelttechnik-Industrie lagen im Bereich erneuerbare Energietechnologien und Energieeffizienz (8,5 Mrd. Euro), etwa ein Drittel der Umsätze der Umwelttechnik-Dienstleister wird im Bereich Abfalltechnologien und Recycling generiert (1,25 Mrd. Euro).\nDas Exportgeschäft trägt 71,8 Prozent zu den Gesamtumsätzen bei. Die Exportquote der Umwelttechnik-Industrie liegt bei 83 Prozent.\nDie Beschäftigungsverhältnisse sind von 2015 bis 2019 von 41.400 auf 51.470 gewachsen und verhalten sich noch dynamischer als der Umsatz.\nDie Ökotech-Unternehmen und die Volkswirtschaft beflügeln einander: Jeder Umwelttechnik-Job induziert zwei weitere in anderen Branchen.\nUmgekehrt stammen mehr als zwei Drittel des Umwelttechnik-Umsatzes aus Aufträgen der Wirtschaft. Das heißt, die österreichischen Green Tech-Unternehmen sind über die Wertschöpfungsketten eng mit der sonstigen Wirtschaft verwoben.\nZwtl.: Umwelttechnik-Industrie erweist sich als krisenfest
Eine Ergänzungsstudie zu den Auswirkungen der Corona-Pandemie bescheinigt der Umwelttechnik-Industrie eine hohe Krisenfestigkeit. Beginnt die Erholung heuer, findet die Branche bis 2023 zur alten Stärke zurück.
Die vorliegende Studie ist die siebente dieser Art, die Analysen der Branche zeigen eine beachtliche Aufwärtsentwicklung über 26 Jahre. In diesem Zeitraum haben sich die Arbeitsplätze in der Umwelttechnik-Industrie von 11.000 auf fast 38.000 mehr als verdreifacht. „Mit der Wachstumsdynamik, Innovationskraft und Exportstärke wird die Branche das Ihre zur Bewältigung der Herausforderung beitragen, während und nach Corona genauso wie bisher“, ist Schwarzer überzeugt. Die Umwelttechnik-Industrie und die Umwelttechnik-Dienstleistungen zählen gemeinsam bereits 51.470 Green Jobs. Genau 2.732 Unternehmen (davon 1.080 produzierende und 1.652 dienstleistende) bilden das Rückgrat einer resilienten Branche mit weiterem hohen Wachstumspotenzial.
Ein Garant für weiteres Wachstum ist für Schwarzer auch die Investitionsprämie: „Sie trägt wesentlich dazu bei, dass die Inlandsnachfrage rasch anspringen wird. Wichtig ist, dass die gesamte Volkswirtschaft wieder mehr investiert, dann wird es auch mehr Bedarf an nachhaltigen Projekten geben“, sagt der Experte. Investitionen in nachhaltige Produkte und Technologien werden voraussichtlich mehr als ein Viertel des auf drei Milliarden Euro aufgestockten Förderbudgets stellen. „Kraftvolle Investitionen in Forschung und Entwicklung heute sind Voraussetzung für das Wachstum morgen“, so Schwarzer abschließend. (PWK034/DFS)
Zur Studie: [https://news.wko.at/news/oesterreich/Informationen... .html] (https://news.wko.at/news/oesterreich/Informationen... .html)
 

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