14 Millionen Rosen wurden am letzten Valentinstag als Liebesbeweis verschenkt. Doch die Blumen sind wahre Energiefresser: Für einen bestmöglichen Ertrag müssen die Gewächshäuser konstant auf 13° gehalten werden und die Kühlung beim Transport ist aufwändig.
Für jeden Blütenstiel werden etwas mehr als 5 Kilowattstunden Energie verbraucht, mehr als ein Fernsehbildschirm im Stand-by-Modus pro Stunde (4 Kilowattstunden).
2013 wurden über 3 Milliarden Rosen von den Niederlanden aus weiterverschickt. Die Energie, die für diese Rosen verbraucht wurde, entspricht 3,6 % des 2014 in französischen Atomkraftwerken produzierten Stroms. Das sind rund 15 Milliarden kWh.
Doch der hohe Energiebedarf ist nicht das einzige Problem. Auch in Ländern wie Äthiopien, Uganda und Kenia werden Rosen produziert – nicht ohne Konsequenzen für die Umwelt. In Kenia, dem viertgrößten Rosenexporteur, leidet der Naivasha-See unter der Rosenzucht: Die Blumenfarmen leiten ihr Abwasser in den See und verunreinigen ihn.