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Konjunktur 2016: Zeichen stehen auf Wachstum (Monika Rosen)

Autor:
Monika Rosen

Chefanalystin , Bank Austria Private Banking

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22.12.2015, 2949 Zeichen

Die Weltwirtschaft lief im abgelaufenen Jahr nicht besonders rund. Unterschiedliche Herausforderungen, wie beispielsweise die Konjunkturverlangsamung in den Schwellenländern als Folge niedriger Rohstoffpreise oder geopolitische Unsicherheiten, übten einen Bremseffekt aus. Mit rund 3 Prozent erreichte die Weltwirtschaft 2015 das geringste Wachstum seit der Finanzkrise 2009. Auch im neuen Jahr werden die Herausforderungen wohl nicht geringer, dennoch sollte die Weltwirtschaft 2016 insgesamt besser in Schwung kommen.

Einerseits ist das Wachstum in den USA robust genug, um eine Abkehr von der Nullzinspolitik zu erlauben. Andererseits sollten die Sorgen um die Schwellenländer tendenziell abnehmen. Für Europa stehen damit die Vorzeichen für eine anhaltende Erholung durchaus gut. Getragen von der Inlandsnachfrage, könnte im Euroraum mit 1,9 Prozent ein Wirtschaftswachstum über dem langfristigen Trend erreicht werden.

Die Zins- und Währungsmärkte stehen im neuen Jahr wohl ganz im Zeichen der divergierenden Geldpolitik. Der ungebrochenen Nullzinspolitik in Europa steht die langsam beginnende Normalisierung in den USA gegenüber. Inwieweit die unterschiedliche Geldpolitik (steigende Zinsen in den USA, nicht aber in Europa) den Dollar weiter stützt, oder ob dieser Faktor schon gänzlich eingepreist ist, das wird eine der zentralen Fragen für 2016 sein.

Der Autorin auf Twitter folgen:@Monika_Rosen

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Diese Publikation stellt weder eine Marketingmitteilung noch eine Finanzanalyse dar. Es handelt sich lediglich um Informationen über allgemeine Wirtschaftsdaten. Trotz sorgfältiger Recherche und der Verwendung verlässlicher Quellen kann keine Verantwortung für Vollständigkeit, Richtigkeit, Aktualität und Genauigkeit übernommen werden. Die Publikation wurde nicht unter Einhaltung der Rechtsvorschriften zur Förderung der Unabhängigkeit von Finanzanalysen erstellt und unterliegt nicht dem Verbot des Handels im Anschluss an die Verbreitung von Finanzanalysen. Diese Informationen sind nicht als Empfehlung zum Kauf oder Verkauf von Finanzinstrumenten oder als Aufforderung, ein solches Angebot zu stellen, zu verstehen. Diese Publikation dient lediglich der Information und ersetzt keinesfalls eine individuelle, auf die persönlichen Verhältnisse der Anlegerin bzw. des Anlegers (z. B. Risikobereitschaft, Kenntnisse und Erfahrungen, Anlageziele und finanziellen Verhältnisse) abgestimmte Beratung. Wertentwicklungen in der Vergangenheit lassen keine Rückschlüsse auf die zukünftige Entwicklung zu. Es ist zu bedenken, dass Wert und Rendite einer Anlage steigen und fallen können und dass jede Anlage mit Risiko verbunden ist. Die vorstehenden Inhalte enthalten kurzfristige Markteinschätzungen. Die Wertangaben und sonstigen Informationen haben wir aus Quellen bezogen, die wir für zuverlässig erachten. Unsere Informationen und Einschätzungen können sich ändern, ohne dass wir dies bekannt geben.


(22.12.2015)

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