18.01.2016,
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Doch die Ernüchterung ist bereits recht groß. Das derzeitige Minus beträgt mehr als zehn Prozent. Einer der Spielverderber war unlängst der Ölpreis. Das „schwarze Gold“ kennt seit geraumer Zeit nur eine Richtung, nämlich die gen Süden.
Charttechnik
Mit dem Schlusskurs vom Freitag vergangener Woche hat sich beim DAX die technische Verfassung weiter eingetrübt. Die untere Trendlinie de seit April 2015 bestehenden Abwärtstrendkanals bei 9.580 Punkten wurde unterschritten. Zurzeit läuft eine Gegenoffensive, mit dem Ziel, die genannte Chartmarke zurückzuerobern. Misslingt dieser Versuch, könnte es weiter abwärts in Richtung der Zwischentiefs von Ende August bzw. Ende September bei rund 9.300 Zählern gehen.
Sorgenkind Ölpreis
Der Ölpreis befindet sich im freien Fall. Zuletzt rutschten die Notierungen unter die psychologische Marke bei 30 USD je Barrel der Sorte WTI. Die Abwärtsbewegung könnte durchaus noch andauern. Mit dem Ende der internationalen Sanktionen gegen den Iran dürfte das Überangebot zunehmen und möglicherweise den Abgabedruck beschleunigen.
Heute erholt sich der DAX vom Schrecken in der Vorwoche und legt zur Stunde um mehr als 1% auf 9.618 Punkten zu. Der EUR-USD, der zuletzt an Wert gewann, verliert momentan 0,3% auf 1,0885 USD. Gold zeigt sich weitgehend unverändert.
Im Original hier erschienen: DAX: Kurze Atempause
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