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Volkswagen: Noch ein Großereignis (Marc Schmidt)

Bild: © photaq/Martina Draper, Volkswagen

Autor:
Marc Schmidt

Die Börsenblogger ist das einfache und direkte Sprachrohr von Journalisten und deren Kollegen, die teils schon mit jahrzehntelanger Arbeits- und Börsenerfahrung aufwarten können. Auch als professionelle Marktteilnehmer. Letztlich sind wir alle Börsenfans. Aber wir vertreten in diesem Blog auch eine ganz simple Philosophie: Wir wollen unabhängig von irgendwelchen Analysten, Bankexperten oder Gurus schreiben, was wir zum aktuellen (Börsen-)Geschehen denken, was uns beschäftigt. Das kommt Ihnen, dem Leser, zu Gute.

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25.06.2016, 2124 Zeichen

In dieser Woche gab es neben der „Brexit“-Abstimmung ein weiteres Großereignis, auf das Investoren hierzulande mit großer Spannung gewartet hatten. Die Rede ist natürlich von der 56. Ordentlichen Hauptversammlung bei Volkswagen (WKN: 766403 / ISIN: DE0007664039).

Während der „Abgas-Skandal“ die Wolfsburger schwer getroffen hat, konnten Anteilseigner am Mittwoch auf dem Messegelände der Deutsche Messe AG in Hannover endlich ihrem Ärger Luft machen. Ganz besonders bekam der jetzige Aufsichtsratschef und der langjährige Finanzchef Hans Dieter Pötsch sein Fett weg. Trotzdem wurden sowohl Vorstand als auch Aufsichtsrat aufgrund der klaren Mehrheitsverhältnisse für 2015 trotz aller Skandale entlastet. Dabei hatte das Unternehmen angesichts des „Abgas-Skandals“ einen Rekordverlust einfahren müssen. Zudem ist „Dieselgate“ noch längst nicht überstanden.

Allerdings hat sich das Management für frühere Verfehlungen entschuldigt und mit der neuen Konzernstrategie nicht nur Besserung im operativen Geschäft versprochen, sondern auch in Sachen Unternehmenskultur. Während die Volkswagen-Aktie wegen der rund um „Dieselgate“ erlittenen Kursverluste ohnehin günstig zu haben war, hat die „Brexit“-Abstimmung den DAX -Wert kurzfristig noch billiger gemacht. Schnäppchenjäger können angesichts eines 2017er-KGV von 5,5 sehr günstig auf ein Comeback wetten.

Chart: Ariva

Chart: Ariva

ppHU1NGN_20160625Schließlich sollte VW trotz aller noch anstehenden Kosten in Zusammenhang mit dem „Abgas-Skandal“ am Ende weiterhin Autos verkaufen dürfen und sich letztlich erholen. Zudem bietet die Umsetzung der neuen Konzernstrategie neues Kurspotenzial. Da die Dividende bei VW erst einmal zweitrangig bleiben sollte, kann man mithilfe von Hebelprodukten auch überproportional von einer Kurserholung profitieren. Daher ist zum Beispiel das HVB-Produkt mit der (WKN: HU1NGN / ISIN: DE000HU1NGN7) einen Blick wert.

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1. Volkswagen , (© photaq/Martina Draper)   >> Öffnen auf photaq.com

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