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Warum Apple Pay in Deutschland kein Erfolg wird (Marc Schmidt)

Bild: © photaq.com, Apple Logo

Autor:
Marc Schmidt

Die Börsenblogger ist das einfache und direkte Sprachrohr von Journalisten und deren Kollegen, die teils schon mit jahrzehntelanger Arbeits- und Börsenerfahrung aufwarten können. Auch als professionelle Marktteilnehmer. Letztlich sind wir alle Börsenfans. Aber wir vertreten in diesem Blog auch eine ganz simple Philosophie: Wir wollen unabhängig von irgendwelchen Analysten, Bankexperten oder Gurus schreiben, was wir zum aktuellen (Börsen-)Geschehen denken, was uns beschäftigt. Das kommt Ihnen, dem Leser, zu Gute.

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27.07.2016, 2661 Zeichen

Der iPhone-Konzern Apple (WKN: 865985 / ISIN: US0378331005) hat gestern Zahlen gemeldet. Zum Thema Apple Pay, dem seit 2014 in den USA eingeführten Bezahldienst des Konzerns und dessen Einführung in Deutschland gab es nichts Neues. Vielleicht gar nicht verkehrt – der Service könnte bei uns floppen. Das hat Gründe.

Bezahlen per Smartphone? Nicht in Deutschland. Das sagen zumindest die jüngsten Daten einer Umfrage der ING-DiBa. Deutsche Verbraucher bleiben skeptisch, wenn es um mobiles Bezahlen geht. So wollen 66 % der Deutschen auch in Zukunft auf ihr Smartphone an der Kasse verzichten. Das ist eine der Erkenntnisse aus einer repräsentativen Befragung der ING-DiBa, bei der Konsumenten in 13 europäischen Ländern sowie Australien und den USA zum Thema Mobile Banking und zu ihren Zahlungsgewohnheiten befragt wurden.

Lediglich 31 Prozent der hierzulande Befragten gaben an, dass ihre Bargeldnutzung in den vergangenen zwölf Monaten abgenommen hat. Einen niedrigeren Wert gab es mit 28 Prozent nur in Österreich. Zum Vergleich:

Durchschnittlich 53 Prozent der europäischen Verbraucher nutzen weniger  Bargeld als noch ein Jahr zuvor. Spitzenreiter sind hier Italien und die Türkei, wo rund zwei Drittel der Befragten angaben, ihre Bargeldnutzung während des vergangenen Jahres verringert zu haben, so die Umfrage weiter. Für Apple Pay und andere Dienste sieht es auch künftig nicht so dolle aus. Denn:

Nur 34 Prozent der Deutschen erwarten, in Zukunft verstärkt ihr Smartphone
für Zahlungen zu verwenden – der europäische Durchschnitt liegt hier
bei 52 Prozent. Auch haben 68 Prozent Sicherheitsbedenken gegen die Nutzung
kontaktloser Zahlungen; europaweit sind dies lediglich 54 Prozent. Übrigens – auch interessant:

Digitale Währungen wie Bitcoins halten Deutsche für keinen nachhaltigen Trend bei Online-Zahlungen. Während nur 23 % der  hierzulande Befragten bei digitalen Währungen Potenzial für den  Zahlungsverkehr der Zukunft erkennen, sind es europaweit gut ein Drittel. Kurz um:

Man darf gespannt sein, ob Apple mit seinem Pay-Dienst speziell in Deutschland wirklich die Erfolge feiern wird, wie bisher angedacht. Auf der anderen Seite:

Die gute alte EC-Karte oder das Plastikgeld von Mastercard, Visa & Co. sind auch eine durchaus weiterhin gute Möglichkeit sein Geld unter die Leute zu bringen.

In diesem Sinne,
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(27.07.2016)

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Christian Drastil: Wiener Börse Plausch

Wiener Börse Party #1087: ATX fünf Wochen nach 13.000 schon kurz über 14.000, auch bei RHI ist heute 14.000, AT&S weiter on top




Apple
Akt. Indikation:  229.15 / 229.30
Uhrzeit:  13:22:18
Veränderung zu letztem SK:  0.69%
Letzter SK:  227.65 ( 4.06%)

VISA
Akt. Indikation:  279.10 / 279.30
Uhrzeit:  13:22:09
Veränderung zu letztem SK:  -1.38%
Letzter SK:  283.10 ( -1.47%)



 

Bildnachweis

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