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ATX-Trends: OMV mit News zu Gazprom (Mario Tunkowitsch, Wiener Privatbank)

16.09.2016, 3301 Zeichen
  • •Die Bullen können aufgrund von geringeren Zinssorgen gestern wieder ein Achtungszeichen an den europäischen Börsen setzen. Der Euro-Stoxx-50 rückte 0,3% auf 2.974 Zähler vor. Keine größeren Impulse setzten die geldpolitischen Entscheidungen der Schweizerischen Notenbank (SNB) sowie der Bank of England (BoE). Beide Zentralbanken bestätigten erwartungsgemäß ihre Politik. Die britischen Notenbanker dürften zunächst abwarten, wie sich die Wirtschaftsdaten in den kommenden Monaten entwickeln. Der befürchtete Crash nach dem Brexit-Votum ist ausgeblieben. Siemens stellten den DAX-Gewinner mit einem Plus von 3% . Auslöser waren Aussagen von CEO Joe Kaeser auf dem Business Investment Forum in Argentinien. Er sehe Aufwärtspotenzial für den Jahresgewinn, sagte Kaeser in einem Interview gegenüber Bloomberg in Buenos Aires. Der ATX konnte 0,7% zulegen, gesucht waren Zumtobel (+1,6%), Andritz (+1,4%) und OMV (+1,4%).
     
    • Nach einer Flut von gemischten Konjunkturdaten haben die US-Aktienmärkte am Donnerstag mit Kursgewinnen geschlossen. Die Unsicherheit vor in der kommenden Woche möglicherweise steigenden US-Zinsen war zwar weiter Thema, dennoch griffen die Anleger nach den jüngsten teils deutlichen Verlusten wieder zu. Rückenwind kam aber auch von sich etwas erholenden Ölpreisen.Der Dow-Jones-Index stieg um 1,0 Prozent auf 18.212 Punkte. Der S&P-500 legte gleich stark zu auf 2.147 Zähler. Allerdings fielen die wegen ihrer Bedeutung für das Wachstum in den USA am meisten beachteten Einzelhandelsumsätze etwas schwächer als erwartet aus. Sie gingen erstmals seit März im August wieder zurück. Weil das gegen eine Zinsanhebung am 21. September spricht, reagierte der Aktienmarkt darauf positiv. Der Philadelphia-Fed-Index lag dagegen über der Prognose. Damit zeichnet sich weiterhin ein stabiles Wachstum in den USA ab.
     
    • Am Aktienmarkt ging die Apple-Rally weiter. Den vierten Tag in Folge legte der Kurs um über 2% zu, diesmal um 3,4%, nachdem er am Vortag bereits auf den höchsten Stand in diesem Jahr gestiegen war. Nach Angaben von Apple ist die erste Produktionstranche des neuen iPhone 7 Plus schon ausverkauft. Die neuen Modelle sollen ab Freitag in den Geschäften angeboten werden. Zuletzt hatte es zudem zunehmend positive Kommentare zu den jüngst vorgestellten neuen Apple-Produkten gegeben, allen voran das neue iPhone und die Apple-Watch. Im 2,7 Prozent festeren Technologiesegment verteuerten sich außerdem Intel um 2,7%.
     
    • Die europäischen Aktienmärkte sind vorbörslich unverändert indiziert. Die asiatischen Börsen schließen uneinheitlich.  Heute ist großer Verfall ("Hexensabbat) an den Börsen, eine höhere Volatilität wird erwartet. Von der Makroseite stehen US-Inflationsdaten im Fokus. Es findet heute das EU-Gipfeltreffen (erstmalig ohne die Briten) in Bratislava statt. Von der Unternehmensseite ist es relativ ruhig.
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    Bei dem geplanten Tauschgeschäft zwischen dem russischen Energiekonzern Gasprom und der OMV strebt Gasprom einem Agenturbericht zufolge einen höheren Anteil an. Gasprom wolle mehr als 25 Prozent an den Nordsee-Gesellschaften von OMV, sagte der Vizechef des russischen Konzerns, Alexander Medwedew, gestern laut Reuters.

    Norwegen blockiere das den Angaben zufolge jedoch. Die Fragen sollen nun bei einem Treffen mit dem zuständigen Ministerium geklärt werden.

 


(16.09.2016)

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Wiener Börse Party #1134: ATX schaut sich erstmals die 5900 an, Bawag erstmals die 150, dies am Tag 2 der Zürs-Konferenz




 

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