15.12.2016, 1972 Zeichen
Der US-Internetkonzern Yahoo (WKN: 900103 / ISIN: US9843321061) wird von vielen Anlegern kritisch beäugt. Diesem Schritt könnten nun auch die Kunden folgen, nachdem bekannt wurde, dass eine Milliarde Nutzer von einem erneuten Hackerangriff betroffen ist. Weitaus tragischer wäre es, wenn die Telefongesellschaft Verizon (WKN: 868402 / ISIN: US92343V1044) vom Kauf des Webgeschäfts zurücktreten würde.
Der nun bekannt gewordene Angriff fand zwar offenbar bereits vor drei Jahren statt, dennoch erschüttert der Umfang der Attacke das Vertrauen in das Interneturgestein. Im Vergleich der publik gewordenen Hackerangriffe steht Yahoo sehr schlecht da:

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Aus Anlegersicht wird es nun kritisch, denn Verizon hat bereits angekündigt über den 4,8 Mrd. US-Dollar teuren Deal zumindest nachzudenken – ein solch unsicherers Internetunternehmen will man offenbar nur bedingt im eigenen Konzern haben. Sollte der Deal platzen würde Yahoo! wieder dastehen wie zuvor. Auf der einen Seite die wertvolle Beteiligung am chinesischen Internethändler Alibaba (WKN: A117ME / ISIN: US01609W1027) und auf der anderen Seite ein werbebasiertes Internetgeschäft mit großer Vergangenheit, aber wohl wenig Zukunft.
Die Aktie lief zuletzt – dank des Verizon-Deals – richtig gut. Die Kursentwicklung der Alibaba-Aktie hat ebenfalls ihre Spuren hinterlassen. Aber das war es dann auch schon an guten Nachrichten. Wer direkt von Alibaba profitieren will, kauft die Aktie direkt. Bei Yahoo wiederum locken zwar die Einnahmen aus dem Verkauf des Webgeschäfts – aber ob die tatsächlich an die Aktionäre gehen, muss sich erst noch zeigen. Ein langfristig ertragreiches Investment hat jedenfalls weniger Fragezeichen.
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Wiener Börse Party #1076: ATX deutlich im Minus und wieder beim Ultimo-Wert, nur UBM im Plus, PIR 2026 mit begleitendem neuem wikifolio
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