09.01.2017, 2762 Zeichen
Die Aktienmärkte sind zunächst gut in das neue Jahr gestartet. So notieren S&P 500 oder auch der Dow Jones auf Allzeithochs. Dem DAX gelang immerhin der höchste Stand seit 2015 und er konnte dabei zuletzt auch das Zwischenhoch von Ende 2015 überwinden. Damit werden die Bullen einerseits lauter, die Luft aber andererseits dünner. Immerhin sind die US-Aktienmärkte bereits direkt nach der Wahl des US-Präsidenten Anfang November in den Rallymodus übergegangen. Hierzulande zündete der DAX dann Anfang Dezember nach dem Referendum in Italien. Die Tendenz seit dem Jahresauftakt verdeutlicht aber allmählich, dass erste Ermüdungserscheinungen vorhanden sind, die sich auch aus technischer Sicht erkennen lassen. Ein kurzfristiger Rücksetzer sollte daher nicht überraschen!
Freundliches Aktienjahr?
Wir hatten in den letzten Wochen vor dem Jahreswechsel bereits auf die Tatsache aufmerksam gemacht, dass 2017 in den USA ein Nachwahljahr und hierzulande ein Wahljahr ist. Statistisch lässt dies auf ein freundliches Börsenjahr hoffen, in welchem sich die Aktienmärkte weitgehend an der „normalen“ Jahreszyklik orientieren sollten. Im vergangenen Jahr gab es hier ja die eine oder andere Abweichung. Gerne wird allerdings auch darauf aufmerksam gemacht, dass die 7er-Jahre anfällig für Aktiencrashs sind. Dies ist allerdings vor allem auf den Crash im Jahr 1987 zurückzuführen. Ein Jahrzehnt später gab der Aktienmarkt im Jahr 1997 zwar zwischenzeitlich etwas an Wert ab, der richtige Einbruch erfolgte dann mit der Asienkrise erst im Folgejahr. Und auch vor einer Dekade erfolgte der Aktiencrash auf Raten erst im Jahr 2008, das Jahr 2007 war hingegen noch von steigenden Notierungen geprägt. Auch dies spricht somit nicht gegen unsere Einschätzung eines prinzipiell freundlichen Börsenjahrs, wenngleich es für 2018 dann wieder etwas schwieriger werden könnte.
Einstieg trotz Zinssteigerungen?
Wie bereits erwähnt, sollte aufgrund der kurzfristigen Überhitzung ein kleiner Rücksetzer nicht überraschen, der sich dann zum Aufbau einer mittelfristigen Long-Position anbietet. Die Tatsache, dass die US-Notenbank bereits die Zinswende nach oben eingeläutet hat und die Befürchtung, dass die künftige Politik des neuen US-Präsidenten Trump eher inflationsfördernd (und damit ein weiterer Grund für steigende Zinsen) sein dürfte, sind noch kein Anlass, bereits jetzt von einem Rückgang am Aktienmarkt auszugehen. Denn die langfristige Auswertung der Zinszyklen zeigt ganz klar, dass ein Abschwung der Dividendentitel immer erst nach einer Etappe steigender Zinsen aufgetreten ist. Auch dies lässt somit noch einmal auf ein freundliches Börsenjahr hoffen!
Eine erfolgreiche Börsenwoche wünscht Ihnen
Stephan Feuerstein
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