26.01.2017, 3990 Zeichen
Nach mehr als drei Wochen ist dem DAX zur Wochenmitte endlich der Ausbruch aus seiner Konsolidierungsrange gelungen. 16 Handelstage hintereinander hatte der größte deutsche Aktienindex zuvor jedes Mal innerhalb eines ungewöhnlich engen Kurs-Korridors zwischen 11490 und 11650 Punkten geschlossen. Nachdem „der Druck im Kessel“ dadurch immer weiter gestiegen war, kam es gestern dann zur Entladung. Bis heute Vormittag kletterte der DAX in der Spitze auf knapp 11900 Punkte. Wer hier richtig positioniert war, konnte in kurzer Zeit dicke Gewinne einfahren. Einigen wikifolio-Tradern ist das insbesondere mit Hebelprodukten auf den DAX tatsächlich gelungen.
Ein Blick auf die abgeschlossenen Transaktionen der vergangenen Tage zeigt zahlreiche Trades, mit denen prozentual dreistellige Pluszeichen generiert wurden. Schaut man sich die dazugehörigen wikifolios im Detail an, herrscht aber schnell Ernüchterung. Nachhaltig erfolgreich sind zumindest im Bereich der reinen DAX-Trader nämlich nur sehr wenige Akteure. Ursächlich dafür ist neben einer falschen Markteinschätzung häufig die Tatsache, dass mit viel zu hohen Hebelkräften agiert wird. Ohne ein professionelles Positions- und Risikomanagement, das notwendige Fachwissen und reichlich Handelserfahrung lassen sich so auf Dauer nur sehr schwer Erfolge erzielen.
Eine der positiven Ausnahmen ist Michael Brüning („Muensteraner“), der gleich drei sehr erfolgreiche wikifolios betreut. In seinem wikifolio „Handelssystem Deutschland” [https://www.wikifolio.com/wikifolio/handelssystem-deutschland] handelt er ausschließlich Produkte, die sich auf den DAX beziehen. Dafür hat er ein eigenes Handelssystem entwickelt, dessen Signale hier umgesetzt werden sollen. Seit der Eröffnung des wikifolios im März 2015 konnte so eine Performance von 85 Prozent generiert werden. Bei dem seit Oktober 2015 handelbaren wikifolio-Zertifikat verbuchen Anleger bislang 28 Prozent Gewinn. Obwohl auch dieser Trader überwiegend mit Hebelprodukten spekuliert, konnte der maximale Verlust bisher auf überschaubare 18 Prozent begrenzt werden. Nach einigen kleineren Fehltrades in den vergangenen Wochen hat er nun wohl wieder den richtigen Riecher gehabt. Am Dienstag baute er nämlich noch vor dem o.a. Chartausbruch des Index eine erste gehebelte Position auf den deutschen Leitindex auf: „Da der DAX heute Abend so gut nach oben gelaufen ist, "muss" ich nun wieder eine Position eingehen und auf einen Ausbruch nach oben setzen. Denn morgen früh könnte der DAX schon mit einer Aufwärtslücke oberhalb der 11650er-Marke eröffnen und man würde ggf. um 11700 Punkte erst in den Markt kommen“. Mit dieser Einschätzung lag er goldrichtig, denn der Markt eröffnete am nächsten Morgen tatsächlich mit einem Aufwärts-Gap bei rund 11680 Punkten und kletterte dann zügig weiter. Mittlerweile hat der Trader seine Bestände noch deutlich aufgestockt, so dass aktuell rund 70 Prozent des Portfolios in insgesamt drei verschiedenen Hebelprodukten auf den DAX investiert sind.
Walter Peters („riu“) hingegen hat seinen DAX-Trade in dem wikifolio „Riu Trading mit Hebel” [https://www.wikifolio.com/wikifolio/riu-trading-mit-hebel] bereits mit einem schönen Kursplus abgeschlossen. Der erfahrene Trader hatte am Dienstagnachmittag in zwei Schritten eine Position bei einem Knock-out-Schein von Lang & Schwarz auf den Index eröffnet und war noch am selben Abend wieder ausgestiegen, was er umgehend kommentierte: „Die Spekulation auf den steigenden DAX nachbörslich ist aufgegangen. Gewinn + 22 %“. Nach dem Verkauf besteht das Portfolio momentan noch aus acht Einzelwerten, die zusammen auf einen Depotanteil von gut 50 Prozent kommen. Mit dem Mix aus Aktien und Hebelprodukten ist ihm seit dem Herbst 2014 ein Plus von 73 Prozent gelungen, während das Ende 2014 emittierte wikifolio-Zertifikat eine Performance von 47 Prozent ausweist. Das alles gelang bei einem Maximalverlust von gut 28 Prozent.
Im Original hier erschienen: Charttechnischer Befreiungsschlag: Der DAX im Fokus
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