18.04.2017, 2140 Zeichen
Bei der Daimler AG (WKN: 710000 / ISIN: DE0007100000) sollen die vollständigen Zahlen zum ersten Quartal 2017 planmäßig am 26. April veröffentlicht werden. Bis dahin ist es noch ein bisschen. Doch das Unternehmen hat bereits einige Eckdaten vorab veröffentlicht.
Daimler-Chart: finanztreff.de
Und wie fielen diese aus? Soviel vorab: Durchaus gut, finde ich! So teilte der Konzern mit, dass das Ebit (Ebit = Ergebnis vor Zinsen und Steuern) von 2,148 Mrd. Euro im ersten Quartal 2016 auf satte 4,088 Mrd. Euro im ersten Quartal 2017 gestiegen ist. Da sind einige Sonderfaktoren drin – dazu gleich mehr. Nun, ein Ebit von mehr als einer Milliarde pro Monat, das schaffen nicht viele Unternehmen. Nun gut, schiere Größe „an sich“ ist auch kein Qualitätsmerkmal. Deshalb der Blick auf relative Kennzahlen: Was sagen die Umsatzrenditen?
Die Umsatzrenditen sind deutlich gestiegen
Und diesbezüglich meldete Daimler durch die Bank Verbesserungen. Beispiel Mercedes-Benz Cars: Da stieg die Umsatzrendite im ersten Quartal 2017 auf 9,8%, nach 7,0% im Vorjahresquartal. Bei den Trucks stieg die Umsatzrendite demnach von 6,3% auf 8,4%. Was ich gut finde: Daimler verweist explizit darauf, dass das Ebit von einigen einmaligen Effekten profitierte. So wurden zum Beispiel Immobilien verkauft, was Einmaleffekte von 267 Mio. Euro gab, und bei einem Kartendienst gab es einen positiven Bewertungseffekt (nicht Cash-wirksam) von 183 Mio. Euro. Einmaleffekte sind genau das – einmalige und in diesem Fall nette Effekte. Wichtiger zur Einschätzung des operativen Geschäfts finde ich deshalb hier die Verbesserungen bei der Umsatzrendite. Insofern: Schöne Zahlen von Daimler, finde ich.
Ein Beitrag von Michael Vaupel
Michael Vaupel, diplomierter Volkswirt und Historiker (M.A.), Vollblut-Börsianer. Nach dem Studium Volontariat und Leitender Redakteur und Analyst diverser Börsenbriefe (Emerging Markets, Internet, Derivate, Rohstoffe). Er ist gefragter Interview- und Chatpartner (N24, CortalConsors). Ethisch korrektes Investieren ist ihm wichtig.
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BörseGeschichte Podcast: Wolfgang Matejka vor 10 Jahren zum ATX-25er
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