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WannaCry und die Anfälligkeit von Börsen (Christoph Scherbaum)

Autor:
Christoph Scherbaum

Die Börsenblogger ist das einfache und direkte Sprachrohr von Journalisten und deren Kollegen, die teils schon mit jahrzehntelanger Arbeits- und Börsenerfahrung aufwarten können. Auch als professionelle Marktteilnehmer. Letztlich sind wir alle Börsenfans. Aber wir vertreten in diesem Blog auch eine ganz simple Philosophie: Wir wollen unabhängig von irgendwelchen Analysten, Bankexperten oder Gurus schreiben, was wir zum aktuellen (Börsen-)Geschehen denken, was uns beschäftigt. Das kommt Ihnen, dem Leser, zu Gute.

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15.05.2017, 2307 Zeichen

Seit Freitag sorgt der Erpressungstrojaner „WannaCry“ weltweit für Unruhe. Er soll seither mehr als 220.000 Computer in 150 Ländern befallen haben. Tendenz steigend. Bleibt die Frage, wann „WannaCry“ oder etwas vergleichbares auch an den Börsen(plätzen) auftaucht.

Ein globaler Cyber-Angriff. Laut heise.de haben die Macher von „WannaCry“ außer gewaltigen Schäden an Computern weltweit wohl nur geringen öknomischen Nutzen erzielt. Die Rede ist von lediglich 30.000 Euro, die die Erpresser erzielt haben sollen. Stellt sich die Frage, ob es den Tätern tatsächlich um die Erpressung ging oder ob nicht vielmehr der Schaden und die weltweite mediale Aufmerksamkeit die Antriebskraft für die Verbreitung ist.

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Erstaunlicherweise hört man aus dem Bankensektor recht wenig. Das liegt daran, dass deren IT-Systeme zu den bestgeschützen der Welt gehören und demnentsprechend auch die Wartung hervorragend funktioniert. Das gleiche gilt auch für die Börsen.

Nicht auszudenken, wenn es einem Hacker gelänge, ein Handelssystem wie Xetra oder die Nasdaq zu knacken und milliardenschwere Transaktionen gefährdet wären. Bisher gilt für die Börsen das gleiche wie für die Banken: Die Sicherungssysteme haben gehalten und werden nach den aktuellen Attacken wohl weiter ausgebaut.

Grundsätzlich gilt für den Computer und dessen Nutzung das gleich wie für die eigenen vier Wände. Sicherheit geht vor. So wie man zu Hause die Tür nach Verlassen der Wohnung absperrt sollte man auch den heimischen Computer sichern. „WannaCry“ hat gezeigt, wie anfällig unsere moderne Welt sein kann.

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