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Bitcoin im Bäcktest: Bitcoin nach der Spaltung - Was Anleger jetzt wissen müssen

Wie hier schon öfter erwähnt, wird unter allen Bitcoin-Stakeholdern seit mehreren Jahren eine Debatte darüber geführt, wie das Netzwerk zu skalieren sei. Derzeit ist das Transaktionsvolumen limitiert, dadurch steigen einserseits die Transaktionskosten und andererseits auch die durchschnittliche Transaktionsdauer. Eine Seite hatte nun genug von der ewigen Debatte und leitete die Spaltung des Bitcoin Netzwerks durch einen sogenannten Hardfork ein.

Der eine Teil will an der alten Chain festhalten, der andere eine neue Blockchain mit neuen Regeln. Die sehen zum einen eine Verdoppelung der Blockgröße auf zwei Megabyte vor, zum anderen auch Änderungen bei der Transaktionsabwicklung.

Das bedeutet eine Aufhebung der Beschränkung in den Transaktionszahlen und könnte dem bisherigen Flaschenhals des Handels mit den Bitcoins ein Ende bereiten. Darüber, welche Variante besser ist, wird seit Jahren gestritten und streckenweise erinnert die Debatte an die Volksfront von Judäa gegen die Judäische Volksfront.

Nur in der Theorie wundersame Verdoppelung des Geldes. Wer also alte Bitcoins hält, hat diese jetzt in gleicher Menge sowohl als Bitcoin als auch als Bitcoin Cash zur Verfügung. Ob beide Varianten der Währung langfristig Bestand haben, bleibt abzuwarten. Zwingend ungünstig wären zwei Währungen nicht, weil dadurch eine langjährige Debatte endlich beendet werden und man sich wieder auf die Weiterentwicklung von Bitcoin konzentrieren kann.

Aktuell, eine Stunde nach der Spaltung, bewegt sich der klassische Bitcoin-Kurs (BTC) rund um die gewohnten 2300 bis 2400 Euro, die Schwankungen halten sich vorerst im Rahmen, wobei die Preise sehr volatil sind. Doch es könnte in den nächsten Stunden und Tagen noch zu stärkeren Schwankungen und hoher Unsicherheit an den Märkten kommen.

Was bleibt vom Fork? Kurzfristig sind also Marktturbulenzen zu erwarten, mittelfristig könnte die Entwicklung positiv sein, da dadurch endlich Klarheit über die weitere Entwicklung besteht. Für Bitcoin besteht dabei wohl kaum eine Gefahr. Bitcoin Cash muss langfristig genügend Miner also Rechenpower an sich binden können, um das Netzwerk ausreichend vor etwaigen Attacken zu schützen.

Zum Autor

Gerald Bäck ist Software-Entwickler und Geschäftsführer der Firma Coinomentum. Es beschäftigt sich mit dem algorithmischen Handel von Kryptowährungen.

 

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Aus dem Börse Social Magazine #06
(Juni 2017)





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