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DAX-Analyse am Morgen: In die Zange genommen (Christoph Scherbaum)

Autor:
Christoph Scherbaum

Die Börsenblogger ist das einfache und direkte Sprachrohr von Journalisten und deren Kollegen, die teils schon mit jahrzehntelanger Arbeits- und Börsenerfahrung aufwarten können. Auch als professionelle Marktteilnehmer. Letztlich sind wir alle Börsenfans. Aber wir vertreten in diesem Blog auch eine ganz simple Philosophie: Wir wollen unabhängig von irgendwelchen Analysten, Bankexperten oder Gurus schreiben, was wir zum aktuellen (Börsen-)Geschehen denken, was uns beschäftigt. Das kommt Ihnen, dem Leser, zu Gute.

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28.08.2017, 1770 Zeichen

Zum Wochenschluss blieb der DAX (WKN: 846900 / ISIN: DE0008469008) seinem Zickzack-Kurs der vorangegangenen Sitzungen treu – nach anfänglichen Gewinnen rutschte der Index vom Tageshoch bei 12.249 wieder unter die 12.200er-Marke zurück und ging zur Schlussglocke mit einem kleinen Minus von 0,1% (und damit auf Wochensicht nahezu unverändert) aus dem Handel. Damit werden die Kurse weiterhin von den beiden Schlüsselstellen bei 12.090/12.100 auf der Unter- bzw. 12.300/12.325 auf der Oberseite in die Zange genommen:

Solange der DAX innerhalb dieser Range verharrt, ist die Chartsituation zunächst als neutral einzustufen. Selbst der Sprung über die obere Begrenzung des Juni-Abwärtstrendkanals im Bereich von aktuell 12.200 wäre nur ein Fingerzeig. Erst mit dem nachhaltigen Ausbruch über die massive 12.300er-Barriere würden frische Kaufsignale aktiviert, die den Index im Anschluss bis zum nächsten Widerstand bei 12.391/12.400 tragen könnten.

Demgegenüber würde sich das Chartbild wieder deutlich eintrüben, sobald der DAX unterhalb der breiten Haltezone um 12.100 Punkte schließt, denn dann müsste ein Rücksetzer bis zur runden 12.000er-Marke einkalkuliert werden. Und: Bei 12.997 Zählern verläuft aktuell die 200-Tage-Linie, fällt der Index darunter, könnte sogar ein genereller Trendwechsel drohen. Die Anleger dürften daher in der neuen Woche mit besonderer Spannung auf die Konjunkturdaten blicken, von denen die EU-Verbraucherpreise am Donnerstag und die US-Arbeitsmarktdaten am Freitag hervorzuheben sind.

Quelle: Deutsche Bank AG / X-markets / Bildquelle: dieboersenblogger.de

Der obige Text spiegelt die Meinung des jeweiligen Kolumnisten wider. Die CASMOS Media GmbH übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche Regressansprüche aus.

 


(28.08.2017)

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