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La Nina unterstützt den Ölpreis (Robert Rethfeld, Christoph Scherbaum)

© www.shutterstock.com

Autor:
Christoph Scherbaum

Die Börsenblogger ist das einfache und direkte Sprachrohr von Journalisten und deren Kollegen, die teils schon mit jahrzehntelanger Arbeits- und Börsenerfahrung aufwarten können. Auch als professionelle Marktteilnehmer. Letztlich sind wir alle Börsenfans. Aber wir vertreten in diesem Blog auch eine ganz simple Philosophie: Wir wollen unabhängig von irgendwelchen Analysten, Bankexperten oder Gurus schreiben, was wir zum aktuellen (Börsen-)Geschehen denken, was uns beschäftigt. Das kommt Ihnen, dem Leser, zu Gute.

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Neues vom El Nino /La Nina-Zyklus: Vor einigen Tagen hat die US-Wetterbehörde NOAA die Vorhersage den Zeitraum bis zum Jahresende von „neutral“ auf „La Nina“ umgestellt. Käme dies tatsächlich so, hätte dies weitreichende Konsequenzen für die Finanzmärkte.

Der Bereich zwischen den beiden Pfeilen auf dem folgenden Chart beschreibt die NOAA-Prognose von September bis zum Jahresende 2017.

Im Dezember wird der ONI-Index aller Voraussicht nach ein Wert von minus 1,3 Punkten erreichen. Die ONI-Vorhersagen der NOAA sind recht treffsicher, weil Trends in der Wassererwärmung des pazifischen Ozeans ein hohes Momentum aufweisen.

Sollte sich in den kommenden Monaten tatsächlich ein La Nina ausbilden, dann führt dies erfahrungsgemäß zu Überschwemmungen in Asien und zu einem kalten US-Winter. Ein kalter US-Winter beansprucht mehr Energie, sodass Erdöl- und Erdgaspreise gut unterstützt sein müssten.

Um zu erkennen, ob sich eine Korrelation zwischen dem ONI-Index und Erdöl/Erdgas ergibt, invertieren wir den ONI-Index.

Auf dem obigen Chart stellen wir den ONI-Index gemeinsam mit WTI Crude dar, auf dem folgenden Chart gemeinsam mit US-Erdgas.

Die positive Korrelation erscheint eindeutig. Wer will, kann Abweichungen finden. Wir behaupten auch nicht, dass die Korrelation hundert Prozent beträgt. Aber im Trend sollte diese Korrelation für einen steigenden Erdöl- und Erdgaspreis sorgen.

Da steigende Erdöl- und Erdgaspreise Inflationstreiber sind, wird der folgende Chart nicht weiter verwundern. ONI-Index und Inflationsrate harmonieren gut miteinander.

In den letzten Monaten des Jahres würde die US-Inflationsrate anziehen.

Einen Anstieg der Rendite 10jähriger US-Anleihen kann man sich ebenfalls vorstellen.

Fazit: Tritt die La-Nina-Vorhersage der US-Wetterbehörde NOAA ein, so sollten Erdöl, Erdgas, Inflation und Zinsen in den kommenden Monaten steigen.

Ein Beitrag von Robert Rethfeld.

Robert Rethfeld betreibt den Börsendienst Wellenreiter-Invest. Kernprodukt ist ein handelstäglich erscheinender, abonnementsbasierter Börsenbrief. Seit Ende der 80er Jahre lebt er im Vordertaunus, zunächst in Bad Homburg und seit dem Jahr 1999 in Oberursel. Er ist verheiratet, hat zwei Kinder und hält sich durch Laufen im Taunus sowie durch Golfspielen fit.

P.S. Ein kostenloses 14tägiges Schnupperabonnement erhalten Sie unter www.wellenreiter-invest.de

 

(25.09.2017)


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Öl, Erdöl, Ölfässer http://www.shutterstock.com/de/pic-316027709/stock-photo-industry-oil-barrels-or-chemical-drums-stacked-up-fillter-image-processed.html, (© www.shutterstock.com)


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Sollte sich in den kommenden Monaten tatsächlich ein La Nina ausbilden, dann führt dies erfahrungsgemäß zu Überschwemmungen in Asien und zu einem kalten US-Winter. Ein kalter US-Winter beansprucht mehr Energie, sodass Erdöl- und Erdgaspreise gut unterstützt sein müssten.

Um zu erkennen, ob sich eine Korrelation zwischen dem ONI-Index und Erdöl/Erdgas ergibt, invertieren wir den ONI-Index.

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Die positive Korrelation erscheint eindeutig. Wer will, kann Abweichungen finden. Wir behaupten auch nicht, dass die Korrelation hundert Prozent beträgt. Aber im Trend sollte diese Korrelation für einen steigenden Erdöl- und Erdgaspreis sorgen.

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In den letzten Monaten des Jahres würde die US-Inflationsrate anziehen.

Einen Anstieg der Rendite 10jähriger US-Anleihen kann man sich ebenfalls vorstellen.

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