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Kobalt-Fakten (Stefan Müller)

Bild: © Michaela Mejta, Stefan Müller

Autor:
Stefan Müller

DGWA, the German Institute for Asset and Equity Allocation and Valuation - one of the leading German Corporate Boutiques for global small and mid-cap consulting and investments.

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14.12.2017, 3056 Zeichen

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aktuell spricht jeder über die Elektromobilität und im Gegensatz zu z.B. Bitcoins und anderen Kryptowährungen, von denen niemand weiß ob und in welchem Umfang diese tatsächlich Einzug in den Alltag nehmen und damit die aktuellen Kurse rechtfertigen würden ist klar, dass sich die Meisten von uns im nächsten Jahrzehnt hauptsächlich elektrisch fortbewegen werden. Egal ob in öffentlichen Verkehrsmitteln, im eigenen PKW, Roller oder Fahrrad, die Batterie ist der neue Sprit. Immer mehr Staaten, Regionen und Städte legen sich eigene Deadlines zur Einführung bestimmter Prozentsätze von z.B. Elektro-PKWs auf und auch die Industrie selbst macht keinen Hehl mehr daraus, dass an der Batterie als Energiequelle der nächsten Generation kein Weg mehr vorbeigeht. So hat der VW-Konzern erst letzte Woche verlauten lassen, dass die Dieselsubventionen abgeschafft gehören, da diese den Einzug der E-Mobilität behindern. 

An der Börse profitieren davon in erster Linie so gut wie alle Gesellschaften, die – wenn auch häufig nur im Entferntesten – etwas mit Lithium zu tun haben. Bei genauerer Betrachtung der Batterien wird jedoch schnell klar, das Kobalt ebenfalls eine bedeutende Rolle bei der Produktion der Batterien spielt. Hinzu kommt, das Kobalt relativ selten ist, zu ca. 2/3 aus dem Kongo kommt und die Batteriepreise sensibler auf den Kobaltpreis reagieren als auf den Lithiumpreis. Viele der bedeutenden Kobaltprojekte befinden sich daher in privaten Händen und sind nicht börsennotiert. 

Zur Angebots- und Nachfragesituation äußerte sich Ivan Glasenberg, CEO des größten Rohstoffhändlers der Welt -  Glencore – letzte Woche wie folgt:

“Electric vehicles will require 314,000 mt of cobalt by 2030, representing 314% of global 2016 supply”

Die DGWA berät ab Anfang 2018 die Australische Cape Lambert Resources, eine Holdinggesellschaft mit mehreren Beteiligungen an Projekten in verschiedenen Rohstoffen und Kontinenten, u.a. auch an European Lithium.

Cape Lambert hält ebenfalls 44% der FE Limited, welche im Auftrag der Cape Lambert die Explorationsarbeiten des KASAMBO Kobalt Projektes in der Demokratischen Republik Kongo durchführt. Cape Lambert hat das Recht, dieses Projekt zu 100% zu übernehmen. In den vergangenen Tagen wurden erste Ergebnisse zur vorgefundenen Kobalt-Konzentration gefunden, diese liegen stellenweise deutlich über den Werten vergleichbarer Projekte. Die Australische Börse hat daraufhin – und bis zum Abschluss der Bohrarbeiten Ende 2017 – die Aktien der FE Limited entsprechend der australischen Börsenordnung vom Handel ausgesetzt. Cape Lambert Aktien sind sowohl in Australien als auch hier in Deutschland weiterhin handelbar. 

Lesen Sie hier die entsprechende Pressemeldung: http://dgwa.org/wp-content/uploads/2017/12/Mapping-at-Kasombo.pdf

Hier finden Sie die aktuelle Präsentation der Cape Lambert (deutsche Version wird nachgereicht): http://www.asx.com.au/asxpdf/20171127/pdf/43pm4fx8x3rs69.pdf 

Für Fragen stehen wir jederzeit zur Verfügung.

Beste Grüße aus Frankfurt,

Stefan Müller

CEO/Geschäftsführer


(14.12.2017)

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