29.01.2018, 1215 Zeichen
Aus unserem neuen Börsenbrief: http://www.boerse-social.com/gabb .
Wie geht es Ihnen eigentlich mit den Jahresauszügen Ihrer Wertpapierpositionen? Schon reingeschaut? Bei breit gestreuten Depots ist wohl vieles im Plus. Vielleicht enttäuscht der schwache Dollar bei der einen oder anderen Aktie aus den Staaten, die man in Dollar beobachtete und die nun gefühlt schwach aussieht. Wichtig ist, dass man, so schön das auch alles aussehen mag, nicht vergisst, dass nach derzeitiger steuerlicher Situation eine Aktie, die man noch nicht ewig hat (die also steuerlich als Neubestand gilt), selbst bei einer Kursverdoppelung eigentlich bei Verkauf nur 72,5 Prozent im Plus ist.
Das ist natürlich eine vereinfachte Sicht, weil man ja Verluste gegenrechnen könnte. Aber wenn man zB 1000 FACC zu 10 Euro gekauft hat und jetzt steht sie bei 20, dann sieht man am Kontoauszug, dass aus den 10.000 Euro eben 20.000 Euro wurden. Wenn man verkauft, holt sich der Staat von den 10.000 Gewinn seine 27,5 Prozent, ergo im Beispiel hier 2750 Euro. Das ist fett und es darf nicht vergessen werden, dass da viel KESt lauern kann. In knapp 11 Monaten gibt es dann die ersten Jahresauszüge mit MiFID II Facetten, dann wird es noch komplexer.
Wiener Börse Party #1074: ATX etwas schwächer, Cyan wird am Börsentag Wien mit uns präsentieren und Sprachmelodie vs. grosse Trauer
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