11.06.2018, 2512 Zeichen
Man darf gespannt sein, was die Woche bringen wird. Zum Wochenauftakt gab es jedenfalls keine nachhaltige Reaktion auf den Tweet, das Kommuniqué des G7-Gipfels vom Wochenende nicht zu unterstützen. Während man in den USA den Argumenten des US-Präsidenten durchaus folgt, wird die Vorgehensweise hierzulande als Affront gegen die restlichen G7-Länder gewertet. Das Thema Handelskrieg schreitet dabei weiter voran und könnte mit weiteren Schutzzöllen auf beispielsweise Automobile auch Deutschland empfindlich treffen. Hier zeigt sich die verwundbare Seite des Exportweltmeisters, dem andere Länder schon länger vorhalten zugunsten des Exports den Binnenmarkt zu vernachlässigen. Dies könnte sich nun böse rächen, sollte Trump seinen Kurs weiterverfolgen.
Notenbanksitzungen mit unterschiedlicher Vorgehensweise
In dieser Woche stehen gleich drei Notenbanksitzungen an. Den Beginn macht die US-Notenbank. Hier wird allgemein eine Anhebung des Leitzinses um weitere 25 Basispunkte erwartet. Schließlich brummt die Wirtschaft und auch die Arbeitslosigkeit ist so niedrig wie seit 50 Jahren nicht mehr. Am Donnerstag folgt dann die Europäische Zentralbank. Hier ist man hinsichtlich des politischen Machtwechsels in Italien sowie des weiter fortschreitenden Handelskrieges ganz besonders auf die Formulierung des EZB-Chefs Mario Draghi gespannt. Schließlich ist im Gegensatz zu den USA der Geldhahn hierzulande weiterhin sehr weit geöffnet und unterstützt damit nicht unbedingt Reformen, die beispielsweise gerade in Italien längst überfällig gewesen wären. Mit dem Handelskrieg der USA könnte aber auch die europäische Konjunktur erhebliche Dämpfer einstecken müssen. Man darf also auf diesen Termin ganz besonders gespannt sein. Last but not least erfolgt am Freitag dann auch noch die SItzung der Bank of Japan. Auch hier wird nicht davon ausgegangen, dass die Geldschwemme eingedämmt wird.
Aufschwung oder Abschwung?
Aktuell scheiden sich die Geister an dem Thema, wohin die wirtschaftliche Entwicklung und damit auch die Aktienkurse gehen werden. So sind die Fundamentaldaten soweit robust, womit sie noch keine ernst zu nehmenden Anzeichen eines baldigen Abschwungs offenbaren. Allerdings sind die Umsätze auf einem sommerlich eher dünneren Niveau, so dass die Bewegungen durchaus etwas heftiger ausfallen können. Da viele Akteure eine Gefahr sehen, könnte daher ein kurzfristiger Abschwung durchaus eine gewisse Eigendynamik entwickeln. Auch diesbezüglich sollte man die Tweets des US-Präsidenten im Auge behalten!
BörseGeschichte Podcast: Peter Brezinschek vor 10 Jahren zum ATX-25er
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