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US-Technologiekonzerne sind wertvollste Unternehmen der Welt (Heiko Geiger)

Bild: © finanzmarktfoto.at/Martina Draper, Google

Autor:
Heiko Geiger

Head of Public Distribution, Bank Vontobel Europe AG

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11.09.2018, 3315 Zeichen

Technologiekonzerne beherrschen zunehmend die Märkte. Erstmals in der Wirtschaftsgeschichte erreichten Apple und dann Amazon einen Börsenwert von einer Billion Dollar. Der Handelskonflikt zwischen China und den USA scheint dabei den chinesischen Tech-Markt stärker zu belasten, als den US Markt.

Rally der Technologiebörse Nasdaq

Technologiekonzerne beherrschen zunehmend die Märkte und die Wirtschaft. Die Rally der Technologiebörse Nasdaq 100 ist daher beeindruckend: Seit März 2009 stieg der Index von 1000 Punkten auf inzwischen über 7500 Punkte. Den Wertsteigerungen der Technologiekonzerne scheinen kaum mehr Grenzen gesetzt. Und das, obwohl es nach dem Kurseinbruch von Facebook vor Kurzem noch so ausgesehen hatte, als hätte der Untergang des Silicon Valleys begonnen.

US-Techunternehmen erreichen überragende Börsenwerte

Erstmals in der Wirtschaftsgeschichte erreicht der US-Konzern Apple einen Börsenwert von einer Billion Dollar. Auch der Börsenwert des Online-Giganten Amazon überstieg am vergangenen Dienstag erstmals die Schwelle von einer Billion Dollar. Alphabet und Microsoft steuern mit einer Markbewertung von mehr als 800 Milliarden Dollar stetig auf die Billionen-Marke zu. Facebook liegt bei bereits knapp unter 500 Milliarden Dollar.

Chinesischer Tech-Bärenmarkt

Der Einfluss des Handelskrieges mit den USA macht sich langsam in der chinesischen Wirtschaft bemerkbar. Seit Juli haben sich beide Länder mit Zöllen auf Waren im Gesamtwert von 100 Milliarden Dollar auferlegt. Ende September könnten die USA weitere Einfuhrabgaben anheben. Doch der Handelsstreit zwischen den USA und China ist ein Stellvertreterkrieg: Eigentlich geht es um die Vormachtstellung im Tech-Bereich, die die USA zu verteidigen sucht, da chinesische Tech-Unternehmen immer stärker wachsen.

Fakt ist jedoch, dass der Handelskonflikt den chinesischen Aktienmarkt stärker unter Druck gesetzt hat, als den US Markt, wie bei den chinesischen Internetaktien zu sehen ist: Die drei Giganten Baidu, Alibaba und Tencent (auch BAT-Aktien genannt) korrigierten in den letzten Wochen um über 10%. Andere China-Techs sanken in diesem Jahr sogar um 20% oder mehr Prozent, berichtete cash.de. Generell muss jedoch beachtet werden, dass sich die Software- und Technologieunternehmen unabhängig von den vorangegangen Kureinbrüchen entwickeln können.

Google kehrt nach China zurück

Vor 8 Jahren hatte sich Google aus dem chinesischen Suchmaschinenmarkt zurückgezogen. Grund dafür waren die Zensurforderungen der chinesischen Behörden, denen sich die Alphabet-Tochter nicht beugen wollte. Nun die Kehrtwende: Google will mit dem Projekt „Dragonfly“ und einer zensierten Suchmaschine nach China zurückkehren, trotz Widerstand aus den eigenen Reihen. Für die chinesische Suchmaschine Baidu stellt eine Rückkehr von Google ein gewisses Risiko dar, da es seine dominierende Marktstellung in China gefährden könnte, berichtete GeVestor.

Da der weitere Kursverlauf der Aktien von einer Vielzahl konzernpolitischen, branchenspezifischen und ökonomischen Faktoren abhängig ist, sollten Anleger das Risiko bei ihren Investmententscheidungen berücksichtigen. Entwicklungen können jederzeit anders verlaufen, als Anleger es erwarten, wodurch Verluste entstehen können.

Im Original hier erschienen: US-Technologiekonzerne sind wertvollste Unternehmen der Welt


(11.09.2018)

Hinweis: Diese Produktwerbung ist keine Finanzanalyse i.S.d. § 34b WpHG und genügt daher auch nicht den gesetzlichen Anforderungen zur Gewährleistung der Unvoreingenommenheit der Finanzanalyse und unterliegt keinem Verbot des Handels vor der Veröffentlichung von Finanzanalysen.
Um ausführliche Informationen, insbesondere zur Struktur und zu den mit einer Investition in die derivativen Finanzinstrumente verbundenen Risiken, zu erhalten, sollten potentielle Anleger den Basisprospekt lesen, der nebst den Endgültigen Angebotsbedingungen und etwaigen Nachträgen zu dem Basisprospekt auf der Internetseite des Emittenten www.vontobel-zertifikate.de veröffentlicht ist. Darüber hinaus werden der Basisprospekt, etwaige Nachträge zu dem Basisprospekt sowie die Endgültigen Angebotsbedingungen beim Emittenten, Vontobel Financial Products GmbH, Bockenheimer Landstraße 24, 60323 Frankfurt am Main, zur kostenlosen Ausgabe bereitgehalten.Anleger werden gebeten, die bestehenden Verkaufsbeschränkungen zu beachten.
Näheres über Chancen und Risiken einer Anlage in derivative Finanzinstrumente erfahren Sie in der Broschüre "Basisinformationen über Vermögensanlagen in Wertpapieren", welche Ihr Anlageberater Ihnen auf Wunsch gerne zur Verfügung stellt. Im Zusammenhang mit dem öffentlichen Angebot und dem Verkauf der derivativen Finanzinstrumente können Gesellschaften der Vontobel-Gruppe direkt oder indirekt Provisionen in unterschiedlicher Höhe an Dritte (z.B. Anlageberater) zahlen. Solche Provisionen sind im Finanzinstrumentspreis enthalten. Weitere Informationen erhalten Sie auf Nachfrage bei Ihrer Vertriebsstelle. Ohne Genehmigung darf diese Produktwerbung nicht vervielfältigt bzw. weiterverbreitet werden.

Impressum:
Bank Vontobel Europe AG
Niederlassung Frankfurt am Main
Bockenheimer Landstrasse 24
60323 Frankfurt am Main
Telefon: +49 (0)69 69 59 96-200
Fax: +49 (0)69 69 59 96-290
E-mail: zertifikate@vontobel.de
Gesellschaftssitz:
Bank Vontobel Europe AG
Alter Hof 5
DE-80331 München
Aufsichtsrat: Dr. Martin Sieg Castagnola (Vorsitz)
Vorstand: Dr. Bernhard Heye (Sprecher), Dr. Wolfgang Gerhardt, Andreas Heinrichs, Dr. Joachim Storck
Eingetragen im Handelsregister beim Amtsgericht München unter HRB 133419
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    Fakt ist jedoch, dass der Handelskonflikt den chinesischen Aktienmarkt stärker unter Druck gesetzt hat, als den US Markt, wie bei den chinesischen Internetaktien zu sehen ist: Die drei Giganten Baidu, Alibaba und Tencent (auch BAT-Aktien genannt) korrigierten in den letzten Wochen um über 10%. Andere China-Techs sanken in diesem Jahr sogar um 20% oder mehr Prozent, berichtete cash.de. Generell muss jedoch beachtet werden, dass sich die Software- und Technologieunternehmen unabhängig von den vorangegangen Kureinbrüchen entwickeln können.

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