12.10.2018, 3386 Zeichen
Der Streit zwischen Elon Musk und der US-Börsenaufsicht ist vorerst beendet. Allerdings heißt dies nicht, dass es beim kalifornischen Elektrowagenbauer Tesla nun besonders ruhig zugehen wird.
Die Tesla-Aktie war bereits in den vergangenen Jahren teilweise sehr starken Kursausschlägen unterworfen. In den vergangenen Wochen ging es jedoch noch turbulenter zu als sonst. Auslöser der jüngsten Kurskapriolen war eine Twitter-Nachricht von Konzernchef und Gründer Elon Musk vom 7. August 2018. Darin hieß es, dass er darüber nachdenken würde, Tesla zu einem Preis von 420 US-Dollar je Aktie von der Börse zu nehmen und die Finanzierung bereits gesichert sei. Wie wir heute wissen, war die Finanzierung alles andere als gesichert, was die US-Börsenaufsicht SEC auf den Plan rief.
Diese hatte Musk wegen möglichen Wertpapierbetrugs verklagt. Die Behörde forderte sogar, dass Musk verboten werden sollte, börsennotierte Unternehmen zu leiten, unter anderem, weil er in Bezug auf das gehandelte Tesla-Delisting falsche und irreführende Angaben gegenüber Investoren gemacht habe. Investoren mussten sich nun tatsächlich mit dem Gedanken anfreunden, dass Tesla in Zukunft ohne die dominierende Persönlichkeit der rund fünfzehnjährigen Unternehmensgeschichte auskommen müsste. Ein Gedanke, der Anleger verschreckte und den Kurs der Tesla-Aktie regelrecht abstürzen lies. Doch nun, da feststeht, dass Elon Musk erst einmal an der Konzernspitze weitermachen darf, hält sich der Börsenjubel trotzdem in Grenzen.
Für Musk ging der Streit mit der SEC relativ glimpflich aus. Statt eines lebenslangen Verbots der Leitung börsennotierter Unternehmen bleibt er sogar Tesla-CEO. Er muss lediglich den Chairman-Posten für drei Jahre abgeben. Diese Lösung kann am Ende sogar positiv für Tesla sein. Bereits vor dem ominösen Tweet vom 7. August und dem Geschehen danach hatten einige Tesla-Anteilseigner eine Beschneidung der Macht Musks gefordert. Diese könnten nun zufriedengestellt sein. Zumal Musk weiterhin als Aushängeschild des Konzerns fungieren kann, jedoch gleichzeitig auch vom Aufsichtsrat gebremst werden könnte, wenn er droht, mit seinen Tweets über die Stränge zu schlagen.
Genauso entscheidend wie das Geschehen rund um Elon Musk sind für den Unternehmenserfolg auch die Fortschritte im Bereich Automobilproduktion. In diesem Bereich kommt Tesla immer besser in Schwung. Am 2. Oktober teilte der Konzern mit, im dritten Quartal 2018 eine Rekordzahl an Autos produziert zu haben. Im Vorjahresvergleich stieg die Zahl um 50 Prozent auf 80.142 Fahrzeuge. Zudem liefen in der letzten Septemberwoche 5.300 Model 3 vom Band, was Tesla erneut über das Produktionsziel von 5.000 Autos des Hoffnungsträgers für den Massenmarkt pro Woche brachte. Damit nähert sich das Unternehmen weiterhin einer kritischen Zahl an produzierten und verkauften Fahrzeugen an, um endlich profitabel zu sein.
Spekulative Anleger, die steigende Kurse der Tesla-Aktie erwarten, könnten mit einem klassischen Optionsschein Call der Deutschen Bank (WKN DM74T7, Laufzeit bis zum 13.03.2019) auf ein solches Szenario setzen. Der Hebel dieses Optionsscheins liegt derzeit bei 13,61. Wer aber als spekulativer Anleger eher short-orientiert ist, könnte mit einem klassischen Optionsschein Put der Deutschen Bank (WKN DS62MQ, aktueller Hebel 6,74; Laufzeit bis zum 13.03.2019) auf fallende Kurse der Tesla-Aktie setzen.
Stand: 11.10.2018
© Deutsche Bank AG -
Bei dem vorliegenden Dokument handelt es sich um eine Werbemitteilung.
Die in diesem Dokument enthaltenen Angaben stellen keine Anlageberatung dar. Weitere, ausführlichere Angaben zu den Wertpapieren einschließlich der Risiken sind den jeweiligen Basisprospekten, nebst etwaiger Nachträge („Basisprospekte“) sowie den jeweiligen Endgültigen Bedingungen zu entnehmen. Der Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen stellen das allein verbindliche Verkaufsdokument der Wertpapiere dar. Anleger können die Basisprospekte nebst den jeweiligen Endgültigen Bedingungen bei der Deutsche Bank AG, Mainzer Landstraße 11-17, 60329 Frankfurt am Main (Deutschland) kostenlos in Papierform und deutscher Sprache erhalten und unter www.xmarkets.de herunterladen.
Alle Meinungsäußerungen geben die aktuelle Einschätzung der Deutsche Bank AG wieder, die sich ohne vorherige Ankündigung ändern kann.
Wiener Börse Party #1079: Kleine ATX-Korrektur am Ende einer weiteren Rekordwoche, Erste 2x über 100, Porr und AT&S vor den Vorhang
Bildnachweis
1.
Tesla
>> Öffnen auf photaq.com
Aktien auf dem Radar:EuroTeleSites AG, RHI Magnesita, Flughafen Wien, Austriacard Holdings AG, Addiko Bank, Zumtobel, FACC, Pierer Mobility, Andritz, CA Immo, Lenzing, Mayr-Melnhof, OMV, UBM, SBO, Wiener Privatbank, Frequentis, BKS Bank Stamm, Oberbank AG Stamm, Josef Manner & Comp. AG, Amag, EVN, CPI Europe AG, Österreichische Post, Telekom Austria, Verbund, adidas, Fresenius Medical Care, Volkswagen Vz., Siemens Energy, Hannover Rück.
Random Partner
Agrana
Die Agrana Beteiligungs-AG ist ein Nahrungsmittel-Konzern mit Sitz in Wien. Agrana erzeugt Zucker, Stärke, sogenannte Fruchtzubereitungen und Fruchtsaftkonzentrate sowie Bioethanol. Das Unternehmen veredelt landwirtschaftliche Rohstoffe zu vielseitigen industriellen Produkten und beliefert sowohl lokale Produzenten als auch internationale Konzerne, speziell die Nahrungsmittelindustrie.
>> Besuchen Sie 62 weitere Partner auf boerse-social.com/partner
Latest Blogs
» Wiener Börse Party #1079: Kleine ATX-Korrektur am Ende einer weiteren Re...
» Österreich-Depots: Weekend-Bilanz, Post wird in Austria 30 Private IR au...
» Börsegeschichte 23.1.: Bank Austria (Börse Geschichte) (BörseGeschichte)
» Nachlese: Tatjana Aubram, Roland Sinkovits Bell (audio cd.at)
» News zu Kapsch TrafficCom, höheres Kursziel für Bawag, Paul Severin im E...
» Kleine Korrektur nach dem All-time-High gestern (Christian Drastil)
» Wiener Börse zu Mittag etwas leichter: Austriacard, FACC, Flughafen Wien...
» Börse-Inputs auf Spotify zu u.a. Tatjana Aubram, cyan, Novomatic, Bionte...
» Börsepeople im Podcast S23/05: Tatjana Aubram
» ATX-Trends: RBI, AT&S, Bawag ...
Useletter
Die Useletter "Morning Xpresso" und "Evening Xtrakt" heben sich deutlich von den gängigen Newslettern ab.
Beispiele ansehen bzw. kostenfrei anmelden. Wichtige Börse-Infos garantiert.
Newsletter abonnieren
Runplugged
Infos über neue Financial Literacy Audio Files für die Runplugged App
(kostenfrei downloaden über http://runplugged.com/spreadit)
per Newsletter erhalten
- Mayr-Melnhof und voestalpine vs. RHI und Rosenbau...
- Uniqa und Swiss Re vs. Talanx und Zurich Insuranc...
- BT Group und Vodafone vs. Tele Columbus und Telec...
- ThyssenKrupp und Salzgitter vs. voestalpine und A...
- Callaway Golf und Manchester United vs. Puma und ...
- Silver Standard Resources und Klondike Gold vs. G...
Featured Partner Video
Börsepeople im Podcast S23/01: Michael Mayer
Michael Mayer übersetzt Cyber-Schwachstellen in geschäftliche Risiken und die Folge wird ein Deep Dive in genau dieses Thema. Vernetzt hat uns Michaels Mutter, die Fotografin Helga Mayer (u.a. Kult...
Books josefchladek.com
Jeff Mermelstein
What if Jeff were a Butterfly?
2025
Void
Henrik Spohler
Flatlands
2023
Hartmann Projects
JH Engström
Dimma Brume Mist
2025
Void
