25.09.2015, 1733 Zeichen
Konjunktursorgen und ein Skandal um manipulierte Abgaswerte bei VW schicken besonders die Aktien von Automobilherstellern und deren Zulieferern in den Keller.
Wiener Börse: ATX verliert 5,1% im Sog der VW „Dieselgate“ Affäre. Doch der Reihe nach.Die FED kann es den Investoren derzeit nicht recht machen. Obwohl die Niedrigzinsphase in den USA vorerst weitergeht (was eigentlich Aktien unterstützt) sanken zu Wochenanfang die Kurse, weil sich Investoren im Gegenzug um die Konjunktur sorgten, wenn die FED weiter mit der ersten Zinsanhebung zögert. Richtig bergab ging es mit den Kursen dann mit Bekanntwerden des Skandals um manipulierte Abgaswerte bei VW, wodurch dem DAX Konzern nicht nur hohe Strafzahlungen und Schadenersatzforderungen drohen, sondern auch ein beträchtlicher Imageverlust.
Ausblick kommende Woche:
Österreich
Derzeit ist noch nicht abschätzbar, wie weit sich die Affäre noch ausweiten wird, sowohl geographisch als auch bezogen auf andere Hersteller. Die Investorenstimmung ist so schlecht wie schon lange nicht und viele zyklische Aktien notieren auf extrem tiefen Niveaus. Ein positiver Rückprall nächste Woche erscheint uns deshalb sehr wahrscheinlich. Die Meldungslage seitens der Unternehmen sollte auch nächste Woche dünn bleiben. Einzig BUWOG berichtet über den Geschäftsverlauf im ersten Quartal 2015/16.
Globale Aktien
Die internationalen Leitindizes sind mehrheitlich in einer schwachen Verfassung. Kurzfristig sollte eine kleine Erholung im Abwärtstrend eintreten. Das Zuwachspotenzial erscheint gering. Wir empfehlen, defensive Sektoren wie Gesundheit bzw. Nahrungsmittel und Getränke stärker zu gewichten und die sehr zyklischen Sektoren, insbesondere Rohstoffe und Energie, mittelfristig zu meiden.
Was noch interessant sein dürfte:
Wiener Börse Party #1142: ATX leicht schwächer (mit aber), AT&S sorgt für irren Effekt, Auffälligkeit bei Semperit, KESt-Auflösung morgen
1.
Aktien auf dem Radar:AT&S, UBM, Bajaj Mobility AG, Lenzing, EVN, Polytec Group, Verbund, VIG, Wienerberger, DO&CO, Erste Group, Mayr-Melnhof, Fabasoft, Bawag, FACC, Porr, Österreichische Post, voestalpine, Wolford, SW Umwelttechnik, Rosenbauer, BKS Bank Stamm, Oberbank AG Stamm, Flughafen Wien, Amag, CA Immo, EuroTeleSites AG, CPI Europe AG, Kapsch TrafficCom, Semperit, Telekom Austria.
CPI Europe AG
Die CPI Europe AG ist ein börsenotierter gewerblicher Immobilienkonzern, der seine Aktivitäten auf die Segmente Einzelhandel und Büro in sieben Kernmärkten in Europa (Österreich, Deutschland, Tschechien, Slowakei, Ungarn, Rumänien und Polen) fokussiert. Zum Kerngeschäft zählen die Bewirtschaftung und die Entwicklung von Immobilien.
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