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K+S wird Potash einfach nicht los (Ivan Tomasevic, Marc Schmidt)

Bild: © Aussendung, Die K+S Kali GmbH hat heute die Antragsunterlagen zur Fortsetzung der Versenkung salzhaltiger Abwässer des Werkes Werra bis zum Jahr 2021 beim Regierungspräsidium Kassel eingereicht.

Autor:
Marc Schmidt

Die Börsenblogger ist das einfache und direkte Sprachrohr von Journalisten und deren Kollegen, die teils schon mit jahrzehntelanger Arbeits- und Börsenerfahrung aufwarten können. Auch als professionelle Marktteilnehmer. Letztlich sind wir alle Börsenfans. Aber wir vertreten in diesem Blog auch eine ganz simple Philosophie: Wir wollen unabhängig von irgendwelchen Analysten, Bankexperten oder Gurus schreiben, was wir zum aktuellen (Börsen-)Geschehen denken, was uns beschäftigt. Das kommt Ihnen, dem Leser, zu Gute.

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28.01.2016, 2333 Zeichen

Der kanadische Düngemittelkonzern Potash (WKN 878149) hatte Ende 2015 mit niedrigeren Preisen zu kämpfen. Aus diesem Grund hatte der Konkurrent des Kasseler Salz- und Düngemittelherstellers K+S (WKN KSAG88) bereits die Schließung einiger Produktionsstätten veranlasst. Nun zeigte sich das schwächere Marktumfeld auch in den neuesten Geschäftsergebnissen und dem Ausblick für 2016.

2015 musste Potash einen Umsatzrückgang um knapp 12 Prozent auf 6,28 Mrd. US-Dollar hinnehmen, während der Nettogewinn um 17 Prozent auf 1,27 Mrd. US-Dollar schrumpfte. Im Schlussquartal waren die Rückgänge noch deutlicher, was nicht gerade für eine sich bessernde Marktsituation spricht. Enttäuschend fiel auch die 2016er-Prognose aus. Das Potash-Management rechnet mit einem EPS-Rückgang auf 0,90 bis 1,20 US-Dollar (2015: 1,52 US-Dollar). Analysten hatten zuletzt im Schnitt einen Wert von 1,34 US-Dollar in Aussicht gestellt.

Nach der geplatzten K+S-Übernahme waren dies die nächsten schlechten Nachrichten für Potash. Auch K+S-Anleger freuten sich nicht gerade über die Potash-Ergebnisse und die schwächeren Aussichten für die gesamte Kalidüngemittel-Branche. Bei den Analysten bei Bernstein Research blieb man jedoch in Bezug auf die K+S-Aktie gelassen. Aufgrund reduzierter Gewinnschätzungen für 2016 wurde das Kursziel zwar leicht von 31,00 auf 30,00 Euro nach unten gefahren. Allerdings blieb es beim „Outperform“-Rating. Aus Analystensicht würde das Oligopol im Kalidüngergeschäft weiter für stabile Preise sorgen. Außerdem wurde auf die attraktive Bewertung des DAX-Wertes verwiesen.

Chart: Comdirect

Chart: Comdirect

Das 2017er-KGV liegt bei K+S gerade einmal bei 9. Dabei hat sich die Aktie infolge der geplatzten Übernahme durch Potash extrem verbilligt. Aufgrund der Sorgen vor einer Markteintrübung bei Kalidünger und der allgemeinen Börsenturbulenzen ist die K+S-Aktie sogar günstiger als vor dem Übernahmeversuch durch die Kanadier. Wer die günstige Einstiegsgelegenheit nutzen und sogar gehebelt auf steigende Kurse der K+S-Aktie setzen möchte, könnte das Produkt mit der WKN CF3V9R ins Auge fassen.

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Bildquelle: Pressebild K+S


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