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Andritz: Alles überbewertet? (Marc Schmidt)

Autor:
Marc Schmidt

Die Börsenblogger ist das einfache und direkte Sprachrohr von Journalisten und deren Kollegen, die teils schon mit jahrzehntelanger Arbeits- und Börsenerfahrung aufwarten können. Auch als professionelle Marktteilnehmer. Letztlich sind wir alle Börsenfans. Aber wir vertreten in diesem Blog auch eine ganz simple Philosophie: Wir wollen unabhängig von irgendwelchen Analysten, Bankexperten oder Gurus schreiben, was wir zum aktuellen (Börsen-)Geschehen denken, was uns beschäftigt. Das kommt Ihnen, dem Leser, zu Gute.

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27.02.2016, 2569 Zeichen

Der österreichische Anlagenbauer Andritz (WKN 632305) konnte im Februar einige Aufträge an Land ziehen. Neben der Modernisierung von drei Wasserkraftwerken in Lateinamerika wird das ATX-Unternehmen auch ein Wasserkraftwerk in Pakistan ausrüsten. Insgesamt schadet den Grazern jedoch die schwächelnde Weltkonjunktur. Allerdings werden die negativen Auswirkungen manchmal überbewertet.

Dieser Ansicht sind zum Beispiel die Analysten bei der UBS. Die Schweizer glauben zwar, dass Andritz und andere Branchenwerte als „hoch-zyklisch“ wahrgenommen werden. Daher müsse man die entsprechend negative Marktstimmung mitberücksichtigen. Das ist auch die Erklärung, warum die Schweizer das Kursziel für die Andritz-Aktie von 59,00 auf 54,00 Euro gesenkt haben. Allerdings würde Andritz rund 75 Prozent seines EBIT aus „nicht so super-zyklischen Aktivitäten“ beziehen, so dass sich die Auswirkungen der Konjunktur etwas weniger stark als bei Branchenkonkurrenten niederschlagen würde. Deshalb blieb es trotz des gesenkten Kursziels bei der „Buy“-Einschätzung. Dabei ergibt sich selbst mit dem niedrigeren Kursziel derzeit ein Kurspotenzial von rund 25 Prozent.

Chart: Comdirect

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In der kommenden Woche wird Andritz die 2015er-Geschäftszahlen präsentieren. Dann wollen Investoren sehen, wie sich die Konjunktureintrübung in einigen Schwellenländern auf die Andritz-Geschäfte tatsächhlich ausgewirkt hat. Nach neun Monaten hatte Andritz deutliche Umsatz- und Ergebnisverbesserungen verzeichnet und auch für das Gesamtjahr Verbesserungen in Aussicht gestellt. Bleibt abzuwarten, ob man sich weiterhin unbeeindruckt zeigen konnte.

PP_HY04A0_20160226Während Andritz versucht, sich in einem schwierigen Marktumfeld zu behaupten, dürften Anleger zuletzt positiv zur Kenntnis genommen haben, dass die Aktie nach dem kurzfristigen Kursrückgang einen Boden erreicht hat. Dabei hat unter anderem die langfristige Unterstützung im Bereich von 40 Euro gehalten. Sollten die neuesten Geschäftszahlen entsprechend positiv ausfallen und der Ausblick für 2016 von der weltweiten Konjunktur nicht eingetrübt werden, dürfte einiges an Erholungspotenzial bestehen. Anleger, die überproportional und schon mit kleinen Geldbeträgen von steigenden Kursen der Andritz-Aktie profitieren möchten, könnten einen Mini Future Bull der UniCredit (WKN HY04A0) ins Auge fassen.

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Bildquelle: Pressefoto Andritz


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Andritz
Akt. Indikation:  69.45 / 69.80
Uhrzeit:  13:02:15
Veränderung zu letztem SK:  0.32%
Letzter SK:  69.40 ( 1.39%)



 

Bildnachweis

1. Andritz beim Wien Energie Business Run 2014   >> Öffnen auf photaq.com

Aktien auf dem Radar:Polytec Group, Addiko Bank, UBM, RHI Magnesita, Zumtobel, Agrana, Rosgix, CA Immo, DO&CO, SBO, Gurktaler AG Stamm, Heid AG, OMV, Wolford, Palfinger, Rosenbauer, Oberbank AG Stamm, BTV AG, Flughafen Wien, BKS Bank Stamm, Josef Manner & Comp. AG, Mayr-Melnhof, Athos Immobilien, Marinomed Biotech, Amag, Österreichische Post, Verbund, Wienerberger, Merck KGaA, Continental, Fresenius Medical Care.


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