06.05.2016, 5756 Zeichen
Auf den ersten Blick kommen die BASF -Ergebnisse für das Auftaktquartal 2016 wenig erfreulich daher. Bei genauerem Hinsehen wird jedoch deutlich, dass sich der weltgrößte Chemiekonzern in einem schwierigen Marktumfeld überraschend gut behaupten konnte.
Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) vor Sondereinflüssen lag zwischen Januar und März mit 1,91 Mrd. Euro rund 8 Prozent unter dem entsprechenden Vorjahreswert. Allerdings wurden die Markterwartungen übertroffen. Die Gründe für das aus Analystensicht überraschend gute Abschneiden lagen vor allem in höheren operativen Margen und im Agrarbereich. Im Gegensatz dazu litt das Öl- und Gasgeschäft weiterhin unter den niedrigen Weltmarktpreisen.
Positiv ist anzumerken, dass der Ausblick für das Gesamtjahr 2016 trotz der anhaltend schwierigen Konjunktur und der Turbulenzen an den weltweiten Ölmärkten von Unternehmensseite bestätigt wurde. BASF (WKN BASF11) erwartet unverändert einen leichten Rückgang beim bereinigten EBIT. Unsere DZ BANK Analysten gehen von einem Rückgang um 8 Prozent aus. Die Unternehmensprognose basiert auf einem durchschnittlichen Rohölpreis der Nordseesorte Brent von 40 US-Dollar pro Fass. In der DZ BANK Researchabteilung sieht man die Entwicklung der Rohölpreise ähnlich.
Es ist jedoch nicht nur die Möglichkeit einer Erholung der Rohölpreise, die die BASF-Aktie im weiteren Jahresverlauf antreiben könnte. Der Chemiekonzern kann überragende weltweite Marktpositionen vorweisen. Außerdem verfügt er über ein einzigartiges Verbundkonzept. Angesichts solcher Argumente muss sich BASF nicht einmal vor der geplanten Mega-Fusion der US-Konkurrenten Dow Chemical und DuPont fürchten, die einen Großangriff auf BASF darstellt.
Alles in allem gestaltet sich das makroökonomische Umfeld weiterhin schwierig, zudem gibt es in einigen Bereichen Überkapazitäten. Der Preisdruck bei Erdöl und deren Derivaten hat sich aktuell aber abgebaut. Die Prognose sehen unsere DZ BANK Analysten beim aktuellen Rohölpreis gut nach unten abgesichert. Nach einer Stabilisierung in 2016 prognostizieren sie spätestens für 2017 sogar eine bessere Auslastung und steigende Preise. Aus diesem Grund haben sie die BASF-Gewinnschätzungen erhöht und den fairen Wert für die BASF-Aktie von 55,00 Euro auf 85,00 Euro angehoben. Außerdem wurde die Einschätzung für die DAX -Papiere von „Verkaufen” auf „Kaufen“ geändert.
Mit Blick auf die aktuelle Geschäftsentwicklung und die fundamentale Analyse des Unternehmens BASF könnte sich als Alternative zu einem Direktinvestment ein Bonuszertifikat mit Cap der DZ BANK (WKN DGA67J) auf die Aktie des DAX-Konzerns anbieten. Die Endlaufzeit des Bonuszertifikats ist der 24.03.2017 (Fälligkeitstag), während der Cap bei 85,00 Euro liegt und das Bonuszertifikat mit einer Barriere bei 50,00 Euro ausgestattet ist. Der Puffer beträgt damit aktuell knapp 26,4 Prozent. Wenn die Barriere nicht gerissen wird, werden dem Anleger 85,00 Euro ausgezahlt. Bei einem aktuellen Kaufkurs von 77,47 Euro würde dies einer maximalen Rendite von rund 10,40 Prozent entsprechen. Die Rückzahlung ist in jedem Fall auf den Höchstbetrag (Cap) begrenzt.
Sollte sich die Markterwartung nicht erfüllen und der Kurs der BASF-Aktie an mindestens einem Zeitpunkt während der Laufzeit auf oder unter der Barriere notieren, verliert der Anleger den Anspruch, den Bonusbetrag zu erhalten. Sollte die Barriere gerissen werden, entspricht der Auszahlungsbetrag dem Schlusskurs der BASF-Aktie am Bewertungstag (17.03.2017; Referenzpreis), maximal jedoch dem Cap. Einen Verlust erleidet der Anleger, wenn der Rückzahlungsbetrag niedriger als der gezahlte Kaufpreis ist.
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u.v.m.
Stand 04.05.2016/ Ein Gastkommentar von Markus Bärenfänger, DZ BANK
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