09.05.2016, 2348 Zeichen
Während der „Grexit“ zuletzt fast völlig in den Hintergrund getreten ist und dabei vom „Brexit“ überholt wurde, drängt sich das Thema Griechenland mit dem gestrigen Reformbeschluss wieder ins Rampenlicht. So haben die Hellenen weiterhin erdrückende Schulden, womit auch die links-orientierte Regierungspartei um Alexis Tsipras keinen anderen Weg mehr sieht als sparen. Ob die nun beschlossenen Steuererhöhungen wirklich der Weisheit letzter Schluss sind oder doch auch ein Mittel, um die Geldgeber zufriedenzustellen, bleibt abzuwarten. In jedem Fall dürften sich diese einmal mehr mit der Frage beschäftigen, ob es nicht doch zu einem Schuldenschnitt kommt.
Vom Grexit zum Brexit und wieder zurück
Wie bereits erwähnt, war der Austritt Griechenlands aus der Europäischen Union zuletzt in den Hintergrund getreten. Dafür rückte der Austritt Großbritanniens in den Fokus. Aktuell wird dieser wieder vom „Grexit“ verdrängt. Allerdings dürfte dies nicht lange anhalten, da am 26. Juni bekanntlich das Referendum zum Verbleib Großbritanniens in der EU abgehalten wird. Ein „Brexit“ dürfte allerdings deutliche Spuren an den Aktienmärkten hinterlassen und den Notierungen einen ordentlichen Dämpfer verpassen. Man darf also gespannt sein, wie das Ergebnis des Referendums ausfallen wird und sollte sich diesen Termin schon einmal im Kalender notieren.
Viel Lärm um nichts?
Auch wenn es noch etwas weiter entfernt ist, der 8. November ist ebenfalls ein Termin, den man sich bereits jetzt schon notieren sollte. Dann nämlich findet die US-Präsidentschaftswahl statt. Dies ist aktuell besonders interessant, da mit einem Sieg von Hillary Clinton an der Börse eher mit einem positiven Impuls zu rechnen ist. Bei einem Sieg des Herausforderers Donald Trump ist hingegen eher mit einer geschockt-enttäuschten Reaktion zu rechnen. So mangelt es Trump zwar nicht an vielen Worten, wohl aber an klaren Inhalten. Die damit verbundene Unsicherheit über eine Amtszeit Trumps dürfte die Notierungen der Aktienmärkte daher entsprechend durcheinanderwirbeln. Nun ist es so, dass an der Börse bekanntlich die Zukunft gehandelt wird. Verbessern sich die Chancen von Trump auf einen Wahlsieg, dürfte dies auch an den Aktienmärkten zu Irritationen führen.
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Stephan Feuerstein
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