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Daimler: Nicht honoriert (Marc Schmidt)

Bild: © www.shutterstock.com, Daimler Headquarter, Mercedes, Stern, Stuttgart Frank Gaertner / Daimler Headquarter, Mercedes, Stern, Stuttgart Frank Gaertner /
Autor:
Marc Schmidt

Die Börsenblogger ist das einfache und direkte Sprachrohr von Journalisten und deren Kollegen, die teils schon mit jahrzehntelanger Arbeits- und Börsenerfahrung aufwarten können. Auch als professionelle Marktteilnehmer. Letztlich sind wir alle Börsenfans. Aber wir vertreten in diesem Blog auch eine ganz simple Philosophie: Wir wollen unabhängig von irgendwelchen Analysten, Bankexperten oder Gurus schreiben, was wir zum aktuellen (Börsen-)Geschehen denken, was uns beschäftigt. Das kommt Ihnen, dem Leser, zu Gute.

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06.07.2016, 1683 Zeichen

Für den Monat Juni hatte Mercedes-Benz in den USA lediglich einen Absatzzuwachs von 2,3 Prozent verbucht. Dafür fielen die Halbjahresabsatzzahlen der Marke umso beeindruckender aus. Allerdings konnte die Daimler -Aktie (WKN 710000 / ISIN DE0007100000) am Mittwoch davon nicht profitieren.

Stattdessen beschäftigten sich Anleger mit Themen wie dem „Brexit“ oder der Gesundheit italienischer Banken. Daher mussten auch die Daimler-Papiere deutliche Verluste hinnehmen. Dabei hätte es an sich ein Freudentag werden sollen. Schließlich hat die Pkw-Marke Mercedes-Benz in den ersten sechs Monaten weltweit mehr als eine Million Fahrzeuge an Kunden ausgeliefert, ein Plus von 12,1 Prozent. Zudem war es ein neuer Bestwert für ein Halbjahr. In den Kernregionen Europa, Asien-Pazifik und NAFTA konnten neue Rekordabsatzwerte bewundert werden. Im größten Einzelmarkt China stiegen die Verkäufe zwischen Januar und Juni um über 30 Prozent. Insgesamt profitierten die Schwaben ganz besonders von der Beliebtheit ihrer SUVs (ein Drittel aller Fahrzeuge).

Chart: Ariva

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Es bleibt dabei: An sich liefert Daimler dank der guten Absätze bei Mercedes-Benz derzeit einige Kaufargumente, während die Aktie sehr günstig ist. Aufgrund der allgemeinen Marktunsicherheiten („Brexit“, Konjunktursorgen) und der speziellen Turbulenzen im Autosektor („Dieselgate“, Abschwächung des chinesischen Automarktes) bleibt das Kurspotenzial kurzfristig begrenzt.

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