Daimler: Die Schwaben haben klare Ziele (Markus Bärenfänger, Marc Schmidt)
Bild: © www.shutterstock.com, Daimler Headquarter, Mercedes, Stern, Stuttgart Frank Gaertner /
Daimler Headquarter, Mercedes, Stern, Stuttgart Frank Gaertner /
Autor:
Marc Schmidt
Die Börsenblogger ist das einfache und direkte Sprachrohr von Journalisten und deren Kollegen, die teils schon mit jahrzehntelanger Arbeits- und Börsenerfahrung aufwarten können. Auch als professionelle Marktteilnehmer. Letztlich sind wir alle Börsenfans. Aber wir vertreten in diesem Blog auch eine ganz simple Philosophie: Wir wollen unabhängig von irgendwelchen Analysten, Bankexperten oder Gurus schreiben, was wir zum aktuellen (Börsen-)Geschehen denken, was uns beschäftigt. Das kommt Ihnen, dem Leser, zu Gute.
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In Zeiten von „Dieselgate“ und einer schwächelnden Konjunktur ist es nicht gerade leicht für die deutsche Autobranche. Daimler (WKN: 710000 / ISIN: DE0007100000) lässt sich jedoch auch durch ein wenig Gegenwind nicht von seinem Kurs abbringen.
Daimler versucht mit seiner Pkw-Marke Mercedes-Benz die weltweite Nummer eins im Bereich Premiumfahrzeuge zu werden. Dadurch angestachelt haben die Schwaben zuletzt starke Absatzzahlen präsentiert, was sich natürlich auch auf die Umsatz- und Ergebnisentwicklung positiv auswirkt. Der DAX-Konzern konnte im zweiten Quartal 2016 seinen Umsatz um 3 Prozent auf 38,6 Mrd. Euro steigern. Das berichtete EBIT sank im Vorjahresvergleich um 12 Prozent auf 3,3 Mrd. Euro. Das um Sondereffekte – beispielsweise die Kosten im Zusammenhang mit Takata-Airbags – bereinigte EBIT stieg hingegen um 6 Prozent auf knapp 4 Mrd. Euro. Unter den einzelnen Segmenten konnten vor allem Mercedes-Benz Vans sowie Daimler Buses deutliche Ergebniszuwächse vermelden. Daimler Trucks leidet hingegen unter der schwächeren Entwicklung in Süd- und Nordamerika.
Mercedes-Benz Cars konnte trotz eines spürbaren Absatzanstieges nur ein Ergebnis auf Vorjahresniveau ausweisen. So sank die EBIT-Marge von 10,5 auf 6,4 Prozent. Hierfür machte das Management vor allem Sonderfaktoren (Takata Airbags, Einigung in einem Patentstreit, Modellwechsel bei der E-Klasse) verantwortlich. Die bereinigte Marge kletterte gegenüber dem Auftaktquartal des Jahres (7,1 Prozent) jedoch deutlich auf 10,0 Prozent. Während Daimler die Profitabilität der Autosparte auf bereinigter Basis deutlich verbessern konnte, hat das Unternehmen zusätzlich seinen Gesamtjahresausblick – deutlicher Anstieg von Absatz und Umsatz, leichter Anstieg beim EBIT aus dem laufenden Geschäft – bestätigt. Auch in den einzelnen Segmenten wurden die bisherigen Prognosen bestätigt.
Darüber hinaus sieht Daimler keine negativen Auswirkungen aus den verhängten Truck-Kartellstrafen der EU. Der Konzern hatte hierfür bereits 2011 und 2014 Rückstellungen vorgenommen. Positive Impulse erhofft sich Daimler wiederum aus den Investitionen in einige Zukunftsfelder. Auf diese Weise soll das Geschäft auf eine noch breitere Basis gestellt werden. Neben Speichertechnologien sind die Schwaben in vielen anderen Bereichen aktiv. Erst kürzlich hatte Daimler seinen Anteil am Fahrdienst Blacklane weiter ausgebaut. Es sollen nicht die letzten Zukunftsinvestitionen gewesen sein. Laut Klaus Entenmann, Vorstandsvorsitzender der Daimler Financial Services AG, ist man bereit, auch in Zukunft strategische Investitionen in das Mobilitäts-Ökosystem zu tätigen, um Kunden flexible und innovative Mobilität bieten zu können.
Nach der besser als vom Unternehmen erwarteten Entwicklung zwischen April und Juni 2016, insbesondere bei Mercedes-Benz Cars, sehen unsere DZ BANK Analysten die aktuelle Unternehmensprognose als zunehmend realistisch an. Sie haben dementsprechend ihre Schätzungen, sowohl für Mercedes-Benz Cars als auch den Daimler Konzern leicht nach oben angepasst, den fairen Wert der Daimler-Aktie von 60,00 auf 69,00 Euro angehoben und das Anlageurteil von „Halten“ auf „Kaufen“ geändert.
Mit Blick auf die aktuelle Geschäftsentwicklung und die fundamentale Analyse des Unternehmens Daimler könnte sich als Alternative zu einem Direktinvestment ein Bonuszertifikat mit Cap der DZ BANK (WKN DGA6EC) auf die Aktie des DAX-Konzerns anbieten. Die Endlaufzeit des Bonuszertifikats ist der 24.03.2017 (Fälligkeitstag), während der Cap bei 70,00 Euro liegt und das Bonuszertifikat mit einer Barriere bei 47,50 Euro ausgestattet ist. Der Puffer beträgt damit aktuell 19,15 Prozent. Wenn die Barriere nicht gerissen wird, werden dem Anleger 70,00 Euro ausgezahlt. Bei einem aktuellen Kaufkurs von 62,00 Euro würde dies einer maximalen Rendite von 12,90 Prozent entsprechen. Die Rückzahlung ist in jedem Fall auf den Höchstbetrag (Cap) begrenzt.
Sollte sich die Markterwartung nicht erfüllen und der Kurs der Daimler-Aktie an mindestens einem Zeitpunkt während der Laufzeit auf oder unter der Barriere notieren, verliert der Anleger den Anspruch, den Bonusbetrag zu erhalten. Sollte die Barriere gerissen werden, entspricht der Auszahlungsbetrag dem Schlusskurs der Daimler-Aktie am Bewertungstag (17.03.2017; Referenzpreis). Der Auszahlungsbetrag ist jedoch auch in diesem Fall auf den Cap (70,00 Euro) begrenzt. Einen Verlust erleidet der Anleger, wenn der Rückzahlungsbetrag niedriger als der gezahlte Kaufpreis ist. Anleger sind zudem dem Emittentenrisiko der DZ BANK ausgesetzt. Ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals ist möglich.
Stand 03.08.2016/ Ein Gastkommentar von Markus Bärenfänger, DZ BANK
Bei dem vorliegenden Dokument handelt es sich um eine Werbemitteilung.
Des Weiteren stellt dieses Dokument weder ein öffentliches Angebot noch eine Aufforderung zur Abgabe eines Angebotes zum Erwerb von Wertpapieren oder Finanzinstrumenten dar. Die DZ BANK ist insbesondere nicht als Anlageberater oder aufgrund einer Vermögensbetreuungspflicht tätig. Dieses Dokument ist keine Finanzanalyse. Die DZ BANK übernimmt keine Haftung für unmittelbare oder mittelbare Schäden, die durch die Verteilung und/oder Verwendung dieses Dokuments verursacht und/oder mit der Verteilung und/oder Verwendung dieses Dokuments im Zusammenhang stehen. Eine Investitionsentscheidung bezüglich irgendwelcher Wertpapiere oder sonstiger Finanzinstrumente sollte auf der Grundlage eines Beratungsgesprächs erfolgen. Die vollständigen Angaben zu den Wertpapieren oder Finanzinstrumenten, insbesondere zu den verbindlichen Bedingungen, Risiken sowie Angaben zur Emittentin sollten dem jeweiligen Prospekt entnommen werden. Die Aussagen entsprechen dem Stand zum Zeitpunkt der Erstellung des Dokuments. Sie können aufgrund künftiger Entwicklungen überholt sein, ohne dass das Dokument geändert wurde. Sollten Sie zur Funktionsweise oder den Risiken dieser Kapitalanlage noch Fragen haben, wenden Sie sich bitte an die vertreibende Bank. Weitere Informationen unter www.dzbank-derivate.de.
(05.08.2016)
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Daimler versucht mit seiner Pkw-Marke Mercedes-Benz die weltweite Nummer eins im Bereich Premiumfahrzeuge zu werden. Dadurch angestachelt haben die Schwaben zuletzt starke Absatzzahlen präsentiert, was sich natürlich auch auf die Umsatz- und Ergebnisentwicklung positiv auswirkt. Der DAX-Konzern konnte im zweiten Quartal 2016 seinen Umsatz um 3 Prozent auf 38,6 Mrd. Euro steigern. Das berichtete EBIT sank im Vorjahresvergleich um 12 Prozent auf 3,3 Mrd. Euro. Das um Sondereffekte – beispielsweise die Kosten im Zusammenhang mit Takata-Airbags – bereinigte EBIT stieg hingegen um 6 Prozent auf knapp 4 Mrd. Euro. Unter den einzelnen Segmenten konnten vor allem Mercedes-Benz Vans sowie Daimler Buses deutliche Ergebniszuwächse vermelden. Daimler Trucks leidet hingegen unter der schwächeren Entwicklung in Süd- und Nordamerika.
Mercedes-Benz Cars konnte trotz eines spürbaren Absatzanstieges nur ein Ergebnis auf Vorjahresniveau ausweisen. So sank die EBIT-Marge von 10,5 auf 6,4 Prozent. Hierfür machte das Management vor allem Sonderfaktoren (Takata Airbags, Einigung in einem Patentstreit, Modellwechsel bei der E-Klasse) verantwortlich. Die bereinigte Marge kletterte gegenüber dem Auftaktquartal des Jahres (7,1 Prozent) jedoch deutlich auf 10,0 Prozent. Während Daimler die Profitabilität der Autosparte auf bereinigter Basis deutlich verbessern konnte, hat das Unternehmen zusätzlich seinen Gesamtjahresausblick – deutlicher Anstieg von Absatz und Umsatz, leichter Anstieg beim EBIT aus dem laufenden Geschäft – bestätigt. Auch in den einzelnen Segmenten wurden die bisherigen Prognosen bestätigt.
Darüber hinaus sieht Daimler keine negativen Auswirkungen aus den verhängten Truck-Kartellstrafen der EU. Der Konzern hatte hierfür bereits 2011 und 2014 Rückstellungen vorgenommen. Positive Impulse erhofft sich Daimler wiederum aus den Investitionen in einige Zukunftsfelder. Auf diese Weise soll das Geschäft auf eine noch breitere Basis gestellt werden. Neben Speichertechnologien sind die Schwaben in vielen anderen Bereichen aktiv. Erst kürzlich hatte Daimler seinen Anteil am Fahrdienst Blacklane weiter ausgebaut. Es sollen nicht die letzten Zukunftsinvestitionen gewesen sein. Laut Klaus Entenmann, Vorstandsvorsitzender der Daimler Financial Services AG, ist man bereit, auch in Zukunft strategische Investitionen in das Mobilitäts-Ökosystem zu tätigen, um Kunden flexible und innovative Mobilität bieten zu können.
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Mit Blick auf die aktuelle Geschäftsentwicklung und die fundamentale Analyse des Unternehmens Daimler könnte sich als Alternative zu einem Direktinvestment ein Bonuszertifikat mit Cap der DZ BANK (WKN DGA6EC) auf die Aktie des DAX-Konzerns anbieten. Die Endlaufzeit des Bonuszertifikats ist der 24.03.2017 (Fälligkeitstag), während der Cap bei 70,00 Euro liegt und das Bonuszertifikat mit einer Barriere bei 47,50 Euro ausgestattet ist. Der Puffer beträgt damit aktuell 19,15 Prozent. Wenn die Barriere nicht gerissen wird, werden dem Anleger 70,00 Euro ausgezahlt. Bei einem aktuellen Kaufkurs von 62,00 Euro würde dies einer maximalen Rendite von 12,90 Prozent entsprechen. Die Rückzahlung ist in jedem Fall auf den Höchstbetrag (Cap) begrenzt.
Sollte sich die Markterwartung nicht erfüllen und der Kurs der Daimler-Aktie an mindestens einem Zeitpunkt während der Laufzeit auf oder unter der Barriere notieren, verliert der Anleger den Anspruch, den Bonusbetrag zu erhalten. Sollte die Barriere gerissen werden, entspricht der Auszahlungsbetrag dem Schlusskurs der Daimler-Aktie am Bewertungstag (17.03.2017; Referenzpreis). Der Auszahlungsbetrag ist jedoch auch in diesem Fall auf den Cap (70,00 Euro) begrenzt. Einen Verlust erleidet der Anleger, wenn der Rückzahlungsbetrag niedriger als der gezahlte Kaufpreis ist. Anleger sind zudem dem Emittentenrisiko der DZ BANK ausgesetzt. Ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals ist möglich.
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Darüber hinaus sieht Daimler keine negativen Auswirkungen aus den verhängten Truck-Kartellstrafen der EU. Der Konzern hatte hierfür bereits 2011 und 2014 Rückstellungen vorgenommen. Positive Impulse erhofft sich Daimler wiederum aus den Investitionen in einige Zukunftsfelder. Auf diese Weise soll das Geschäft auf eine noch breitere Basis gestellt werden. Neben Speichertechnologien sind die Schwaben in vielen anderen Bereichen aktiv. Erst kürzlich hatte Daimler seinen Anteil am Fahrdienst Blacklane weiter ausgebaut. Es sollen nicht die letzten Zukunftsinvestitionen gewesen sein. Laut Klaus Entenmann, Vorstandsvorsitzender der Daimler Financial Services AG, ist man bereit, auch in Zukunft strategische Investitionen in das Mobilitäts-Ökosystem zu tätigen, um Kunden flexible und innovative Mobilität bieten zu können.
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