23.08.2016, 3156 Zeichen
- Gestern kam es erneut zu Gewinnmitnahmen an den europäischen Börsen, Investoren warten lieber mal. Es gibt auch wenig neue Impulse. Nach einem zunächst freundlichen Start haben die Börsen im Minus geschlossen. Punkt 13 Uhr MESZ kam am Terminmarkt Abgabedruck auf, der die Indizes in den roten Bereich schob. Ein deutlich fallender Ölpreis belastete zudem die Stimmung. Falkenhafte (eher auf steigende Zinsen verweisende) Aussagen von Fed-Vize Stanley Fischer drückten auf die Rohstoffpreise, entsprechend ging es mit den rohstoffnahen Aktien abwärts. Der Sektor der Roh- und Grundstoffe war die mit Abstand schwächste Branche mit 1,6% im Minus. Ölwerte handelten um 0,7% tiefer und waren den zweitschwächsten Sektor. Der ATX verlor 0,5%, verkauft wurden SBO (-3,7%), AT&S (-2,0%) und Immofinanz (-1,6%).
• Eine dünne Nachrichtenlage ließ die Kurse an der Wall Street mehr oder weniger auf der Stelle treten. Gebremst wurde der Markt überdies von fallenden Ölpreisen und der Zinsdebatte in den USA. Am Freitag wird US-Notenbankchefin Janet Yellen auf dem Notenbankertreffen in Jackson Hole eine mit Spannung erwartete Rede halten, von der sich Anleger Aufschluss über den geldpolitischen Kurs der Fed erhoffen. Bis dahin dürften sich die Marktteilnehmer zurückhalten, hieß es. Beim gestrigen Treffen von Merkel, Hollande und Renzi in Italien kam es vorerst zu keinen größeren neuen Erkenntnissen. Das Dreier-Treffen soll die Einheit Europas nach dem Brexit-Votum demonstrieren. Noch ist aber unklar, was die anderen EU-Staaten von dem neuen Initiativ-Trio halten. Das Treffen diente der Vorbereitung des großen EU-Gipfels im September, welcher sich mit dem Brexit beschäftigen wird. Die Ziele des Trios sind eine Stabilisierung der Wirtschaft, eine Reduktion der Jugendarbeitslosigkeit und neue Lösungen zu der Flüchtlingskrise.• Vorbörslich sind die europ. Märkte leicht positiv indiziert. Die asiatischen Börsen schließen uneinheitlich. Von der Makroseite stehen Daten aus der Eurozone und den USA auf der Agenda. Von der Unternehmensseite meldete VIG heute Früh die Zahlen (Details siehe unten).
• UNTERNEHMENVienna Insurance Group
veröffentlichte heute Morgen die Zahlen für das erste Halbjahr 2016, die Großteils den bereits vorab bekanntgegebenen Kennzahlen entsprachen. Das Prämienvolumen stieg dabei leicht an auf €4,9Mrd., was vor allem auf höhere laufende Prämien zurückzuführen ist, während die Einmalerläge weiter zurückgehen. Der Gewinn vor Steuern lag bei €201,3Mio., die Combined Ratio lag bei 97,9%. Erfreulich entwickelte sich das Geschäft in Ungarn, Kroatien Serbien, auch im Problemmarkt der letzten Jahre, Rumänien, konnte das Unternehmen deutliche Zugewinne erzielen. Wie bereits im Vorfeld bekannt gegeben mussten aufgrund eines FMA-Bescheids einige Tochtergesellschaften aus der Konsolidierung ausgenommen werden, was jedoch bereits im nächsten Quartal bereinigt werden dürfte. Der Ausblick von €400Mio. Ergebnis vor Steuern wurde bestätigt.
Verrechnete Prämien: €4,9Mrd. (Vj.: 4,9); Gewinn vor Steuern : €201,3Mio. (Vj.: 244,1); Konzernergebnis: €152,7Mio. (Vj.: 187,9); Combined Ratio: 97,9% (Vj.: 95,9%)
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BörseGeschichte Podcast: Heiko Thieme vor 10 Jahren zum ATX-25er
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Gegründet 1819 als die „Erste österreichische Spar-Casse“, ging die Erste Group 1997 mit der Strategie, ihr Retailgeschäft in die Wachstumsmärkte Zentral- und Osteuropas (CEE) auszuweiten, an die Wiener Börse. Durch zahlreiche Übernahmen und organisches Wachstum hat sich die Erste Group zu einem der größten Finanzdienstleister im östlichen Teil der EU entwickelt.
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