19.12.2016
Zugemailt von / gefunden bei: Erste Group Research (BSN-Hinweis: Lauftext im Original des Aussenders, Titel (immer) und Bebilderung (oft) durch boerse-social.com aus dem Fotoarchiv von photaq.com)
Mostböck: „ATX sollte 2017 bei rund 2.800 Punkten stehen“
Die Kern-Länder Zentral- und Osteuropas (CEE) sollten weiterhin im Stande sein, überdurchschnittliches Wirtschaftswachstum zu erbringen. Trotz vieler politischer Unwägbarkeiten - welche die gesamte EU auf eine harte Probe stellen - lässt sich feststellen, dass sich relativ gesehen CEE infolge verschiedener Umstände besser entwickelt und imstande ist, Marktturbulenzen abzufedern. Export-Quoten nach Großbritannien sind gering, Währungsreserven ausreichend vorhanden, gesunde Leistungsbilanzen und geringe Verschuldungsraten sprechen für eine relativ bessere wirtschaftliche Ausgangssituation. Niedrig-Zinsen und Bewertungsrelationen der Wiener Börse machen Investments zwar attraktiv, sprechen aber nur mehr für moderates Potential.
Die Wiener Börse wird nach wie vor stark von CEE beeinflusst - andere globale, externe Einflüsse (Brexit, US-Wahlen, etc.) fallen da fast kaum ins Gewicht. Die Meisten ATX-Unternehmen erwirtschaften einen Großteil ihres Umsatzes und Ertrags in den CEE-Ländern. Nach Marktkapitalisierung gewichtet, sind das etwa 70% des ATX. Der Rest der Unternehmen ist großteils erfolgreicher Markt- und Kostenführer in globalen Nischen. „Das Jahr 2016 war an den Finanzmärkten vielfach von Fehleinschätzungen zu politischen Ereignissen geprägt“, meint Fritz Mostböck, Leiter des Bereichs Group Research, in Anspielung auf die Ereignisse in UK, den USA oder Italien.
„Seit Herbst dieses Jahres sehen wir einen eindeutigen Trend zu zyklischen Aktien, sowohl international, als auch in Österreich. Gute Konjunkturaussichten verbunden mit steigenden Renditen lassen zyklische Aktien wieder attraktiver erscheinen“, meint Christoph Schultes, Senior Analyst CEE Equity Research der Erste Group. „Unsere aktuellen Top-Empfehlungen sind Raiffeisen Bank International, Andritz sowie die Bauwerte Porr und Palfinger.“ Eine stärkere Kapitalposition, die Aussicht auf deutliche Gewinnsteigerungen und eine günstige Bewertung sprechen für die RBI. Für Andritz hat sich das wirtschaftliche Umfeld stark verbessert, während die Bauwerte weiterhin von den zahlreichen Infrastruktur
projekten in Deutschland profitieren. Immobilienaktien haben in letzter Zeit etwas an Glanz verloren, die Sektor-Rotation hat einige Investoren dazu veranlasst, Gewinne mitzunehmen. „CA Immo und S Immo stehen derzeit auf unserer Empfehlungsliste, die günstige Bewertung spricht noch immer für diese Aktien. Anleger, die den Fokus auf Dividenden legen, seien die Österreichische Post und UNIQA empfohlen“ meint Schultes abschließend zu den Einzelempfehlungen.
Relativ besseres Sentiment sowie Bewertungsrelationen lassen moderates Aufholpotential erkennen. Die globale wirtschaftliche Verfassung bleibt verletzlich, etablierte westeuropäische Staaten belastet. Im Gegensatz dazu entwickeln sich CEE-Länder überdurchschnittlich besser. „Trotz anhaltender irritierender externer Effekte sollte das durchschnittliche Wirtschaftswachstum in CEE 2017 bei +3,0% liegen (vs. Eurozone +1,7%)“, so Mostböck. Für den ATX erwarten die Experten eine rund acht prozentige Steigerung bis Ende 2017: „Der ATX sollte 2017 bei rund 2.800 Punkten stehen. KGV, Gewinnwachstum und Dividendenrenditen signalisieren bei Niedrig-Zinsen für 2017 moderates Aufholpotential der Wiener Börse“, erklärt Fritz Mostböck abschließend.
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Aktien auf dem Radar:Rosenbauer, RBI, DO&CO, Semperit, Austriacard Holdings AG, EuroTeleSites AG, Porr, Amag, Andritz, AT&S, VIG, Uniqa, Palfinger, Polytec Group, Marinomed Biotech, OMV, Addiko Bank, Erste Group, Flughafen Wien, Lenzing, Mayr-Melnhof, RWT AG, Strabag, Wienerberger, BKS Bank Stamm, BTV AG, Oberbank AG Stamm, CA Immo, CPI Europe AG, Österreichische Post, Telekom Austria.
(BSN-Hinweis: Lauftext im Original des Aussenders, Titel (immer) und Bebilderung (oft) durch boerse-social.com aus dem Fotoarchiv von photaq.com)157156
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A1 Telekom Austria
Die an der Wiener Börse notierte A1 Telekom Austria Group ist führender Provider für digitale Services und Kommunikationslösungen im CEE Raum mit mehr als 24 Millionen Kunden in sieben Ländern und bietet Kommunikationslösungen, Payment und Unterhaltungsservices sowie integrierte Business Lösungen an.
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19.12.2016, 4835 Zeichen
19.12.2016
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Mostböck: „ATX sollte 2017 bei rund 2.800 Punkten stehen“
Die Kern-Länder Zentral- und Osteuropas (CEE) sollten weiterhin im Stande sein, überdurchschnittliches Wirtschaftswachstum zu erbringen. Trotz vieler politischer Unwägbarkeiten - welche die gesamte EU auf eine harte Probe stellen - lässt sich feststellen, dass sich relativ gesehen CEE infolge verschiedener Umstände besser entwickelt und imstande ist, Marktturbulenzen abzufedern. Export-Quoten nach Großbritannien sind gering, Währungsreserven ausreichend vorhanden, gesunde Leistungsbilanzen und geringe Verschuldungsraten sprechen für eine relativ bessere wirtschaftliche Ausgangssituation. Niedrig-Zinsen und Bewertungsrelationen der Wiener Börse machen Investments zwar attraktiv, sprechen aber nur mehr für moderates Potential.
Die Wiener Börse wird nach wie vor stark von CEE beeinflusst - andere globale, externe Einflüsse (Brexit, US-Wahlen, etc.) fallen da fast kaum ins Gewicht. Die Meisten ATX-Unternehmen erwirtschaften einen Großteil ihres Umsatzes und Ertrags in den CEE-Ländern. Nach Marktkapitalisierung gewichtet, sind das etwa 70% des ATX. Der Rest der Unternehmen ist großteils erfolgreicher Markt- und Kostenführer in globalen Nischen. „Das Jahr 2016 war an den Finanzmärkten vielfach von Fehleinschätzungen zu politischen Ereignissen geprägt“, meint Fritz Mostböck, Leiter des Bereichs Group Research, in Anspielung auf die Ereignisse in UK, den USA oder Italien.
„Seit Herbst dieses Jahres sehen wir einen eindeutigen Trend zu zyklischen Aktien, sowohl international, als auch in Österreich. Gute Konjunkturaussichten verbunden mit steigenden Renditen lassen zyklische Aktien wieder attraktiver erscheinen“, meint Christoph Schultes, Senior Analyst CEE Equity Research der Erste Group. „Unsere aktuellen Top-Empfehlungen sind Raiffeisen Bank International, Andritz sowie die Bauwerte Porr und Palfinger.“ Eine stärkere Kapitalposition, die Aussicht auf deutliche Gewinnsteigerungen und eine günstige Bewertung sprechen für die RBI. Für Andritz hat sich das wirtschaftliche Umfeld stark verbessert, während die Bauwerte weiterhin von den zahlreichen Infrastruktur
projekten in Deutschland profitieren. Immobilienaktien haben in letzter Zeit etwas an Glanz verloren, die Sektor-Rotation hat einige Investoren dazu veranlasst, Gewinne mitzunehmen. „CA Immo und S Immo stehen derzeit auf unserer Empfehlungsliste, die günstige Bewertung spricht noch immer für diese Aktien. Anleger, die den Fokus auf Dividenden legen, seien die Österreichische Post und UNIQA empfohlen“ meint Schultes abschließend zu den Einzelempfehlungen.
Relativ besseres Sentiment sowie Bewertungsrelationen lassen moderates Aufholpotential erkennen. Die globale wirtschaftliche Verfassung bleibt verletzlich, etablierte westeuropäische Staaten belastet. Im Gegensatz dazu entwickeln sich CEE-Länder überdurchschnittlich besser. „Trotz anhaltender irritierender externer Effekte sollte das durchschnittliche Wirtschaftswachstum in CEE 2017 bei +3,0% liegen (vs. Eurozone +1,7%)“, so Mostböck. Für den ATX erwarten die Experten eine rund acht prozentige Steigerung bis Ende 2017: „Der ATX sollte 2017 bei rund 2.800 Punkten stehen. KGV, Gewinnwachstum und Dividendenrenditen signalisieren bei Niedrig-Zinsen für 2017 moderates Aufholpotential der Wiener Börse“, erklärt Fritz Mostböck abschließend.
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1.
Friedrich Mostböck (Erste Group)
, (© photaq/Michi Mejta) >> Öffnen auf photaq.com
Aktien auf dem Radar:Rosenbauer, RBI, DO&CO, Semperit, Austriacard Holdings AG, EuroTeleSites AG, Porr, Amag, Andritz, AT&S, VIG, Uniqa, Palfinger, Polytec Group, Marinomed Biotech, OMV, Addiko Bank, Erste Group, Flughafen Wien, Lenzing, Mayr-Melnhof, RWT AG, Strabag, Wienerberger, BKS Bank Stamm, BTV AG, Oberbank AG Stamm, CA Immo, CPI Europe AG, Österreichische Post, Telekom Austria.
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