08.05.2017, 4133 Zeichen
Die Heidelberger Druckmaschinen AG ist in den letzten Jahren wahrhaftig kein Glücksgriff für Aktionäre gewesen. Jede Wende im Chart wurde früher oder später abverkauft und führte immer wieder zu neuen Tiefs. Wirklich keine Situation, in der Aktionäre Grund zur Freude gehabt hätten. Immerhin ist die Heidelberger Druckmaschinen AG zuletzt dabei, sich dem digitalen Zeitalter anzupassen und nicht mehr ausschließlich auf die „old economy“ zu vertrauen. Hat die Heidelberger Druckmaschinen AG eine Chance auf Turnaround?
Das Geschäftsfeld
Ein Auszug aus dem Unternehmensprofil der Heidelberger Druckmaschinen AG:
Die Heidelberger Druckmaschinen Aktiengesellschaft (Heidelberg) ist seit vielen Jahren ein wichtiger Anbieter und zuverlässiger Partner für die globale Druckindustrie. Wir bieten unseren Kunden alle auf ihre Bedürfnisse ausgerichteten Komponenten für eine erfolgreiche Geschäftstätigkeit; dazu treiben wir die Digitalisierung der Branche voran, stellen integrierte und zuverlässige Produktionsprozesse, wirtschaftlich optimale Investitionen sowie den reibungslosen Zugang zu allen benötigten Materialien zur Verfügung.
Unser Portfolio haben wir auf die Wachstumsbereiche unserer Branche ausgerichtet. Es basiert auf Equipment, Service und Verbrauchsmaterialien. Im Segment Heidelberg Services erzielen wir mit Service und Verbrauchsmaterialien rund die Hälfte des Konzernumsatzes. Innerhalb unseres Portfolios bauen wir die Wachstumssegmente Verpackung, Digital und Services auch durch Partnerschaften weiter aus. Dabei steht auf der einen Seite im Vordergrund, die gesamte Wertschöpfungskette der Kunden zu integrieren, zu automatisieren und somit die Wettbewerbsfähigkeit der Druckereien zu erhöhen. Dazu arbeiten die Systeme mit den passenden Serviceleistungen künftig immer intelligenter und autonomer. Auf der anderen Seite zielen neue Digitaldruckangebote auf erweiterte Geschäftsmodelle bei Kunden.
Quelle Heidelberger Druckmaschinen AG
Ausrichtung bringt Erfolg – Heidelberger Druckmaschinen AG eine Chance auf Turnaround
Diese „Ausrichtung auf die Wachstumsbereiche“ hat zuletzt tatsächlich Früchte getragen. Die Heidelberger Druckmaschinen AG konnte heute den höchsten Gewinn seit 2008 verkünden. Der Weg hin zu einem auf Kundenbedürfnisse ausgerichteten Unternehmen scheint also zu gelingen. Auch der Umsatz erzielte im letzten Quartal den besten Wert seit 2008. Damit könnte der dauerhafte Seitwärtstrend im Umsatz erneut zur oberen Region tendieren, allerdings mit verbesserten Gewinnaussichten.
Quelle Heidelberger Druckmaschinen AG
Außerdem könnte die Gesellschaft auf dem aktuellen Niveau auch immer mal wieder für Übernahmespekulationen gut sein. Gerade nach einem erfolgreichen Schritt zu einem Turnaround Kandidaten in Zeiten des Nullzinses.Trotzdem verliert die Aktie heute nach Bekanntgabe der Zahlen.
Der langfristige Chart spricht Bände
Gerade im langfristigen Chart erkennt man noch keine Entwarnung. Die Gesellschaft ist weiterhin „am Boden“.
Doch mutige Aktionäre können nach den zuletzt besseren Newsflow durch aus ihre eigene Watch List um diesen Wert erweitern, immerhin hat die Heidelberger Druckmaschinen AG eine Chance auf Turnaround. Ob er gelingt wird der Markt uns zeigen. Kurse über 3,16 Euro würden ein Mehrjahreshoch darstellen und könnten von prozyklischen Händlern als Chance gesehen werden. Damit stellt der mögliche Turnaround der Heidelberger Druckmaschinen AG durchaus eine Spekulation dar, die Früchte tragen könnte.
An dieser Stelle müssen Sie allerdings selbst entscheiden, ob nach dieser langen Durststrecke wieder Hoffnung angebracht ist. Neue Trading-Chancen finden Sie wie gehabt in der Rubrik Trading.
Dieser Beitrag von deepinsidehps wurde von trading-treff.de zur Verfügung gestellt. Dort gibt es Analysen, Wissen und Emotionen zum Trading.
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BörseGeschichte Podcast: Peter Brezinschek vor 10 Jahren zum ATX-25er
Heidelberger Druckmaschinen
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Strabag SE ist ein europäischer Technologiekonzern für Baudienstleistungen. Das Angebot umfasst sämtliche Bereiche der Bauindustrie und deckt die gesamte Bauwertschöpfungskette ab. Durch das Engagement der knapp 72.000 MitarbeiterInnen erwirtschaftet das Unternehmen jährlich eine Leistung von rund 14 Mrd. Euro (Stand 06/17).
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