08.06.2017, 3941 Zeichen
| Nach zum Teil massiven Verlusten und Abschreibungen der letzten Jahre könnte es nun eine Entlastung für die Atomkonzerne nach dem Gerichtsurteil des Bundesverfassungsgerichts geben. Bundesverfassungsgericht kippt Kernbrennstoffsteuer Das Bundesverfassungsgericht urteilte, dass der Bund keine neuen Steuerarten schaffen dürfe. Damit lehnte das Bundesverfassungsgericht die Konstruktion des Gesetzgebers ab, der diese Anfang 2011 eingeführte Besteuerung von Produktionsmitteln (145 Euro je Gramm Kernbrennstoff) als Verbrauchssteuer ausgestaltet hatte. Nach ursprünglichen Einschätzungen hätte sie jährlich rund 2,3 Milliarden Euro einbringen sollen. Als Reaktion auf das Urteil des Bundesverfassungsgerichts hat das Bundesfinanzministerium den Atomkonzernen in Aussicht gestellt, die Einnahmen aus der Brennelementesteuer von 2011 bis 2016 in Höhe von rund 7 Milliarden Euro inklusive Zinsen zurückzahlen. Aktien auf dem Sprung Aufgrund der Gerichtsentscheidung wurden die Aktienkurse von E.ON und RWE am Mittwoch und Donnerstag angespornt. Die E.ON Aktie stieg bis auf EUR 8,68 (Stand 8. Juni), soviel wie seit August 2015 nicht mehr. Gleichzeitig stieg die RWE Aktie über Mittwoch und Donnerstag hinweg um knapp 10 Prozent auf rund EUR 20,00 . Bei dieser Marke stand die Aktie seit Juli 2015 nicht mehr. Die weitere Entwicklung bleibt jedoch abzuwarten. Da der weitere Kursverlauf der Aktien von einer Vielzahl konzernpolitischen, branchenspezifischen und ökonomischen Faktoren abhängig ist, sollten Anleger das Risiko bei ihren Investmententscheidungen berücksichtigen. Entwicklungen können jederzeit anders verlaufen als Anleger es erwarten, wodurch Verluste entstehen können. |
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Mit freundlichen Grüßen Ihr Vontobel Zertifikate-Team |
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| *Stand: 08.06.2017 **Potenzielle Anleger sollten beachten, dass es sich bei sämtlichen Renditeangaben um Bruttoangaben handelt. Sofern beim Anleger Erwerbskosten (z.B. Ausgabeaufschläge, Transaktionskosten wie Ordergebühren) oder laufende Kosten (z.B. Depot- und andere Verwahrungsgebühren) anfallen, reduzieren diese die Bruttorendite. Wie stark diese Erwerbs- und laufende Kosten ins Gewicht fallen, hängt unter anderem von der Höhe des Anlagebetrags, der Haltedauer und der Höhe der Rendite ab. Wichtige Risiken: Marktrisiko: Anleger sollten beachten, dass die Entwicklung der Aktienkurse der o.g. Unternehmen von vielen unternehmerischen, konjunkturellen und ökonomischen Einflussfaktoren abhängig ist, die bei der Bildung einer entsprechenden Marktmeinung berücksichtigt werden sollten. Der Aktienkurs kann sich immer auch anders entwickeln als Anleger es erwarten, wodurch Verluste entstehen können. Zudem sind vergangene Wertentwicklungen und Analystenmeinungen kein Indikator für die Zukunft. Emittenten- /Bonitätsrisiko: Anleger sind dem Risiko der Insolvenz, das heißt einer Überschuldung oder Zahlungsunfähigkeit des Emittenten (Vontobel Financial Products GmbH, Frankfurt am Main) ausgesetzt. Ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals ist möglich. Das Produkt unterliegt als Schuldverschreibung keiner Einlagensicherung. |
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Wiener Börse Party #1076: ATX deutlich im Minus und wieder beim Ultimo-Wert, nur UBM im Plus, PIR 2026 mit begleitendem neuem wikifolio
E.ON
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Aktien auf dem Radar:Amag, Polytec Group, Verbund, Kapsch TrafficCom, Semperit, Frequentis, Wienerberger, Mayr-Melnhof, Palfinger, ATX, ATX Prime, ATX TR, FACC, Pierer Mobility, Porr, ATX NTR, Erste Group, EVN, CPI Europe AG, Lenzing, Addiko Bank, Agrana, BKS Bank Stamm, Oberbank AG Stamm, Josef Manner & Comp. AG, RHI Magnesita, Wolford, Österreichische Post.
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